Stoibers grandioser Irrtum

…wie der Spiegel-Kommentar am 13. 07. 2001 berichtet:

Der Kampf um das Zwangspfand für Einwegflaschen und Getränkedosen beweist: Selbst schwache und in sich zerstrittene Lobbys finden bei deutschen Landesregierungen mehr Gehör als eine satte Mehrheit der Wähler.

Die Länderfürsten Stoiber und Clement machen sich lächerlich.

Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, dass es sich bei Doktor Edmund Stoiber um ein von Ehrgeiz zerfressenes, humorloses Exemplar der Gattung Mensch handelt. Diese wenig schmeichelhafte Charakterisierung des Münchner Ministerpräsidenten ist in ihrem zweiten Teil nachweislich falsch.

Der Beweis?

Als der in München ansässige „Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. (VGBE)“ vor einiger Zeit sein immerhin 25-jähriges Jubiläum feierte, steuerte der Oberbayer ein launiges Grußwort bei. Darin würdigte der bekennende Teetrinker die „historischen Verdienste“ der Eichstrich-Vereinigung für die mittlerweile erreichte „hervorragende Schankmoral“ im Lande, um anschließend eine andere „drohende Gefahr für die bayerische Bierkultur“ zu beschwören. Aus „nördlichen und westlichen Weltregionen“, schwappe nämlich eine „Lawine des Dosenbieres über unsere Heimat“.

Zur Abwehr des „weißblech- und aluminiumbewehrten Frontalangriffs“ schlug der besorgte Ministerpräsident vor, „strategische Allianzen über den Tresen hinweg“ zu bilden.

In diesen Tagen setzt Stoiber sein Ansinnen um.

Die strategischen Allianzen allerdings bildet er nicht mit dem Berliner Dosen-Gegner Jürgen Trittin, der die umwelt- und klimaschädigenden Ex- und Hopp-Büchsen mit Hilfe eines Pfands von 50 Pfennig von Straßen, aus Parks und Wäldern verbannen will, sondern mit den Profiteuren des Dosenunwesens.

Die weiß-blauen Brauer sind sauer auf Stoiber, und es gehört zu den Absurditäten des zähen Dosenscharmützels, dass Stoiber und Co. ihren Sondereinsatz für Großbrauereien, Handelsriesen und Discounter ausgerechnet mit der Sorge um das traditionelle Mehrweg-System begründen.

Die skurrile Erwartung nämlich, die Leute kauften mehr Knitterbüchsen, wenn sie dafür zusätzlich Pfand bezahlen müssten, gehört zu den zahllosen Ungereimtheiten und Legenden, die Stoiber und die Büchsenlobby derzeit fast täglich streuen.

Nur nebenbei: In einer Klageschrift gegen das Pflichtpfand vor dem Landgericht Berlin begründet die Wirtschaft ihren Widerstand unter anderem mit vorhersehbaren massiven Einbrüchen beim Absatz ihrer Einweg-Produkte. Alles andere ist Propaganda.

Edmund Stoibers verstörende Abkehr von der bayerischen Bierkultur ist trotz allem zwanglos zu erklären - mit dem ersten Teil der eingangs erwähnten Charakterausstattung des CSU-Vorsitzenden.

Edmund Stoiber will - Dementis hin, Dementis her - Kanzlerkandidat der Union werden und braucht dafür Erfolge gegen den Amtsinhaber in Berlin. Im Dosenkrieg, der am Freitag den Bundesrat erreicht, könnte gelingen, was bei Steuer und Rente so schrecklich danebenging.

Ist das sachgerecht? Nein, nur höhere Politik.

Dafür allerdings braucht der Bayer in der Tat strategische Allianzen. Die umfassen nicht nur seine in Teilen durchaus skeptischen Parteifreunde, sondern auch die Genossen Kurt Beck in Mainz und Wolfgang Clement in Düsseldorf. Beide lehnen das von der Bundesregierung beschlossene Dosenpfand ab und beweisen so ganz nebenbei, dass in der Konsensrepublik Deutschland inzwischen selbst mittelmäßig organisierte, noch dazu in sich zerstrittene Lobbys mehr Gehör finden als eine satte Mehrheit der Wähler und Wählerinnen, die das Trittin-Pfand in sämtlichen Umfragen herbeisehnt. Beck und Clement hoffen, dass am Ende nur der ungeliebte grüne Umweltminister beschädigt zurückbleibt.

