Ich schreibe ja selten, aber nun doch.
Ich verstehe Nics Probleme…
Zu den ganzen Meinungen, die da sagen, den Kindern steht der Vater zu und umgekehrt: richtig! der Vater ist wichtig für die Kinder und es wichtig, zu wissen wer der eigene Vater ist: richtig.
Aber nicht jeder Vater ist so wie ihr es meint. Nicht jeder Vater nimmt Rücksicht auf das Kind/die Kinder. Das was den Müttern und „Zweit“-Vätern (oder bitte auch umgekehrt) hier, grob ausgedrückt, unterstellt wird - da wird auch umgekehrt ein Schuh daraus. Nicht nur derjenige, bei dem die Kinder leben, drückt den Kindern seine Meinung auf, sondern auch der, bei dem die lieben Kleinen zu Besuch sind. Und der dreht manches so hin, daß die Kinder die Welt nicht mehr verstehen, wem vertrauen? klar Papa sagt dies, Mama sagt das. Wer hat Recht? Nee, so einfach ist das nicht…
Ich bin der Meinung: so wie Nic das geschrieben hat: leider kann man legal nicht viel unternehmen. Bei solchem „Kilevit“ (schreibt man das so???) eigentlich gar nichts. Nur emotional - dem Kind zeigen, daß, egal wie durch den Wind es wieder kommt, man es trotzdem liebt, auch als „Zweit“-Vater. Auch wenn es irrsinnig schwer ist, und das Dumme ist, es wird nicht leichter. Der Kleinen kannst Du erklären, daß Du immer für sie da bist. Das kann der leibliche Vater auch und das Beste, was da für die Kurze rausspringen kann, sind zwei Männer die für sie da sind.
Die Eifersucht, der Grant, die Wut, die auch von „der anderen Seite“ kommen kann - auch ich habe mich verzweifelt bemüht, nichts gegen den Kindesvater zu sagen, nur verteidigen muß man sich dürfen - da kann man nur versuchen es möglichst abprallen zu lassen, möglichst an den Kleinen vorbei… Wie gesagt… Alles hat zwei Seiten…
Liebe Grüße
Uschi
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