Hallöchen,
ich hab mir ein paar LEDs besorgt, um diese für meine Facharbeit zu analysieren, und das Spektrum anschaulich zu machen. Darunter ist eine grüne LED von Nichia, mit einer Spannung von 4,0 Volt. Ich habe weder vom Laden noch von diversen Webseiten erfahren, um welchen Leuchtstoff es sich dabei handelt.
Auf den Webseiten hab ich nur erfahren, dass es grüne Leuchstoffe bis ca. 2,4 Volt gibt. Hängengeblieben ist mir dabei nur GaP. Mich würde es aber brennend interessieren, welcher Stoff 4,0 Volt braucht. Wenn mir jemand dazu helfen könnte, wäre ich echt froh.
Danke für die Hilfe, liebe Grüße
jochen
Hallo,
Auf den Webseiten hab ich nur erfahren, dass es grüne
Leuchstoffe bis ca. 2,4 Volt gibt. Hängengeblieben ist mir
dabei nur GaP. Mich würde es aber brennend interessieren,
welcher Stoff 4,0 Volt braucht.
es gibt auch LEDs, die ihren Vorwiderstand schon eingebaut haben, möglicherweise ist das so eine. Dadurch würde sich die nötige Spannung natürlich erhöhen, obwohl der Stoff derselbe bleibt.
mfg
MB
Hallo.
Ich tippe auf InGaN, das würde auch von der Durchlassspannung her passen. Aber besser ist vermutlich, wenn du den Hersteller direkt anfragst.
mfG Dirk
Hallo,
Auf den Webseiten hab ich nur erfahren, dass es grüne
Leuchstoffe bis ca. 2,4 Volt gibt. Hängengeblieben ist mir
dabei nur GaP. Mich würde es aber brennend interessieren,
welcher Stoff 4,0 Volt braucht.es gibt auch LEDs, die ihren Vorwiderstand schon eingebaut
haben, möglicherweise ist das so eine. Dadurch würde sich die
nötige Spannung natürlich erhöhen, obwohl der Stoff derselbe
bleibt.
das hat schon seine Richtigkeit.
Diese LED haben ein etwas anderes Spektrum als die üblichen
grünen LED (ca. 2,2V-Spannung), wird „verkehrssgrün“ genannt
-> ca 525nm statt ca. 565nm.
Das deutet auch schon auf die spezielle Verwendung hin.
Hier steht sehr viel zu LED (auch Mat.)
http://www.vs-optoelectronic.com
http://www.vs-optoelectronic.com/ger/produkte/ledlam…
Demnach wird tatsächlich GaInN für diese LED verwendet.
Gruß Uwi
Hallo!
Mit den genauen Details kenne ich mich nicht genügend aus. Uwi und Saruman haben ja schon praktische Vorschläge geliefert. Allerdings möchte ich ergänzend hinzufügen, dass die Durchlassspannung unabhängig vom Material einen Wert von ca. 2,3 V haben muss:
grünes Licht hat eine Wellenlänge von ca. 550 nm. Dem entspricht eine Frequenz von 545000 GHz. Mit W=hf ergibt sich eine Quantenenergie von 3,62 * 10^-19 J bzw. 2,26 eV. Entweder liegt also die Durchlassspannung der Diode in der Größenordnung von 2,26 V, oder das abgestrahlte Licht ist nicht grün.
Falls die angelegte Spannung einen deutlich höheren Wert hat, dann ist - wie bereits gesagt - entweder der Vorwiderstand schon eingebaut, oder es handelt sich um zwei pn-Übergänge. Keine Ahnung was das für einen Sinn haben könnte.
Gruß, Michael
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
vielleicht ist da eine Reihenschaltung aus einer gelben und einer blauen LED drin…
Duckundwech
loderunner
Vielen dank für die vielen Antworten, aber ich glaub es ist wirklich das beste, dass ich der Firma schreib, in der Hoffnung sie schreibt zurück.