Ein grandioser Irrtum: Für den grünen Buhmann allein würde Stoiber nicht die eigene Basis verschrecken. Er haut Trittin, um Schröder zu treffen - mit freundlicher Unterstützung aus Düsseldorf und Mainz.

Wolfgang Clement, dessen politische Karriere nicht mehr weiter nach oben führen kann, gefällt sich immer mehr in der Rolle, in der einst der Niedersachse Gerhard Schröder brillierte und die die Parteioberen in der Bonner SPD-Baracke bis zur Weißglut trieb: als rücksichtsloser Provinzfürst mit erheblichem Störpotenzial. Möglich, dass Gerhard Schröder dem Treiben schweigend zusieht, weil er sich an sich selbst erinnert.

****ENDE DES KOMMENTARS******

Recht hat er - und Stoiber?

Naja…in Bayern eckt nun auch an - siehe da !

Gruss

zwischenfrage:
hi dizi,

Edmund Stoiber will - Dementis hin, Dementis her -
Kanzlerkandidat der Union werden und braucht dafür Erfolge
gegen den Amtsinhaber in Berlin.

tja, sag mal, kennst du andere persönlichkeiten in der union, die kanzler werden könnten? ich kaum … bis auf ungeliebte, nicht waehlbare und ausgeMÄRZTE ausnahmen freilich!

demzufolge ist es auch keine andere politik, als die des bukaschrös, stimmenfangen mit populären maßnahmen unter der bevölkerung. was wir wirklich bräuchten und nicht bekommen, bleibt auf halde liegen (gesundheitsreform, reform der AV & RV - weitergehende) … das kommt nicht auf den „chefsache“ stapel!

gruss

vom showbee

ach dizarus

Hallo dizarus,

ich habe ein problem damit, was du uns sagen möchtest. ich weiß es nicht. du zitierst immer den spiegel, augsteins spiegel. das verstehe ich auch nicht immer so ganz. wir beide haben uns schon oft darüber ausgetausch. ich habe manchmal den eindruck, du versteifst dich auf deine meinung. korrigiere mich bitte, wenn mein eindruck falsch ist.

Gruß

Ach markus WAS hast du fuer probleme - ich versteh’s nicht - schau lieber aufs thema und kommentiere den - deswegen steht er da :smile:))

( der uebrigens meiner meinung entspricht - DAHER da )

Gruss

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…wie der Spiegel-Kommentar am 13. 07. 2001 berichtet:

ach ne, wieder der spiegel.

Der Kampf um das Zwangspfand für Einwegflaschen und
Getränkedosen beweist: Selbst schwache und in sich
zerstrittene Lobbys finden bei deutschen Landesregierungen
mehr Gehör als eine satte Mehrheit der Wähler.

das ist in den meisten fällen so

Die Länderfürsten Stoiber und Clement machen sich lächerlich.

Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, dass es sich bei Doktor
Edmund Stoiber um ein von Ehrgeiz zerfressenes, humorloses
Exemplar der Gattung Mensch handelt.

na der spiegel muß es ja wissen.

Diese wenig

schmeichelhafte Charakterisierung des Münchner
Ministerpräsidenten ist in ihrem zweiten Teil nachweislich
falsch.

Der Beweis?

Als der in München ansässige „Verein gegen betrügerisches
Einschenken e.V. (VGBE)“ vor einiger Zeit sein immerhin
25-jähriges Jubiläum feierte, steuerte der Oberbayer ein
launiges Grußwort bei. Darin würdigte der bekennende
Teetrinker die „historischen Verdienste“ der
Eichstrich-Vereinigung für die mittlerweile erreichte
„hervorragende Schankmoral“ im Lande, um anschließend eine
andere „drohende Gefahr für die bayerische Bierkultur“ zu
beschwören. Aus „nördlichen und westlichen Weltregionen“,
schwappe nämlich eine „Lawine des Dosenbieres über unsere
Heimat“.

