er ist Bayer und hat deshalb nicht die geringste
Chance bei der Wahl.
…und das weiß er.
hi josef,
eben, er hat noch nichteinmal das ganze CDU lager hinter sich (was bei leibe fr. merkel auch nicht hat), wie will er dann auch noch stimmen bei der SPD abziehen?
schade nur, das merz sich selber in misskredit gebracht hat und auch von den anderen der partei verheizt wurde, haette ein guter kandidat werden können!
leider herrscht in Norddeutschland die Intolleranz. Nicht das Können zählt (hat jetzt nicht mit Stoiber zu tun) sondern die herkunft. Vor Jahren habe ich mal in Münster (Westf.) gesagt jetzt werden wir mal einen aus Bayern als Kanzler wählen. Ohne zu überlegen kam eine halbe Sekunde später ein allgemeiner Aufschrei aller Norddeutschen (nicht nur Westfalen: Bremer, Hambuerger…): „Nie! einen Bayern?! Nie!“
Sind wir noch im Mittelalter? In Norddeutschland ja, in Süddeutschland sind sie geistig scheinbar weiter entwickelt!
Diese Leute haben alle noch nicht mitbekommmen, dass es „den Bayern“, „den Westfalen“ „den Sachsen“ gar nicht mehr gibt. Die Deutschen sind so durcheinandergewürfelt, dass wohl jeder Vorfahren aus irgend einem anderem Bundesland hat. Oder gar aus ganz Europa (wie bei mir).
Grüße
Raimund
für die meisten Süddeutschen gehört DDorf ja nun auch schon zum hohen Norden. Ich kann nur sagen, daß hier keiner, den ich kenne, Vorbehalte gegen einen bayerischen Bundeskanzler hat, auch nicht gegen Stoiber.
Hallo Raimund!
Ist es nicht so, dass in Bayern andere Parteien keine Chance haben, weil sie zu „preußisch“ sein sollen? Das beruht schon auf Gegenseitigkeit.
vorweg: ich bin auch multikulti: preußisch, österreichisch und ungarisch und noch ein paar wenig andere einflüsse.
ich selber habe auch keine probleme mit bayern, kenne aber viele die sagen: „nach minschen zieh ick net“.
aber bedenke mal, du findest die suedies aufgeschlossener??? warum leistet sich dann die „volksgruppe“ (*LOL*) der bajuwaren eine eigene christliche partei? ist die norddeutsche schwesternpartei etwa schon zu evangelisch???
gruss vom
showbee, der findet, dass der kanzler der beste politiker sein muss, egal von wo er aus deutschland kommt!
für die meisten Süddeutschen gehört DDorf ja nun auch schon
zum hohen Norden. Ich kann nur sagen, daß hier keiner, den ich
kenne, Vorbehalte gegen einen bayerischen Bundeskanzler hat,
auch nicht gegen Stoiber.
Hallo Christian,
ein Süddeutscher gegen Stoiber, für Dich wohl etwas ungewöhnlich. Aber es ist mal so. Wir haben schon gegen FJS gepfiffen. Wir haben für FJS den Wahlkampf zur Bundestagswahl als er als Kanzlerkadidat angetreten ist verweigert, wir , eine Gruppe von heute über Fünfzigjährigen, die Verantwortung in der JU und der CDU vor Jahren getragen haben. Die Bayern haben in ihrer Politik bis heute immer noch den Hauch, sofort mit allen Mitteln grass und ohne Überlegung vorzugehen.
Lass dem Stoiber seine Weisswurst, sein Oktoberfest, lass ihn in München und manchmal der Merkel eines auf die Parteipolitik der CDU draufhauen. Ein Bayer muss poltern, damit erbeachtet wird.
er ist Bayer und hat deshalb nicht die geringste
Chance bei der Wahl.
…und das weiß er.
hi josef,
eben, er hat noch nichteinmal das ganze CDU lager hinter sich
(was bei leibe fr. merkel auch nicht hat), wie will er dann
auch noch stimmen bei der SPD abziehen?
schade nur, das merz sich selber in misskredit gebracht hat
und auch von den anderen der partei verheizt wurde, haette ein
guter kandidat werden können!
hallo
showbee,
ich hoffe, Du hast Unrecht und Stoiber hat die Mehrheit, auch wenn er sie nur solange haben sollte, bis Merkel weg ist.
Sind wir noch im Mittelalter? In Norddeutschland ja, in
Süddeutschland sind sie geistig scheinbar weiter entwickelt!
