Störender Erzeuger

Der Erzeuger meiner Pflegetochter (3), ist während er Schwangerschaft Fremdgegangen und deswegen rausgeflogen. Leider taucht er alle 14 Tage auf und macht Gebrauch von seinem Besuchsrecht. Die Kleine ist dann immer total verwirrt und für den Rest des Tages zu nix zu gebrauchen. Unser Familienleben ist dann immer gestört und es geht einen echt auf den Zeiger.
Git es da kein (legales) Mittel um das zu unterbinden?

Für jeden Hinweis dankbar

Nic

Hallo,

deine Pflegetochter hat das Recht, ihren leiblichen Vater zu sehen, und er hat das Recht, sie zu sehen. Alles andere ist Mumpitz.

Mir scheint, dass hier wieder mal ein Zwist zwischen Erwachsenen (der zudem noch absurd ist, denn warum sollte man jemanden rausschmeißen, nur weil er fremdgegangen ist) auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden soll. Die Verwirrung der Kleinen ist nicht auf den Mann zurückzuführen, sondern auf die dessen Ausgrenzung durch die Mutter (und durch dich?).

Git es da kein (legales) Mittel um das zu unterbinden?

Ja, bessert euch und seit nicht so nachtragend!

Herzliche (obwohl wieder mal aus Entsetzen empörte) Grüße

Thomas Miller

Hallo Thomas Miller,

sicher besteht das juristische Recht, aber gut ist das nur für der Vater. Für die Kleine wäre es 1000 Mal besser in einer „normalen“ Vater-Mutter-Kind Familie aufzuwachsen.

Das er rausgeflogen ist, ist seine eigene Schuld. Erst unbedingt ein Kind haben wollen und dann den eigenen Schnirpfel nicht unter Kontrolle halten können. Aber das war vor meiner Zeit und gehört auch nicht zur Sache.

Bei jedem Besuch schärft er Ihr ein, daß er der Papa ist und wenn sie dann in einem Kinderbuch Mama, Papa und Kind sieht, fragt sie sich wo ihr Papa jetzt ist und warum er nicht da ist. Was sagst Du da? Das er rausgeflogen ist wei er… - Na bestimmt nicht! Und das soll das Beste fürs Kind sein? Vergiss es! Oder soll man ihr erzählen das er böse zur Mama war? Gleichzeit darf er sie aber mitnehmen - obwohl er doch böse war? Versetz dich mal in die Logik des Kindes. Also redest Du drumherum, weil Du dem Kind die Wahrheit nicht sagen kannst und am Ende sind wir dann noch die bösen. Wer weis was er ihr noch einseuselt.

Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die kleine ganz normal aufwachsen können.

Jeder trägt die Verantwortung für seine Handlungen aber alle anderen leiden unter den Folgen.

BRRRRRRRRRRRRRRR
Ja sorry aber das mußte mal raus.
(Jetzt ist mir wohler :wink:

CU
Nic

Hallo Nic,

also was du schreibst, da geht mir der Hut hoch. Es ist immer noch sein Kind, umso besser, dass er sich um das Kind kümmert. Es wird doch lamentiert, dass sich die Väter nach einer Trennung nicht um ihre Kinder kümmern und ihr jammert, weil er sich um das Kind kümmert - verstehe einer die Welt.

*Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die
kleine ganz normal aufwachsen können.* Dies hätte eh nie funktioniert.
Ich finde es wichtig, dass das Kind Kontakt zu seinem richtigen Vater hat, denn irgendwann wird es nach seinen Wurzeln suchen.

Was ihr dem Kind sagen sollt, wenn es nach dem Papa fragt? Dass er eben woanders lebt und wenn es fragt warum, weil sich Mama und Papa nicht mehr so gut verstanden haben, aber deshalb lieben Mama und Papa das Kind trotzdem.

Deine Lebenspartnerin soll den Hass, den sie auf den Mann hat, nicht auf das Kind übertragen, denn damit stiehlt sie ihr, ihren richtigen Vater.
Du kannst sowieso nur ein „Freund“ sein und begnüge dich mit der Rolle.

Stärkt dem Kind den Rücken, dass es nicht schlimm ist, wenn sie ihren Papa besucht, und dass auch ihr euch darauf freut, dass sie ihren Papa besuchen kann und sie nichts verbotenes macht.

Gruss UFONET

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Hallo Nic,

sicher besteht das juristische Recht, aber gut ist das nur für
der Vater. Für die Kleine wäre es 1000 Mal besser in einer
„normalen“ Vater-Mutter-Kind Familie aufzuwachsen.

Da hast Du sicher recht, aber diese Möglichkeit besteht nun mal nicht weil Vater und Mutter nicht mehr zusammen leben wollen.

Das er rausgeflogen ist, ist seine eigene Schuld. Erst
unbedingt ein Kind haben wollen und dann den eigenen
Schnirpfel nicht unter Kontrolle halten können. Aber das war
vor meiner Zeit und gehört auch nicht zur Sache.

Es gehört insofern zur Sache, weil Du (und die Mutter?) offensichtlich deswegen den Kontakt zwischen Vater und Tochter unterbinden wollen.
Aber ihr werft hier zwei Dinge durcheinander: Was zwischen Vater und Mutter war ist das eine, die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist aber etwas völlig anderes.