Zur Abwehr des „weißblech- und aluminiumbewehrten
Frontalangriffs“ schlug der besorgte Ministerpräsident vor,
„strategische Allianzen über den Tresen hinweg“ zu bilden.

In diesen Tagen setzt Stoiber sein Ansinnen um.

Die strategischen Allianzen allerdings bildet er nicht mit dem
Berliner Dosen-Gegner Jürgen Trittin, der die umwelt- und
klimaschädigenden Ex- und Hopp-Büchsen mit Hilfe eines Pfands
von 50 Pfennig von Straßen, aus Parks und Wäldern verbannen
will, sondern mit den Profiteuren des Dosenunwesens.

Die weiß-blauen Brauer sind sauer auf Stoiber, und es gehört
zu den Absurditäten des zähen Dosenscharmützels, dass Stoiber
und Co. ihren Sondereinsatz für Großbrauereien, Handelsriesen
und Discounter ausgerechnet mit der Sorge um das traditionelle
Mehrweg-System begründen.

Die skurrile Erwartung nämlich, die Leute kauften mehr
Knitterbüchsen, wenn sie dafür zusätzlich Pfand bezahlen
müssten, gehört zu den zahllosen Ungereimtheiten und Legenden,
die Stoiber und die Büchsenlobby derzeit fast täglich streuen.

Nur nebenbei: In einer Klageschrift gegen das Pflichtpfand vor
dem Landgericht Berlin begründet die Wirtschaft ihren
Widerstand unter anderem mit vorhersehbaren massiven
Einbrüchen beim Absatz ihrer Einweg-Produkte. Alles andere ist
Propaganda.

könnte die wirtschaft nicht recht haben?

Edmund Stoibers verstörende Abkehr von der bayerischen
Bierkultur ist trotz allem zwanglos zu erklären - mit dem
ersten Teil der eingangs erwähnten Charakterausstattung des
CSU-Vorsitzenden.

Edmund Stoiber will - Dementis hin, Dementis her -
Kanzlerkandidat der Union werden und braucht dafür Erfolge
gegen den Amtsinhaber in Berlin. Im Dosenkrieg, der am Freitag
den Bundesrat erreicht, könnte gelingen, was bei Steuer und
Rente so schrecklich danebenging.

aha, das ist ebenfalls nur eine behauptung. der spiegel greift schonmal in den wahlkampf ein da es nicht zu erwarten ist, das die jetzige regierung noch einmal schmiergelder von den gwerkschaften erhält, gelder die von mitgliedern eingezahlt wurde, sowas nennt man veruntreuung

Ist das sachgerecht? Nein, nur höhere Politik.

Dafür allerdings braucht der Bayer in der Tat strategische
Allianzen. Die umfassen nicht nur seine in Teilen durchaus
skeptischen Parteifreunde, sondern auch die Genossen Kurt Beck
in Mainz und Wolfgang Clement in Düsseldorf. Beide lehnen das
von der Bundesregierung beschlossene Dosenpfand ab und
beweisen so ganz nebenbei, dass in der Konsensrepublik
Deutschland inzwischen selbst mittelmäßig organisierte, noch
dazu in sich zerstrittene Lobbys mehr Gehör finden als eine
satte Mehrheit der Wähler und Wählerinnen, die das
Trittin-Pfand in sämtlichen Umfragen herbeisehnt. Beck und
Clement hoffen, dass am Ende nur der ungeliebte grüne
Umweltminister beschädigt zurückbleibt.

is ja auch so.0

Ein grandioser Irrtum: Für den grünen Buhmann allein würde
Stoiber nicht die eigene Basis verschrecken. Er haut Trittin,
um Schröder zu treffen - mit freundlicher Unterstützung aus
Düsseldorf und Mainz.