Mein Physiklehrer hat auch das gesagt, was Michael Bauer gesagt hat. Er meinte (also einfach mal so, nicht speziell wegen der grünen LED), dass ich, wenn ich eine wirklich sehr gute Facharbeit haben will, ein Diagramm erstellen solle, mit der Schwellenspannung und der ausgesandten Wellenlänge.
Das ganze ist dann irgendwie e * U = h * f oder so, muss ich mal irgendwann genauer nachschauen.
Also nochmal vielen Dank für die Antworten
jochen
P.S.: Wie bekomm ich eigentlich die Schwellenspannung? Ist das die Spannungsangabe bei der LED oder muss ich da einen Drehwiderstand vorbauen, und langsam aufdrehen?
Hallo jochen,
Auf den Webseiten hab ich nur erfahren, dass es grüne
Leuchstoffe bis ca. 2,4 Volt gibt. Hängengeblieben ist mir
dabei nur GaP. Mich würde es aber brennend interessieren,
welcher Stoff 4,0 Volt braucht.
Möglich wäre noch der selbe Aufbau wie bei weissen LEDs.
ALso eine UV/Blaue LED und ein fluoreszierendes Material.
MfG Peter(TOO)
Hallo!
Mein Physiklehrer hat auch das gesagt, was Michael Bauer
gesagt hat.
… der ebenfalls Physiklehrer ist 
Er meinte (also einfach mal so, nicht speziell
wegen der grünen LED), dass ich, wenn ich eine wirklich sehr
gute Facharbeit haben will, ein Diagramm erstellen solle, mit
der Schwellenspannung und der ausgesandten Wellenlänge.
Das ganze ist dann irgendwie e * U = h * f oder so, muss ich
mal irgendwann genauer nachschauen.
Das ist richtig.
P.S.: Wie bekomm ich eigentlich die Schwellenspannung? Ist das
die Spannungsangabe bei der LED oder muss ich da einen
Drehwiderstand vorbauen, und langsam aufdrehen?
Am schönsten kriegst Du es so hin:
Diode + Widerstand in Reihe schalten und Wechselspannung anlegen.
Die Spannung am Widerstand abgreifen und auf „X-Inp.“ eines Oszilloskops legen. Die Spannung an der Diode auf „Y-Inp.“ desselben Oszis. (Vorsicht! auf eventuelle Erdschlüsse achten). Dann siehst Du auf dem Schirm des Oszilloskops die komplette Kennlinie der Diode.
Aber wie möchtest Du die Wellenlänge des Lichts messen?
Michael
Die Spannung am Widerstand abgreifen und auf „X-Inp.“ eines
Oszilloskops legen. Die Spannung an der Diode auf „Y-Inp.“
desselben Oszis. (Vorsicht! auf eventuelle Erdschlüsse
achten). Dann siehst Du auf dem Schirm des Oszilloskops die
komplette Kennlinie der Diode.
Hoppla! Natürlich genau umgekehrt: Die Spannung der Diode auf X-Inp. und die Spannung am Widerstand auf Y-Inp.
hmm, des hört sich gut an, muss ich halt mal nach nem Oszilloskop fragen. Werd ich schon mal geliehen bekommen, bin ja zuverlässig ;-p. Naja, also das mit der Wellenlänge is halt so ne Sache. Ich mach das ganze an nem Reflektionsgitter (einer CD), die ich davor mit einem Laser vermessen hab. Leider hab ich bloß einen Laserpointer, und nicht einen HeNe-Laser. Die Laserdiode ist leider sehr ungenau. Aber da ich eigentlich die Gitterkonstante weiß, kann ich die Wellenlänge mithilfe der Ablenkung schon recht gut berechnen.
Die Hauptsache (meiner Meinung nach) ist sowieso, dass man bei seiner Facharbeit Spaß hat. Wenn manche Versuche nicht so klappen, wie ich sie erwartet habe, dann lasse ich sie halt weg, oder schreib Vermutungen darüber, wieso es nicht geklappt hat.
Deshalb bin ich jetzt auch schon sehr weit, im Gegensatz zu Mitschülern.
Also vielen Dank nochmal für ihre (bedingt durch den Lehrerstatus)/deine (bedingt durch das vertraute Schreiben im Internet) Antwort.