Bei jedem Besuch schärft er Ihr ein, daß er der Papa ist

Er ist es nun mal, auch wenn es Dir und der Mutter nicht paßt!

und wenn sie dann in einem Kinderbuch Mama, Papa und Kind sieht,
fragt sie sich wo ihr Papa jetzt ist und warum er nicht da
ist. Was sagst Du da? Das er rausgeflogen ist wei er… - Na
bestimmt nicht! Und das soll das Beste fürs Kind sein? Vergiss
es!

Du bist nicht der erste Stiefvater, der seinen Stiefkindern die Verhältnisse erklären muß. Wie willst Du es denn Deiner Stieftochter erklären, wenn sie mal eine Freundin mit Alleinerziehendem Elternteil hat? Daß der andere Teil gestorben ist?
Man kann sehr vieles kindgerecht erklären. Und wenn man selbst unbefangen damit umgeht, akzeptieren das auch die Kinder.

Oder soll man ihr erzählen das er böse zur Mama war?

Damit würdet ihr Euch sehr schuldig machen!!! Lügen kommen früher oder später ans Licht und die Vorwürfe der Tochter möchte ich mir dann nicht anhören müssen.

Gleichzeit darf er sie aber mitnehmen - obwohl er doch böse
war? Versetz dich mal in die Logik des Kindes. Also redest Du
drumherum, weil Du dem Kind die Wahrheit nicht sagen kannst
und am Ende sind wir dann noch die bösen. Wer weis was er ihr
noch einseuselt.

Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die
kleine ganz normal aufwachsen können.

Bis zu dem Punkt, wenn ihr klar wird, daß sie mit einer Lüge aufgewachsen ist. Der dann folgende Weg wird alles andere als normal sein.
Die Kinder meiner Schwester sind adoptiert, aber ihnen wurde NIE eine Lüge über ihre Herkunft aufgetischt! Sie wußten immer, daß sie nicht im Bauch ihrer (gefühlten) Mutter gewachsen sind und hatten auch nie ein Problem damit, daß sie zusätzlich zu eigentlichen Mutter eine leibliche haben. Und glaube mir, sie sind ganz normal aufgewachsen!

Jeder trägt die Verantwortung für seine Handlungen aber alle
anderen leiden unter den Folgen.

Richtig, auch Ihr tragt Verantwortung für Euer tun gegenüber Eurer Tochter!
Willst Du Deine Stieftochter wirklich mit einer Lüge aufwachsen lassen? Und ich muß sagen, der leibliche Vater scheint sich seiner Verantwortung gegenüber seiner Tochter besser bewußt zu sein als Ihr. Zugegeben, dieses Urteil kann ich gar nicht fällen, aber der Eindruck drängt sich beim lesen Deiner Äußerungen sehr stark auf! Auf jeden Fall werdet Ihr Eurer Verantwortung nicht gerecht, wenn ihr die Existenz des leiblichen Vater verleugnen wollt!

BRRRRRRRRRRRRRRR
Ja sorry aber das mußte mal raus.
(Jetzt ist mir wohler :wink:

Verprügel ruhig noch mal einen Sandsack, laufe kilometerweit oder tue was auch immer Deine Wut auf die Situation kanalisieren kann! Aber tue Deiner Stieftochter und Dir einen Gefallen und versuche ein unbefangenes Umgehen mit der schwierigen Situation zu erlernen! Nur dann hast Du eine Chance von ihr auch dauerhaft (oder soll in wenigen Jahren Schluß sein mit der Vaterrolle?) als der wahre Vater wargenommen zu werden!
Alle Versuche die Situation in Deinem Sinne zu lösen sind zum scheitern verurteilt und Du tust Deiner Stieftochter damit mehr an als wenn Du ihr die Situation kindgerecht erklärst.
Und wenn Ihr es aus eigenem Antrieb nicht schaffen solltet (was keiner verurteilen darf), sucht Euch bitte profesionelle Hilfe! Deine Tochter wird es Dir später einmal sehr danken!

Viel Glück für Euch alle Vier!
Gruß Stefan

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Hallo Thomas und Ufonet,

wie’s scheint, seit ihr selber Besuchs-Papas?

Nic

Hi Nic,

nein ich bin eine Mama, die 3 Jahre alleinerziehend war, und nie einen Hass auf meinen Ex aufkommen ließ, weil ich damit dem Kind geschadet hätte!!!

Galaktische Gruesse

Hallo Thomas und Ufonet,

wie’s scheint, seit ihr selber Besuchs-Papas?

Nic

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Hallo Ufonet, Nic, Thomas,

rechtliche Mittel zu nutzen, zwecks Abschaffung des Besuchsrecht, ist vielleicht nicht der erste, einzige und beste Schritt. Keine Ahnung, ob Ihr (Nic) schon mal versucht habt, mit dem Mann zu sprechen.

aber:

also was du schreibst, da geht mir der Hut hoch.

mir auch, wenn ich dein und Thomas’ posting lese. Es mag ja Eure Meinung sein, die Ihr da von Euch gebt. Aber sie ist - wie ich finde - ein wenig unreflektiert. Selbstredend müsste man viel mehr Hintergrundwissen haben, um sich „einzumischen“, aber generell kann ich kaum bestätigen, dass es auf jeden Fall auch für das Kind gut ist, einen echten und einen unechten „Papa“ zu haben.