Wolfgang Clement, dessen politische Karriere nicht mehr weiter
nach oben führen kann, gefällt sich immer mehr in der Rolle,
in der einst der Niedersachse Gerhard Schröder brillierte und
die die Parteioberen in der Bonner SPD-Baracke bis zur
Weißglut trieb: als rücksichtsloser Provinzfürst mit
erheblichem Störpotenzial. Möglich, dass Gerhard Schröder dem
Treiben schweigend zusieht, weil er sich an sich selbst
erinnert.

****ENDE DES KOMMENTARS******

Recht hat er - und Stoiber?

Naja…in Bayern eckt nun auch an - siehe da !

Gruss

Nur nebenbei: In einer Klageschrift gegen das Pflichtpfand vor
dem Landgericht Berlin begründet die Wirtschaft ihren
Widerstand unter anderem mit vorhersehbaren massiven
Einbrüchen beim Absatz ihrer Einweg-Produkte. Alles andere ist
Propaganda.

könnte die wirtschaft nicht recht haben?

Klar, könnte sie. Aber das wäre ja dann ein Argument für den Dosenpfand sein. Denn natürlich ist der Sinn ja nicht eine höhere Geldumlaufgeschwindigkeit sondern ein geringerer Absatz von Einweg-Produkten.

aha, das ist ebenfalls nur eine behauptung. der spiegel greift
schonmal in den wahlkampf ein da es nicht zu erwarten ist, das
die jetzige regierung noch einmal schmiergelder von den
gwerkschaften erhält, gelder die von mitgliedern eingezahlt
wurde, sowas nennt man veruntreuung

Nö, so etwas ist absolut legal und korrekt, WENN die Gewerkschaft zu dem Ergebnis kommt, dass eine SPD-geführte Regierung besser für die Arbeitnehmer ist als eine Union-geführte. Ebenso legal und korrekt ist es, wenn BDI die Union unterstützt, WENN die Arbeitgeber zu dem Ergebnis kommen, dass eine Union-geführte Regierung besser für die Arbeitgeber ist als eine SPD-geführte.

Im übrigen hat die SPD kein Geld von den Gewerkschaften erhalten. Diese haben eine eigene unabhängige Kampagne gestartet. Natürlich wurde und sollte diese Kampagne als SPD-Unterstützung verstanden werden, aber man kann den Gewerkschaften wohl kaum vorwerfen, dass sie vor dem Bundestagswahlkampf deutlich ihre Präferenzen äußern. Machen Arbeitgeber, Kirchen etc. ja auch.

die gewerkschaften sind zur neutralität verpflichtet. die austritte beweisen, das sie es nicht sind. sie werden aufgrund ihrer einstellungen sich nunmal mit dem vorwurf der linkslastigkeit abfinden müssen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

die gewerkschaften sind zur neutralität verpflichtet. die
austritte beweisen, das sie es nicht sind. sie werden aufgrund
ihrer einstellungen sich nunmal mit dem vorwurf der
linkslastigkeit abfinden müssen.

Die Gewerkschaften sind zur Förderung Arbeitnehmerrechte verpflichtet, nicht zur Neutralität. WENN sie glauben, dass die Arbeitnehmerrechte unter einer SPD-Regierung besser Geltung verschaffen können, ist es nicht nur das Recht sondern die Pflicht der Gewerkschaften für eine SPD-Regierung zu werben. Für Arbeitgeber und Union gilt das gleiche.

Dass Gewerkschaften Linkslastigkeit „vorgeworfen“ wird, ist so sinnig als würde man den Arbeitgeberverbänden Rechtslastigkeit vorwerfen. Beides ist seit 100 Jahren so und bekannt und ergibt sich zwingend aus der Interessenlage.

…wie der Spiegel-Kommentar am 13. 07. 2001 berichtet:

ach ne, wieder der spiegel.

NICHT DER Spiegel Markus -sondern

DER private Kommentar IM Spiegel -der nicht die meinung der Redaktion sein wuss / wird - und HIER nicht ist:smile:

Sprachst Du nicht mal von Differenzierungen - mehr Objektivitaet ?

