hi,
zu a) wenn ichs recht versteh, gelten n und k zunächst als konstant.
dann …
angenommen ein experiment mit der erfolgswahrscheinlichkeit p
wird n mal unabhängig durchgeführt- die anzahl der erfolge ist
eine zufallsgröße N mit
Ws_p(N=k)=(n über k)p^k*(1-p)^(n-k) für k= 0,1,…,n.
a)man soll das p berechnen, für welches die
wahrscheinlichkeit(für festes k) maximal ist.
dW/dp = (n über k) . (k . p^(k-1) . (1-p)^(n-k) + p^k . (n-k) . (1-p)^(n-k-1) . (-1))
(nach produktregel fürs differenzieren und mit anwendung der kettenregel im zweiten summanden … innere ableitung von (1-p) ist (-1)
das gleich 0 setzen für ermittlung des maximums … du kannst den konstanten faktor (n über k) vergessen:
k . p^(k-1) . (1-p)^(n-k) + p^k . (n-k) . (1-p)^(n-k-1) . (-1) = 0
bzw.
k . p^(k-1) . (1-p)^(n-k) = p^k . (n-k) . (1-p)^(n-k-1)
da kannst du jetzt einiges rauskürzen; es bleibt über:
k . (1-p) = (n-k) . p
oder p = k/n
w.z.e.w. (= was zu erwarten war)
b) und gibt es eindeutig bestimmtes k, für welches diese
wahrscheinlichkeit(für festes p) maximal ist?
das versteh ich einstweilen noch nicht. was ist jetzt konstant? und was ist „diese“ wahrscheinlichkeit?
aufs k kannst du jedenfalls keine differentialrechnung anwenden, denn die k’s sind ja diskret, bilden kein kontinuum.
wenns eine frage an dein stochastisches wissen ist: nein. für ein kosntantes p hängt das k mit der größten wahrscheinlichkeit natürlich vom n ab.
bei p = 0,1 z.b. ist das kmax =2 bei n=20 und =3 bei n=30.
man könnte das jedenfalls an konkreten werten der binomialverteilung zeigen.
die binomialverteilung ist übrigens in einer tabellenkalkulation relativ leicht zu zeichnen und zu berechnen. gibt eigene funktionen dafür. (hatten wir hier vor kurzem. oder wars beim forum tabellenkalkulation?)
hth
m.