Nicht gut finde ich es nämlich z.B. in dem Fall, dass der „echte“ Papa zwar das REcht nutzen möchte, sein Kind zu sehen, aber dem Kind nicht das Gefühl vermittelt, dass der andere Mann da zu Hause ebenso zu ihr gehört. Nix da „echter“ und „unechter“ Papa. Wenn dann sind’s vielleicht (!!) beides Papas… aber so’n SChmarrn sollte ein Papa, der sich (ja, ich klopf ihm mal auf die Schulter) ja so toll um sein Kind kümmert alle zwei Wochen oder auch mehr oder auch weniger, seinem selbst erzeugten Kind nicht erzählen.

Denn, wenn es tatsächlich alles zum Wohle des Kindes sein soll, dann muss dem „echten“ Papa auch bewusst sein, dass er mit - aufhetzenden - Parolen, dem Kind und der häuslichen Familie das Leben schwer macht. Und das ist dann definitiv nicht mehr im Sinne des Kindes.

Dass das Kind durcheinander ist, bleibt nicht aus - aber man könnte es ihm leichter machen, wenn nämlich alle Erwachsenen sich vernünftig verhalten würden (und damit sind nicht Nic und Frau die bösen, sondern wenn überhaupt, alle drei…). Dann kann das Kind es als BEreicherung sehen, dass es halt drei tolle „Eltern“ hat…

Grüße
Gerry

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Hallo Nic,

eigentlich ist dem was Thomas Miller geschrieben hat wenig hinzuzufügen, aber du scheinst so voll Wut über die Situation, dass du die Ursachen verkennst.

Für die Kleine wäre es 1000 Mal besser in einer
„normalen“ Vater-Mutter-Kind Familie aufzuwachsen.

Was du als normal ansehen möchtest, ist aber in diesem Fall ja bereits nicht mehr gegeben. Die Eltern haben sich getrennt. Nicht mehr und nicht weniger.

Das er rausgeflogen ist, ist seine eigene Schuld. Erst
unbedingt ein Kind haben wollen und dann den eigenen
Schnirpfel nicht unter Kontrolle halten können. Aber das war vor meiner Zeit und gehört auch nicht zur Sache.

Scheint aber ein zentales Thema zu sein, immerhin postest du es schon zum 2. Mal. Wäre im Grunde auch egal. Aber du solltest nie aus den Augen verlieren, das das allein deine Realität und Wertung ist (eventuell auch die deiner Partnerin), aber nicht die des Kindes sein kann.

Bei jedem Besuch schärft er Ihr ein, daß er der Papa ist

Er ist es, auch wenns dir nicht gelegen kommt. Du kannst nicht einfach die Biographie deiner Pflegetochter leugnen, wenns dir zu kompliziert wird.

und wenn sie dann in einem Kinderbuch Mama, Papa und Kind sieht, fragt sie sich wo ihr Papa jetzt ist und warum er nicht da ist. Was sagst Du da? Das er rausgeflogen ist wei er… - Na bestimmt nicht!

Wozu auch willst du dem Kind diese hauruck „gelösten“ Beziehungsprobleme, die zudem eindeutig nicht in kindgerechte Vorstellungen passen, aufnötigen. Glaubst du, mit einem solchen „Wertesystem“ -er tut etwas was Mami nicht mag und „fliegt raus“ - könnte ein Kind umgehen? Es wird sich füher oder später fragen, wann es selbst wohl „rausfliegt“ wegen irgendeines dubiosen Nicht-Wohlverhaltens, das es gar nicht abschätzen kann!
Kann doch nicht so schwer sein, ihr zu sagen, dass Papa und Mama nicht mehr zusammen leben möchten, weil sie sich nicht mehr gut verstehen, nicht mehr lieb haben oder etwas in der Richtung. Das entspricht erstens der Wahrheit und enthält zweitens weder Wertung das Vaters dem Kind gegenüber noch eine moralistische Komponente.

Oder soll man ihr erzählen das er böse zur Mama war?
Gleichzeit darf er sie aber mitnehmen - obwohl er doch böse
war? Versetz dich mal in die Logik des Kindes.

Das scheint dir nicht zu gelingen. Wieder wird bewertet: der Papa ist „böse“. Selbst wenn du das so nie sagst, du selbst scheinst es ja zu glauben. Sowas kriegt jedes Kind mit. Und geht davon aus, es soll nun zu dem „Bösen“ gehen, den es selbst aber möglicherweise als ganz nett, vielleicht sogar liebevoll empfindet. Deine Ablehnung spürend wird es sich aber, um auch dir gerecht zu werden, nicht auf diese Gefühle einlassen können. Im Extremfall sogar seinen eigenen Gefühlen misstrauen und sie als falsch und unangemessen empfinden.
Ist kein Wunder, dass die Kleine verwirrt ist.