DAS HIER ist so’n Fall zum Lernen Markus.

Der Kampf um das Zwangspfand für Einwegflaschen und
Getränkedosen beweist: Selbst schwache und in sich
zerstrittene Lobbys finden bei deutschen Landesregierungen
mehr Gehör als eine satte Mehrheit der Wähler.

das ist in den meisten fällen so

Die Länderfürsten Stoiber und Clement machen sich lächerlich.

Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, dass es sich bei Doktor
Edmund Stoiber um ein von Ehrgeiz zerfressenes, humorloses
Exemplar der Gattung Mensch handelt.

na der spiegel muß es ja wissen.

NICHT der Spiegel bitte - Differenziere bitte !

Diese wenig schmeichelhafte Charakterisierung des Münchner

Ministerpräsidenten ist in ihrem zweiten Teil nachweislich
falsch.

Der Beweis?

Hier stehts doch …lies mal was die zu sagen haben!

Als der in München ansässige „Verein gegen betrügerisches
Einschenken e.V. (VGBE)“ vor einiger Zeit sein immerhin
25-jähriges Jubiläum feierte, steuerte der Oberbayer ein
launiges Grußwort bei. Darin würdigte der bekennende
Teetrinker die „historischen Verdienste“ der
Eichstrich-Vereinigung für die mittlerweile erreichte
„hervorragende Schankmoral“ im Lande, um anschließend eine
andere „drohende Gefahr für die bayerische Bierkultur“ zu
beschwören. Aus „nördlichen und westlichen Weltregionen“,
schwappe nämlich eine „Lawine des Dosenbieres über unsere
Heimat“.

Zur Abwehr des „weißblech- und aluminiumbewehrten
Frontalangriffs“ schlug der besorgte Ministerpräsident vor,
„strategische Allianzen über den Tresen hinweg“ zu bilden.

In diesen Tagen setzt Stoiber sein Ansinnen um.

Die strategischen Allianzen allerdings bildet er nicht mit dem
Berliner Dosen-Gegner Jürgen Trittin, der die umwelt- und
klimaschädigenden Ex- und Hopp-Büchsen mit Hilfe eines Pfands
von 50 Pfennig von Straßen, aus Parks und Wäldern verbannen
will, sondern mit den Profiteuren des Dosenunwesens.

Die weiß-blauen Brauer sind sauer auf Stoiber, und es gehört
zu den Absurditäten des zähen Dosenscharmützels, dass Stoiber
und Co. ihren Sondereinsatz für Großbrauereien, Handelsriesen
und Discounter ausgerechnet mit der Sorge um das traditionelle
Mehrweg-System begründen.

Die skurrile Erwartung nämlich, die Leute kauften mehr
Knitterbüchsen, wenn sie dafür zusätzlich Pfand bezahlen
müssten, gehört zu den zahllosen Ungereimtheiten und Legenden,
die Stoiber und die Büchsenlobby derzeit fast täglich streuen.

Nur nebenbei: In einer Klageschrift gegen das Pflichtpfand vor
dem Landgericht Berlin begründet die Wirtschaft ihren
Widerstand unter anderem mit vorhersehbaren massiven
Einbrüchen beim Absatz ihrer Einweg-Produkte. Alles andere ist
Propaganda.

könnte die wirtschaft nicht recht haben?

Edmund Stoibers verstörende Abkehr von der bayerischen
Bierkultur ist trotz allem zwanglos zu erklären - mit dem
ersten Teil der eingangs erwähnten Charakterausstattung des
CSU-Vorsitzenden.

Edmund Stoiber will - Dementis hin, Dementis her -
Kanzlerkandidat der Union werden und braucht dafür Erfolge
gegen den Amtsinhaber in Berlin. Im Dosenkrieg, der am Freitag
den Bundesrat erreicht, könnte gelingen, was bei Steuer und
Rente so schrecklich danebenging.

aha, das ist ebenfalls nur eine behauptung.