Siehste…
Diese Leute haben alle noch nicht mitbekommmen, dass es „den
Bayern“, „den Westfalen“ „den Sachsen“ gar nicht mehr gibt.
Na und?
Die Deutschen sind so durcheinandergewürfelt, dass wohl jeder
Vorfahren aus irgend einem anderem Bundesland hat. Oder gar
aus ganz Europa (wie bei mir).
Aber die Nordd. waehlen Stoiber dennoch NICHT…wetten DAS?
hallo showbee,
der Grund warum es in Bayern keine CDU sondern nur eine CSU gibt, liegt in der Nachkriegsgeschichte.
Ich weiß die Jahreszahl nicht, doch kurz nach Gründung der Parteien haben sich die CDU und die CSU geeinigt, dass die CDU nie in Bayern auftritt und die CSU nie in deren Länder.
FJS hat diese Übereinkunft mehrmals als Drohmittel verwendet, wenn die große CDU ihm zu lasch war, wenn sie evtl. schlechte Wahlergebnisse hatte… Dann drohnte er, die CSU über den Weißwurstäquator auszudehen. Ich glaube nicht, dass er das jemals wirklich vor hatte. Doch demoskopische Umfragen haben scheinbar recht beachtliche Möglichkeiten erbracht. Nur… wer hääte die Mirglieder abgegeben? Na, klar, die CDU! Also blieb´s beim alten.
FJS hatte übrigends in HH oder anderen Städten immer „full house“ wenn er eine Wahlkampfveranstaltung abhielt Na, ja, er war halt ein, wie man heute abschätzig sagt, Populist ("…und wenn wir Bayern die letzten Preussen Deutschlands sind…").
Zum Kanzler: auch mir ist es piepegal, wo er herkommt. Hauptsache er kann was. Ob´s ein (von der Volksgruppe) Deutscher, ein Sorbe oder ein Däne ist. Oder wenn wir noch eine Volksgruppe in D haben, auch von denen.
Grüße
Raimund
Ist es nicht so, dass in Bayern andere Parteien keine Chance
haben, weil sie zu „preußisch“ sein sollen? Das beruht schon
auf Gegenseitigkeit.
glaube ich nicht. Denk doch mal daran, wer für die verschiedenen Kanzler (die alle keine Bayern waren) gestimmt hat. Klar gibt es in jeder Gegend Lokalpatriotismus.
Doch was haben wir denn bisher in Bayern für Gegner der CSU gehabt? Die einzige, die Charisma hatte, war die SPD-Chefin in B (hab´ doch glatt ihren namen vergessen). Alle anderen Parteien haben schon vor der Wahl das Handtuch geworfen.
Gut, sie hatte einen harten Gegner: FJS und später Stoiber. Dass sie nicht chancenlos war, erkennst Du an dem Ergebnis der SPD nach Strauß.
Grüße
Raimund
Das ist Blödsinn, hier im Süden denken die Leute über die aus dem Norden genauso.
Viellekicht kennst du wie ich v.a. die tolleranteren Menschen.
Das schließt aber nicht aus, daß die Masse dem Norden nicht so viel zutraut. Da musst du nur mal sehen, wie wenig anerkannt Schulabschlüsse aus Norddeutschland sind.
Das ist Blödsinn, hier im Süden denken die Leute über die aus
dem Norden genauso.
Ich halte den Süddeutschen für tolleranter als den Norddeutschen. Das lässt sich natürlich nicht beweisen. Doch so viel, wie ich in D herumgekommen bin, glaube ich, dass ich d schon ein Urteil abgeben kann. Wobei ich mich natürlich trotzdem täuschen kann.
Das schließt aber nicht aus, daß die Masse dem Norden nicht so
viel zutraut. Da musst du nur mal sehen, wie wenig anerkannt
Schulabschlüsse aus Norddeutschland sind.
Das ist ein anderes Thema: das Abitur ist nachweislich in Bayern das schwerste. Wird Dir aber jeder bestätigen.
Ich sage dir, das schenkt sich nix.
leider doch.
Aber bleiben wir bitte bei der Politik. Die Norddeutschen machen zwar leidenschaftlich gerne Urlaub in Süddeutschland, sie bezeichnen sehr oft München als die Traumstadt schlechthin… doch über die Süddeutschen ziehen sie her, als wären die die Minderbemittelten der Nation. Gibt es leider viele Beispiele. Du magst zwar manchmal das Wort „Saupreiß“ hören, doch meist grinsend. Doch wirst Du wohl nie hören, dass der B. über die geistigen Fähigkeiten anderer Volksgruppen herzieht.