Also redest Du drumherum, weil Du dem Kind die Wahrheit nicht sagen kannst

Bereits gesagt: die einzig vertretbare Wahrheit ist die Wahrheit ohne weitere Ausschmückungen: die Eltern haben beschlossen nicht weiter zusammen zu leben. Damit kann ein Kind sehr wohl umgehen. Mit den Rest-Sch** nicht.

Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die kleine ganz normal aufwachsen können.

Es ist alles andere als „ganz normal“, einen Vater zu haben, der über den eigenen Kopf hinweg wegen irgendeinem „Erwachsenenkram“ zur Persona non Grata erklärt und zwangsweise aus der eigenen Biographie gestichen wird. Was ich viel eher hinter diesem Wunsch „ganz normal“ sehe, ist dein Ärger über eine Situation, die dir nicht behagt. Doch mit Ärger kannst du die Lage nicht wandeln. Sei offen zu deiner Pflegetochter, hab Vertrauen, nimm sie und ihre Bedürfnisse und Rechte ernst. Vorbildverhalten konmmt immer zu dir zurück und was immer ihr irgendjemand auch einzureden versucht, du wirst es dann von ihr selbst und freiwillig erfahren und bist nicht länger auf deine Mutmaßungen(„Wer weis was er ihr noch einseuselt“)angewiesen.

Jeder trägt die Verantwortung für seine Handlungen
aber alle anderen leiden unter den Folgen.

Ich galube nicht, dass das Kind darunter leidet, weil es nun einen Papi zuviel hat, sondern es leidet unter der entstandenen Gefühlkonfusion, entstanden allein durch die Unfähigkeit der Erwachsenen, die eigenen Belange mal hinten an zu stellen.
Wenn du schon von Verantwortung sprichst, dann trage du die Verantwortung für deine Pflegtochter. Indem du dir nicht wünscht, die Dinge wären andes als sie sind, sondern mit der Realität erwachsen umgehst. Indem du sie nicht moralisch zumüllst und ihr vorschreibst wie sie ihren Vater zu sehen hat. Sei ihr Kamerad, ihr Vertrauter, sei was immer du willst. Aber spiel nicht den „eigentlich wirklichen Papi mit dem Heiligenschein“

Ja sorry aber das mußte mal raus.
(Jetzt ist mir wohler :wink:

Geht mir ganz genau so.

Grüße
Heidi

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Patchwork-Familien
Hallo Nic,

Hallo Thomas Miller,

sicher besteht das juristische Recht, aber gut ist das nur für
der Vater.

Wieso nur für den Vater?

Für die Kleine wäre es 1000 Mal besser in einer
„normalen“ Vater-Mutter-Kind Familie aufzuwachsen.

nicht immer.

Das er rausgeflogen ist, ist seine eigene Schuld. Erst
unbedingt ein Kind haben wollen und dann den eigenen
Schnirpfel nicht unter Kontrolle halten können. Aber das war
vor meiner Zeit und gehört auch nicht zur Sache.

eben.

Bei jedem Besuch schärft er Ihr ein, daß er der Papa ist

was sein und des Kindes Recht ist.

und
wenn sie dann in einem Kinderbuch Mama, Papa und Kind sieht,
fragt sie sich wo ihr Papa jetzt ist und warum er nicht da
ist.

Es gibt Bücher (kindgerecht) die das Thema bearbeiten. Frag mal im Buchhandel oder im örtlichen Kindergarten. Die wissen bestimmt bescheid.

Was sagst Du da?

Dass er nimmer da wohnt sondern in xxx.

Das er rausgeflogen ist wei er…

Was geht das irgendjemand als die Mutter an?

  • Na
    bestimmt nicht! Und das soll das Beste fürs Kind sein?

euer/dein Verhalten bestimmt nicht.

Vergiss
es! Oder soll man ihr erzählen das er böse zur Mama war?

Inwieweit war er böse? Dass die Mutter gekränkt ist, ist deren Sache.

Gleichzeit darf er sie aber mitnehmen - obwohl er doch böse
war?

Hat er sich an einem Kind vergriffen? Wohl eher nicht.

Versetz dich mal in die Logik des Kindes.

Das tu ich, ich war selbst alleinerziehend.

Also redest Du
drumherum, weil Du dem Kind die Wahrheit nicht sagen kannst

wieso nicht könnt ihr das nicht?

und am Ende sind wir dann noch die bösen. Wer weis was er ihr
noch einseuselt.

frag das Kind, ohne böse gucken. Die Kleine merkt sehr genau, wie ihr zum richtigen Papa steht.

Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die
kleine ganz normal aufwachsen können.

Das kann sie so auch, wenn ihr die Situation auch als normal lebt.

Jeder trägt die Verantwortung für seine Handlungen aber alle
anderen leiden unter den Folgen.

Muß nicht leiden, wenn alle an das Kind denken.

BRRRRRRRRRRRRRRR
Ja sorry aber das mußte mal raus.
(Jetzt ist mir wohler :wink:

Gekränkte Eitelkeit?