JA seine !!!

der spiegel greift schonmal in den wahlkampf ein

NICHT DER SPIEGEL - IM SPIEGEL STEHT DIESE PRIVATE MEINUNG !

da es nicht zu erwarten ist, das die jetzige regierung noch einmal schmiergelder von den gwerkschaften erhält, gelder die von mitgliedern eingezahlt wurde, sowas nennt man veruntreuung

Ist das sachgerecht? Nein, nur höhere Politik.

Ach was Du erzaehlst Maerchen - WAR lange genug - als ehemaliger Arbeitgebersohn - in der Tarifkommision einer gr. Gewerkschaft - lass dir nichts einreden - ist Unsinn.

Dafür allerdings braucht der Bayer in der Tat strategische
Allianzen. Die umfassen nicht nur seine in Teilen durchaus
skeptischen Parteifreunde, sondern auch die Genossen Kurt Beck
in Mainz und Wolfgang Clement in Düsseldorf. Beide lehnen das
von der Bundesregierung beschlossene Dosenpfand ab und
beweisen so ganz nebenbei, dass in der Konsensrepublik
Deutschland inzwischen selbst mittelmäßig organisierte, noch
dazu in sich zerstrittene Lobbys mehr Gehör finden als eine
satte Mehrheit der Wähler und Wählerinnen, die das
Trittin-Pfand in sämtlichen Umfragen herbeisehnt. Beck und
Clement hoffen, dass am Ende nur der ungeliebte grüne
Umweltminister beschädigt zurückbleibt.

is ja auch so.0

Achja?

Ein grandioser Irrtum: Für den grünen Buhmann allein würde
Stoiber nicht die eigene Basis verschrecken. Er haut Trittin,
um Schröder zu treffen - mit freundlicher Unterstützung aus
Düsseldorf und Mainz.

Wolfgang Clement, dessen politische Karriere nicht mehr weiter
nach oben führen kann, gefällt sich immer mehr in der Rolle,
in der einst der Niedersachse Gerhard Schröder brillierte und
die die Parteioberen in der Bonner SPD-Baracke bis zur
Weißglut trieb: als rücksichtsloser Provinzfürst mit
erheblichem Störpotenzial. Möglich, dass Gerhard Schröder dem
Treiben schweigend zusieht, weil er sich an sich selbst
erinnert.

****ENDE DES KOMMENTARS******

Recht hat er - und Stoiber?

Naja…in Bayern eckt nun auch an - siehe da !

Gruss

hallo,

propaganda sind deine artikel. also… locker bleiben.

ab 02 kannst du dann aus der rolle der opposition schreiben.
mit deinen hetztriaden.

lieben gruss - tom

hi markus,

sehr gut. ic denke nur an 5000 x 5000 . haben die fettsäcke
der links - grünen verhindert. man hat verhindert, das 5000 arbeitnehmer in brot und arbeit kommen. sie selbst nicht - aber die gewerkschaften…lächerlich. so wie seinerzeit steinkühler. der war fit. echt…

wenn ich das geschmiere derjenigen , die diese pokitik - ha ha -
vertreten hier lese, na ja.

gruss - tom - kopf hoch

Ha ha ha…Wahrheiten .die ich/man meine…(otw)

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ic denke nur an 5000 x 5000 . haben die fettsäcke
der links - grünen verhindert.

Inhaltlich will ich mit Dir auf diesem Niveau nicht diskutieren. Aber eine Frage dennoch: was haben die links-grünen - ob fett oder nicht - mit diesem Tarifverhandlungen zu tun gehabt?

du weißt, daß das was du schreibst nicht war ist. dadurch das die gewerkschaften arbeitnehmerrechte vertreten sollen sind sie „einseitig“.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…wie der Spiegel-Kommentar am 13. 07. 2001 berichtet:

ach ne, wieder der spiegel.

NICHT DER Spiegel Markus -sondern

DER private Kommentar IM Spiegel -der nicht die meinung der
Redaktion sein wuss / wird - und HIER nicht ist:smile:

der vom spiegel ausgesucht wird.