Dürfte auch schwer sein: ich glaube es gibt kein Bundesland, das nach dem Krieg so „infiltriert“ (die preussische 5.Kolonne*gg*) wurde wie Bayern.
Grüße
Raimund
wie sagt ein B. zum Japaner, über den er sich geärgert hat? „japanischer Saupreiß, japanischer!“
Das ist Blödsinn, hier im Süden denken die Leute über die aus
dem Norden genauso.
Ich halte den Süddeutschen für tolleranter als den
Norddeutschen. Das lässt sich natürlich nicht beweisen. Doch
so viel, wie ich in D herumgekommen bin, glaube ich, dass ich
d schon ein Urteil abgeben kann. Wobei ich mich natürlich
trotzdem täuschen kann.
Ich denke eben, daß du dich da täuschst. Ich komme viel rum und kann hier keinerlei Unterschiede feststellen.
Das schließt aber nicht aus, daß die Masse dem Norden nicht so
viel zutraut. Da musst du nur mal sehen, wie wenig anerkannt
Schulabschlüsse aus Norddeutschland sind.
Das ist ein anderes Thema: das Abitur ist nachweislich in
Bayern das schwerste. Wird Dir aber jeder bestätigen.
Nun ja. Das ist vielleicht so… habs ja selber hier im Süden gemacht. Aber das sollte ja auch nur ein Beispiel sein.
Ich sage dir, das schenkt sich nix.
leider doch.
Aber bleiben wir bitte bei der Politik. Die Norddeutschen
machen zwar leidenschaftlich gerne Urlaub in Süddeutschland,
sie bezeichnen sehr oft München als die Traumstadt
schlechthin… doch über die Süddeutschen ziehen sie her, als
wären die die Minderbemittelten der Nation. Gibt es leider
viele Beispiele. Du magst zwar manchmal das Wort „Saupreiß“
hören, doch meist grinsend. Doch wirst Du wohl nie hören, dass
der B. über die geistigen Fähigkeiten anderer Volksgruppen
herzieht.
Dürfte auch schwer sein: ich glaube es gibt kein Bundesland,
das nach dem Krieg so „infiltriert“ (die preussische
5.Kolonne*gg*) wurde wie Bayern.
Grüße
Raimund
wie sagt ein B. zum Japaner, über den er sich geärgert hat?
„japanischer Saupreiß, japanischer!“
Nun ja, aber es bleibt deine subjektive Meinung.
Und um auf die Politik zurück zu kommen: Nur weil es Bayern gut geht, kann man daraus noch lang nicht schließen, daß Stoiber ideal für Deutschland ist. Bayern geht es schon aus der Strukturellen Situation viel besser… das hat wenig mit der Wirtschaftspolitik zu tun.
Und: Die Traumstadt München ist SPD regiert… das vergisst man oft.
Gruß Ivo
*der denkt das stoiber alle Mal besser wie Merkel wäre*
hallo Christian,
danke, ich habe mal wieder als Bayer reagiert: alles was über dem Weisswurst-Äquator liegt, sind Preussen. Dagegen wird sich so mancher im „Restdeutschland“ wehren!
Na, lassen wir uns überraschen!
Host Recht, preißischer Saupreiß, preißischer! *G*
Grüße
Raimund
scheinbar recht beachtliche Möglichkeiten erbracht. Nur… wer
hääte die Mirglieder abgegeben? Na, klar, die CDU! Also
blieb´s beim alten.
Eben.
FJS hatte übrigends in HH oder anderen Städten immer „full
house“ wenn er eine Wahlkampfveranstaltung abhielt Na, ja, er
war halt ein, wie man heute abschätzig sagt, Populist ("…und
wenn wir Bayern die letzten Preussen Deutschlands sind…").
Tolle Reden, viel Klamauk…aber KEINER wollte ihn als Kanzler.
Zum Kanzler: auch mir ist es piepegal, wo er herkommt.
Hauptsache er kann was.
Wie der Schroeder, gelle…oder auch - natuerlich Schmidt, Kohl anfangs…
Ob´s ein (von der Volksgruppe)
Deutscher, ein Sorbe oder ein Däne ist. Oder wenn wir noch
eine Volksgruppe in D haben, auch von denen.