CU
Nic

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder sehr wohl unterscheiden, wer ihr Erzeuger ist und wer der soziale Vater ist.
Aber was soll das Kind sehen, wenn sie schon jetzt gezeigt bekommt, dass sie nix wert ist? So denken nämlich Kinder! Darüber mal nachgedacht???
Ich wünsch euch allen nur das Beste!
Gruß *wink* Daggi

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*zustimm* weil sich unsere Antworten überschnitten
owT

Erzeugter Störer …
Hallo Nic,

jetzt wo so viele dir geantwortet haben, möchte ich auch noch selbst zu deiner Antwort Stellung nehmen (ich war außer Haus, deshalb so spät, sorry). Da deine Antwort sich diskutierbar anhört, versuche ich weniger scharf zu antworten, aber ich meine das, was ich sage schon sehr bestimmt.

Vorweg: Ich bin Vater von drei Kindern, und wir haben das erste Kind, das im nächsten Monat 6 Jahre alt wird, bekommen, als ich 36 Jahre alt war. Ich will damit deutlich machen, dass ich kein Besuchspapa bin, sondern dass ich mir meine Stellung zu meinen Kindern sehr gut überlegt habe (und zwar bevor ich sie in die Welt setzte) - und das auch von allen anderen Eltern im Interesse ihrer Kinder fordere! Und ich habe mit meiner Frau schon vor der Ehe (die Hochzeit ist 7 Jahre her, aber ich kenne meine Frau schon wesentlich länger) besprochen, dass falls die Ehe wider Erwarten zerbricht - aus welchem Grund auch immer - wir alles daran setzen, die Kinder daran nicht leiden zu lassen. Denn schließlich sind ja die Kinder in den seltensten Fällen an zerbrochenen Ehen schuld! Und das bedeutet selbstverständlich (!), dass trotz Trennung der Umgang für den, der die Kinder dann nicht bei sich hätte, gewährleistet sein muss.

sicher besteht das juristische Recht, aber gut ist das nur für
der Vater.

Das Recht ist nicht nur ein juristisches Recht, sondern ist eigentlich schon ein Menschenrecht - auch wenn es in keiner internationalen Charta steht.

Für die Kleine wäre es 1000 Mal besser in einer „normalen“
Vater-Mutter-Kind Familie aufzuwachsen.

Es wurde schon gesagt, dass die Normalität schlicht nicht da ist. Und außerdem muss das, was „man“ unter „normal“ versteht, nicht unbedingt das wirklich Normale sein, oder? (Ich habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass jedes fünfte Kind in Deutschland nicht mit dem leiblichen Vater zusammenlebt. Ich kann das jetzt nicht überprüfen, wie seriös das ist, aber wenn das so ist, dann muss man sich mal über den Begriff des „Normalen“ Gedanken machen, was eh an der Zeit ist.)

Das er rausgeflogen ist, ist seine eigene Schuld. Erst
unbedingt ein Kind haben wollen und dann den eigenen
Schnirpfel nicht unter Kontrolle halten können. Aber das war
vor meiner Zeit und gehört auch nicht zur Sache.

Das siehst du ganz richtig, jedenfalls was den letzten Teil des letzten Satzes angeht: Es gehört nicht zur Sache! Und wenn der leibliche Vater sonstwas getan hat: Solange er dem Kind nicht schadet, ist es für die Beziehung zwischen seinem leiblichen Kind und ihm völlig belanglos, wohin er seinen Schniedel hält bzw. wo er in hineinsteckt.

Bei jedem Besuch schärft er Ihr ein, daß er der Papa ist

Das ist ja auch ein Faktum.

und wenn sie dann in einem Kinderbuch Mama, Papa und Kind sieht,
fragt sie sich wo ihr Papa jetzt ist und warum er nicht da
ist. Was sagst Du da?

Er ist doch inzwischen drei Jahre alt, oder? Da kann man ihm das doch kindgerecht erklären, oder etwa nicht? Sachlich und ohne Wertungen (!), sondern vielleicht auch so, dass das Kind vielleicht sogar stolz darauf ist, mehr als einen Papa zu haben. Übrigens gibt es für sowas Beratungsstellen, die ich euch dringend empfehlen möchte - im Interesse des Kindes.

Versetz dich mal in die Logik des Kindes.

Anders herum: Versetz dich in die Lage des Kindes (und drücke ihm nicht irgendeine „Logik“ auf, von der du meinst, dass das Kind sie besitzt). Was hättest du wissen wollen, wenn du in der Lage des Kindes wärest?

Also redest Du drumherum, weil Du dem Kind die Wahrheit nicht sagen
kannst und am Ende sind wir dann noch die bösen.

Aber selbstverständlich kann man einem Kind die Wahrheit sagen. Denn die Wahrheit besteht aus Fakten, die das Kind auch verarbeiten kann, wenn man es kindgerecht rüberbringt und nicht mit erwachsenen Wertungen wie „böse“ an das Kind herantritt. Wenn man gar nicht mehr weiterweiß, kann man immer noch darauf verweisen, dass „du das später sicher einmal besser verstehst, wenn du etwas älter bist“. Das ist zwar auch nicht befriedigend, wäre als Ausweg aber immer noch besser als das, was im Moment so bei euch abläuft.

Wer weis was er ihr noch einseuselt.