Sprachst Du nicht mal von Differenzierungen - mehr
Objektivitaet ?

DAS HIER ist so’n Fall zum Lernen Markus.

so ein satz ist provozierend. zumal großbuchstaben doch schreien heißen, oder. warum schreihst du?

Der Kampf um das Zwangspfand für Einwegflaschen und
Getränkedosen beweist: Selbst schwache und in sich
zerstrittene Lobbys finden bei deutschen Landesregierungen
mehr Gehör als eine satte Mehrheit der Wähler.

das ist in den meisten fällen so

Die Länderfürsten Stoiber und Clement machen sich lächerlich.

Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, dass es sich bei Doktor
Edmund Stoiber um ein von Ehrgeiz zerfressenes, humorloses
Exemplar der Gattung Mensch handelt.

na der spiegel muß es ja wissen.

NICHT der Spiegel bitte - Differenziere bitte !

hab ich doch

Diese wenig schmeichelhafte Charakterisierung des Münchner

Ministerpräsidenten ist in ihrem zweiten Teil nachweislich
falsch.

Der Beweis?

Hier stehts doch …lies mal was die zu sagen haben!

Als der in München ansässige „Verein gegen betrügerisches
Einschenken e.V. (VGBE)“ vor einiger Zeit sein immerhin
25-jähriges Jubiläum feierte, steuerte der Oberbayer ein
launiges Grußwort bei. Darin würdigte der bekennende
Teetrinker die „historischen Verdienste“ der
Eichstrich-Vereinigung für die mittlerweile erreichte
„hervorragende Schankmoral“ im Lande, um anschließend eine
andere „drohende Gefahr für die bayerische Bierkultur“ zu
beschwören. Aus „nördlichen und westlichen Weltregionen“,
schwappe nämlich eine „Lawine des Dosenbieres über unsere
Heimat“.

Zur Abwehr des „weißblech- und aluminiumbewehrten
Frontalangriffs“ schlug der besorgte Ministerpräsident vor,
„strategische Allianzen über den Tresen hinweg“ zu bilden.

In diesen Tagen setzt Stoiber sein Ansinnen um.

Die strategischen Allianzen allerdings bildet er nicht mit dem
Berliner Dosen-Gegner Jürgen Trittin, der die umwelt- und
klimaschädigenden Ex- und Hopp-Büchsen mit Hilfe eines Pfands
von 50 Pfennig von Straßen, aus Parks und Wäldern verbannen
will, sondern mit den Profiteuren des Dosenunwesens.

Die weiß-blauen Brauer sind sauer auf Stoiber, und es gehört
zu den Absurditäten des zähen Dosenscharmützels, dass Stoiber
und Co. ihren Sondereinsatz für Großbrauereien, Handelsriesen
und Discounter ausgerechnet mit der Sorge um das traditionelle
Mehrweg-System begründen.

Die skurrile Erwartung nämlich, die Leute kauften mehr
Knitterbüchsen, wenn sie dafür zusätzlich Pfand bezahlen
müssten, gehört zu den zahllosen Ungereimtheiten und Legenden,
die Stoiber und die Büchsenlobby derzeit fast täglich streuen.

Nur nebenbei: In einer Klageschrift gegen das Pflichtpfand vor
dem Landgericht Berlin begründet die Wirtschaft ihren
Widerstand unter anderem mit vorhersehbaren massiven
Einbrüchen beim Absatz ihrer Einweg-Produkte. Alles andere ist
Propaganda.

könnte die wirtschaft nicht recht haben?

Edmund Stoibers verstörende Abkehr von der bayerischen
Bierkultur ist trotz allem zwanglos zu erklären - mit dem
ersten Teil der eingangs erwähnten Charakterausstattung des
CSU-Vorsitzenden.

Edmund Stoiber will - Dementis hin, Dementis her -
Kanzlerkandidat der Union werden und braucht dafür Erfolge
gegen den Amtsinhaber in Berlin. Im Dosenkrieg, der am Freitag
den Bundesrat erreicht, könnte gelingen, was bei Steuer und
Rente so schrecklich danebenging.

aha, das ist ebenfalls nur eine behauptung.

