Assenmacher Einführung in die Ökonometrie Seite33
„…Sind zwei Zufallsvariablen stochastisch unabhängig, so liegt auch keine Korrelation vor; die Umkehrung gilt jedoch nur bei normalverteilten Zufallsvariablen. In anderen Fällen kann man aus einer Kovarianz von null, die „keine Korrelation“ bedeutet, nicht auf stochastische Unabhängigkeit geschlossen werden. …“
Stichwort: aus Korrelation folgt nicht die Kausalität…
Gibt es hierfür ein (einfaches) Gegenbeispiel oder gar einen
Beweis?
Vielleicht die Exponential-Verteilung bei der Lebensdauer Berechnung…?
in der Zuverlaessigkeitstheorie
die Exponentialverteilung ist sozusagen Synonym fuer Zufall, also stochastische Unabhaengigkeit.
Ein einigermassen anschauliches Keispiel fuer Korrelation =0 UND stochastisch nicht unabhaengig finde ich leider auch nicht.
Vermutlich ist das nur ein akademischer Fall, der nur bei bestimmten Einzelwertkonstellationen eintritt.
In der Praxis wird mit Korrelationen nahe bei Null immer eine weitgehende stochastische Unabhaengigkeit einhergehen.
(bewusst schwammig formuliert)
Dann sind X und Y unkorreliert, aber nicht unabhängig (wie du durch einfaches Ausrechnen der Kovarianz und der Randverteilungen sofort siehst).
Allgemein misst ja die Korrelation nur lineare Zusammenhänge, d.h. bei nichtlinearen (quadratischen, exponentiellen usw.9 Beziehungen zwischen den Variablen tritt durchaus häufiger Unkorreliertheit auf, obwohl die Variablen stochastisch nicht unabhängig sind.