Er sagt die Wahrheit. Ich finde es sehr merkwürdig, ja geradezu bedenklich, dass du das als „Einsäuseln“ abqualifizierst …

Hätte man ihn gleich garnicht ans Kind gelassen, hätte die
kleine ganz normal aufwachsen können.

Absurd! Das kann gar nicht klappen. Sowas ist immer eine Zeitbombe. Kinder sind verständiger, als manche Erwachsene denken.

Jeder trägt die Verantwortung für seine Handlungen aber alle
anderen leiden unter den Folgen.

Das verstehe ich nicht, denn Verantwortung hat man doch nur für die Folgen; wofür denn sonst? Bestimmte Leiden kann man sogar gerade dadurch vermeiden, dass man deren Ursachen antizipiert.

BRRRRRRRRRRRRRRR Ja sorry aber das mußte mal raus.
(Jetzt ist mir wohler :wink:

Fein, das ist doch schon was! Kannst du jetzt klarer denken?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

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zwei Väter ?
hallo Nic,
deine Überschrift finde ich wirklich schon anmassend. Warum gönnts du deiner Stieftochter nicht den Kontakt zu ihrem leiblichen Vater? Bist du eifersüchtig? Erwartest du Dankbarkeit dir gegenüber?

Auch ich habe wenig Positves von meinem Ex-Mann zu berichten. Ich habe mir damals geschworen - und das bis heute durchgehalten, und das sind nun 15 Jahre, NIE aber auch NIE in Gegenwart der Kinder negativ über ihren Vater zu sprechen. Was zwischen ihm und mir vorgefallen ist, hat sie insofern schon stark beeinflusst, als ich mich von ihm getrennt habe. Die Kinder sind nicht das Forum, ungelöste Konflikte und verletzte Eitelkeiten auszutragen.

Wenn du die Liebe deiner Stieftocher erhalten bzw. bekommen möchtest, dann akzeptiere auch ihre Liebe zum leiblichen PApa. Natürlich ist der Wechsel schwer, bei einem kleinen Kind,aber auch bei einem älteren Kind. Hilf hier, indem du bei ihrer Rückkehr dich freust, dass sie da ist. Mach ihr die schönen Stunden beim Papa nicht madig - gilt auch für ihre Mutter - und lass sie an diesem Abend in Ruhe. Ich habe nie an solchen Abenden Probleme mit den Kindern angesprochen sondern den Tag ruhig ausklingen lassen. Bei Ferienaufenthalten auch 2 Tage nachklingen lassen. So haben beide ihren Vater weiterhin geliebt - und mussten nie ein schlechtes Gewissen dafür haben.

Diesen herzlichen Rat möchte ich dir geben, akzeptiere dass sie ihren Vater liebt, ihn auch mal ausspielen wird. Mit Verbot, Hass, Wut - erreichst du nur, dass Du irgendwann der Gelackmeierte bist.

cu kikut

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

wie Recht du hast! Man müsste viel mehr wissen, um wirklich helfen zu können (daher mein Hinweis auf die Beratungsstellen). Ich teile nicht deine Skepsis gegenüber den zwei Vätern und so, man muss es halt kindgerecht rüberbringen - das ist halt schwierig, aber nicht zu ändern. Mein Posting ging ja auch mehr in die Richtung, das Nic sich einmal selbst fragt, wo eigentlich sein eigenes Problem liegt und ob er nicht vielleicht unbewusst seine eigenen Interessen über die des Kindes stellt.

Vor allem aber möchte ich diesen Satz

**> Dass das Kind durcheinander ist, bleibt nicht aus - aber man

könnte es ihm leichter machen, wenn nämlich alle Erwachsenen
sich vernünftig verhalten würden (und damit sind nicht Nic und
Frau die bösen, sondern wenn überhaupt, alle drei…).**

hervorgehoben wissen!

Dann kann das Kind es als BEreicherung sehen, dass es halt drei
tolle „Eltern“ hat…

Genau! Sehr richtig! Und damit widerlegst du deine Skepsis selbst. Ich denke, wir sind prinzipiell jedenfalls gar nicht verschiedener Meinung, sondern du hast mich missverstanden, vielleicht weil ich mich zu scharf ausgedrückt habe. Meine Absicht war, Selbsterkenntnis zu fördern - wenn das misslungen ist, wäre es schade, denn Nic scheint mir - so wie er schreibt - nicht unvernünftig zu sein.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Kikut,

in diesem Falle glaube ich bist Du diejenige, die sich etwas anmaßt…

Ich kann mich an eine Geschichte erinnern…

Da war ein Ehepaar, das nach einem Adoptivkind suchte…jahrelang. Nach dem es mit einem eigenen Kind nicht klappen wollte kam man dann zu dieser Lösung…
Sämtliche Familienverhältnisse und Gefühlslagen wurden mehr als durchleuchtet…am Ende kam man in die engere Auswahl…nach mehreren Jahren…
Ein Kind wäre da gewesen, als Pflegekind…Katrin hieß sie…21 Monate alt…aber ihre Mutter bestand auf das Wochenendrecht…sie war bekannt dafür, daß sie das Kind dann immer mit in die Disco oder die Nachtclubs mitnahm…
Und diese Leute, die schon ein etwas größeres Kind hatten, wollten natürlich nicht, daß dieses bei Wochenenden ständig in einer Umgebung wäre, die für das Kind mehr als fragwürdig wäre…
Die möglichen Pflegeeltern haben daraufhin verzichtet, und ich kann das nachvollziehen.
Es gibt Einflüsse, die sind nicht gut für das Kind, und das muß man als Erziehungsberechtigter entscheiden…teile ich aber dieses Erziehungsrecht, kann es passieren, daß dies ganz und gar dem widerspricht, was der biologische Erzeuger will…
In dem Fall den ich erzählt habe, haben die Pflegeeltern das Kind nicht bei sich aufgenommen…

Ich würde auch, wenn es denn ein fremdes Kind sein sollte, dieses nur adoptieren, niemals ein Pflegekind annehmen.