JA seine !!!

s.o.
der spiegel greift schonmal in den wahlkampf ein

NICHT DER SPIEGEL - IM SPIEGEL STEHT DIESE PRIVATE MEINUNG !

s.o.

da es nicht zu erwarten ist, das die jetzige regierung noch
einmal schmiergelder von den gwerkschaften erhält, gelder die
von mitgliedern eingezahlt wurde, sowas nennt man veruntreuung

Ist das sachgerecht? Nein, nur höhere Politik.

Ach was Du erzaehlst Maerchen - WAR lange genug - als
ehemaliger Arbeitgebersohn - in der Tarifkommision einer gr.
Gewerkschaft - lass dir nichts einreden - ist Unsinn.

Dafür allerdings braucht der Bayer in der Tat strategische
Allianzen. Die umfassen nicht nur seine in Teilen durchaus
skeptischen Parteifreunde, sondern auch die Genossen Kurt Beck
in Mainz und Wolfgang Clement in Düsseldorf. Beide lehnen das
von der Bundesregierung beschlossene Dosenpfand ab und
beweisen so ganz nebenbei, dass in der Konsensrepublik
Deutschland inzwischen selbst mittelmäßig organisierte, noch
dazu in sich zerstrittene Lobbys mehr Gehör finden als eine
satte Mehrheit der Wähler und Wählerinnen, die das
Trittin-Pfand in sämtlichen Umfragen herbeisehnt. Beck und
Clement hoffen, dass am Ende nur der ungeliebte grüne
Umweltminister beschädigt zurückbleibt.

is ja auch so.0

Achja?

Ein grandioser Irrtum: Für den grünen Buhmann allein würde
Stoiber nicht die eigene Basis verschrecken. Er haut Trittin,
um Schröder zu treffen - mit freundlicher Unterstützung aus
Düsseldorf und Mainz.

Wolfgang Clement, dessen politische Karriere nicht mehr weiter
nach oben führen kann, gefällt sich immer mehr in der Rolle,
in der einst der Niedersachse Gerhard Schröder brillierte und
die die Parteioberen in der Bonner SPD-Baracke bis zur
Weißglut trieb: als rücksichtsloser Provinzfürst mit
erheblichem Störpotenzial. Möglich, dass Gerhard Schröder dem
Treiben schweigend zusieht, weil er sich an sich selbst
erinnert.

****ENDE DES KOMMENTARS******

Recht hat er - und Stoiber?

Naja…in Bayern eckt nun auch an - siehe da !

Gruss

Gruss

Genau an dem Punkt hast du schrecht. die gewerkschaft will nunmal macht demonstrieren auf kosten der menschen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

da mußt du den zwickel fragen. leider hat der mann keine ahnung sondern nur profilierungssucht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

du weißt, daß das was du schreibst nicht war ist. dadurch das
die gewerkschaften arbeitnehmerrechte vertreten sollen sind
sie „einseitig“.

ROFL!

Toller Vorwurf!

Hallo Tomsilence,
vielleicht solltest du nur von Dingen reden, von denen du Ahnung hast. Diese Geschichte, 5000 x 5000, ist viel komplizierter, als du jemals denken könntest.

Gruß mic

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo mic,

…und weil es komplizierter ist, als es zunächst scheint, wird geblockt , oder was.

Mein Kennnissatnd ist der, daß die wöchentliche AZ überschritten werden soll. Mal ganz pauschal…gesagt. Und daran, so die Verlautbarungen in den Medien, ist diese Aktion im Wesentlichen
gescheitert. Und nun will man oder tut es auch schon, nicht mit der Gewerkschaft, sondern den Betriebsräten nach einer Lösung suchen, die es für alle vertretbar macht, für DM 5.000,-- etwas mehr zu arbeiten, als es der Rahmentarifvertrag vorsieht…

Schaun wir mal

Gruss vom TOM