Gruß
Maja

Hallo Maja

ob DEIN statement da nicht auch schon etwas anmaßend ist? ich weiß nicht, ob man einen vater, nur weil er sich nicht mehr mit seiner frau versteht (oder sie sich mit ihm), in einen topf mit leuten stecken soll, die ihr sorgerecht (oder zumindest das aufenthaltsbestimmungsrecht) aufgrund von schwerwiegenden verstößen gegen das wohl eines kindes, verwirkt haben. in der regel geht es bei den beziehungsproblemen zwischen erwachsenen NICHT um vernachlässigung oder misshandlung eines gemeinsamen kindes. häufig werden die kinder dann aber dazu missbraucht, um den kleinkrieg der erwachsenen auszufechten. und da kann ich Kikut nur recht geben!

eigentlich wollte ich aber stellung zu deiner auffassung über leibliche eltern und pflegekinder machen. wie schade, dass du das wohl eines kindes davon abhängig machst, ob du mit seinen leiblichen eltern zusammen arbeiten musst. ich arbeite als erziehungsleiter in einer heimeinrichtung, in der wir die kinder nicht, wie sonst üblich, in gruppen, sondern in den familien unserer mitarbeiter untergebracht haben. das kann man sehr gut mit dem pflegekinderwesen vergleichen. da gibt es kinder, die haben keinen kontakt mehr mit ihren leiblichen eltern - und das ist auch gut so. da gibt es aber auch (und das ist die mehrzahl) kinder, die ihre leiblichen eltern in regelmäßigen abständen sehen - und das ist AUCH gut so. es ist absolut fatal (und ein pflege- / adoptivkind wir dir das niemals verzeihen), wenn du einem kind nicht die möglichkeit gibst, sich mit seinen wurzeln auseinander zu setzen. was willst du ihm sagen, wenn es sich z.b. nach seinen leiblichen eltern erkundigt? deine eltern konnten sich nicht um dich kümmern? das wird dir ein kind nie abnehmen, da es „SEINE“ eltern, egal wie mies sie waren, in der regel immer noch idealisiert.
oder willst du ihm sogar, wie es in vielen adoptivfamilien gemacht wird, verheimlichen, dass ihr nicht seine leiblichen eltern seid?
ein riesiger konflikt wäre damit vorprogrammiert - denn kinder bekommen soetwas in der regel heraus. wenn es dir aber gelingt, das kind in einem überschaubaren und geschützten rahmen mit seinen wurzeln zu konfrontieren, kann es selber die erfahrungen z.b. der unzuverlässigkeit der leiblichen eltern machen. das ist für pflegeeltern anfangs recht nervig, zahlt sich aber mit den jahren auf jeden fall aus. und wenn die leiblichen eltern mit der zeit die erfahrug machen, dass es dem kind WIRKLICH gut geht und das sie nicht eure feinde sind (d.h. z.b. auch, dass ihr vor dem kind nicht abfällig über sie sprecht), werden die kontakte mit der zeit nachlassen.
man kann auch nicht alle pflegeverhältnisse über einen kamm scheren. bei dem beispiel, welches du angebracht hast, geht es ja wohl um eine wochenpflege. d.h.: das kind ist in der woche bei den pflegeeltern, am wochenende bei seinen leiblichen. in dem fall gebe ich dir recht! das ist häufig murks und hilft letztendlich nur den jugendämtern, die sich damit ein paar monate etwas geld sparen können, bis das kind dann irgendwann doch in eine „normale“ pflegefamilie oder gar in´s heim kommt. aber das ist nicht das, was normalerweise ein pflegeverhältnis bedeutet. vielleicht solltest du dich da bei eurem örtlichen jugendamt noch einmal eingehender informieren. und wenn du dieses ehepaar, von dem du da geschrieben hast, persönlich kennst, kannst du ihnen diesen tipp vielleicht auch noch mal geben. es gibt so verdammt viele kinder, die dringend eine gute pflegefamilie brauchen, dass es einfach nur ärgerlich ist, wenn gute familien aufgrund von fehlinformationen sich gegen ein pflegekind entscheiden … und ein adoptivkind zu bekommen ist auch heute noch eher ein glücksspiel.

liebe grüße, frank

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Hallo Thomas,

nein - ich denke auch nicht, dass unsere Meinungen so weit auseinander liegen. Wie gesagt, das Problem liegt sicherlich in der (fehlenden) Kommunikation der drei Erwachsenen.

Mein erster Gedanke als ich Nics Posting las, ging halt in die Richtung, dass der leibliche Vater Nic madig machen will. Das beruhte natürlich auch nur auf Vermutung… aber das ist leider halt auch ab und an der Fall, dass die „angenommenen“ Elternteile vor dem Kind mies gemacht werden und das fände ich zum k…n.

Ansonsten stimme ich durchaus zu, dass das Kind sehr wohl wissen muss, wer der leibliche Vater ist und auch diesem so vorbehaltlos wie möglich begegnen können sollte. Eine Meinung kann es sich später ja selber bilden. ERfahrungsgemäß fragen Kinder irgendwann nach Einzelheiten (bei meiner Tochter war’s so rund um 14…) und dann kann man entsprechend des Alters ja auch ein wenig detaillierter sprechen.

Ebenso herzliche Grüße
Gerry

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Hi Nic,

hast du dir schonmal überlegt, dass das Kind nicht wegen IHM verwirrt ist, sondern wegen EUCH?

Ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu meiner mit ihrer Mutter lebenden Tochter (6). Ich bin kurz nach ihrem zweiten Geburtstag auszgeogen. Es gab früher oft so ein „verwirrt“ Verhalten ihrerseits, wnen ich sie abholte, wenn ich sie zurückbrachte. Seitdem ihre Mutter (meine Ex-Frau) und ich mal ein Gespräch beim Jugendamt hatten, ist dies viel besser geworden. Ihr Verhalten kam vermutlich durch die Angst ihrer Mutter, ich könnte immer mehr und mehr Umgang fordern, denn darum ging es bei dem Gespräch, und der Umgang wurde genauer geregelt als es zuvor der Fall war (vor allem was Ausnahmen betrifft).

Davon abgesehen, ist es für das Kind unbedingt wichtig, Kontakt zum Vater zu haben, und erst recht zum Erzeuger!!! Er ist teil der Identität des Kindes. Das kann ich auch als Scheidungskind beurteilen, und ich hatte keienn Kontakt zu meinem Vater im Alter von 2 bis 14 Jahren. Zum Glück seitdem ganz guten Kontakt - den Umständen entsprechend natürlich nie so gut wie er ohne diesen „Knacks“ hätte sein können.

Ich stehe gerne für private Gespräche oder EMails über das Thema zur Verfügung. Denn meiner Ansicht nach ist das ein sehr wichtiges Thema für die geistige Gesundheit des Kindes.

Alles Gute wünscht
Michael

Eifersucht ist eine Krankheit

Der Erzeuger meiner Pflegetochter (3), ist während er
Schwangerschaft Fremdgegangen und deswegen rausgeflogen.

Weil er die Mutter betrogen hat, soll er Deiner Meinung nach sein Kind nicht mehr sehen dürfen?

Leider taucht er alle 14 Tage auf und macht Gebrauch von
seinem Besuchsrecht.

Na sowas, der macht Gebrauch von seinem Recht, der traut sich was!

Die Kleine ist dann immer total verwirrt

Das scheint aber nicht nur an ihm zu liegen, denn viele Kinder sehen nur alle 2 Wochen ihre Väter und sind deshalb nicht verwirrt.

und für den Rest des Tages zu nix zu gebrauchen. Unser
Familienleben ist dann immer gestört und es geht einen echt
auf den Zeiger.

Es geht Dir auf den Zeiger, daß Du nicht alleine der „Vater“ des Kindes sein kannst.

Git es da kein (legales) Mittel um das zu unterbinden?

Da Du „legales“ in Klammern setzt, schließe ich daraus, daß Du sogar illegale Mittel in Erwägung gezogen hast, was nicht für Dich spricht. Würde man einer Mutter das Besuchsrecht entziehen, würden alle aufschreien, aber einem Vater, dessen Bindung an sein Kind nicht unbedingt weiniger stark als die der Mutter sein muß, würdest Du es verbieten, sein Kind zu sehen, nur weil Du gerne seine Rolle einnehmen würdest?

Für jeden Hinweis dankbar

Gehe in Dich und versuche über Deinen Narzismus nachzudenken und akzeptiere, daß Du nicht der Vater des Kindes, sondern der Freund der Mutter bist.

Gollum

das gibt sich
Hey,

ich habe meinen Vater, seit ich fünf war, immer nur etwa jedes 2. Wochenende gesehen - natürlich war das zuerst verwirrend, aber ich habe mich dran gewöhnt.

Wichtig für mich war/ist, zu wissen, wer mein Vater ist und wer der „Ersatzvater“ ist - zu letzterem habe ich ein besseres Verhältnis als zu meinem Vater aufgebaut, aber dennoch…

Was willst Du Deiner Pflegetochter später mal sagen? Dass sie ihren richtigen Vater nicht/kaum kennt, weil die Beziehung damals nicht funktioniert hat???

Es ist sein Recht, sein Kind zu sehen, es ist ihr Recht, ihren Vater zu kennen und zu sehen, damit wirst Du klarkommen müssen.

Wenn Du Dich jetzt durchsetzen würdest, käme irgendwann die Frage der Pflegetochter, warum das alles - und dann käme die Erklärungsnot.

Cess