Stoibers Kompetenzteam / Folge 2

Hallo,
damit man (frau) weiss, mit wem es man evtl. zu tun bekommt, hier die 2. Folge:

Gruß Mic

Friedrich Merz (Steuern und Finanzen)

jungkonservativ, wirtschaftsliberal, gesellschaftspolitisch reaktionär
verdankt seinen Aufstieg in die erste Reihe vor allem dem Umstand, dass er nicht als Teil des „System Kohl“ identifiziert wurde
Inzwischen möchte Merkel ihn als Fraktionsvorsitzende beerben. So soll Merz mit einem Ministerposten abgespeist werden, den er
wohl eigentlich gar nicht will.
Von Merz stammen teilweise abenteuerliche Äussererungen, mit denen er sich eindeutig „rechtsaußen“ positioniert hat:

1.Geldentzug für die ostdeutschen Länndern, wenn diese von ihm nicht genehmen Koalitionen regiert werden

2.Initiator der Debatte um die „Deutsche Leitkultur“

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht, dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von zwei berufstätigen Eltern.“

und

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte 18.4.2002)

Merz war 1995 unter den 145 Abgeordneten, die sich gegen die Liberalisierung des § 218 stimmten

Merz machte sich nicht nur mit den Märchen Ãrger, seine wilden Sauerländer Jugendjahre lächerlich, sondern blamierte sich auch mit der Forderung, das Rentenalter auf 70 zu erhöhhen.
Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Im letzten Jahr brachte er sich selbst als Kanzlerkandidat ins Gespräch: Es liege in der „Natur der Sache (…), dass der Fraktionsvorsitzende als Kanzlerkandidat in Frage kommt.“ Die Bemerkung löste in der Union eine wochenlange Fühhrungsdebatte aus. CSU-Generalsekretär Goppel sprach von dem „physikalischen Phännomen“, „dass zum ersten Mal in der Weltgeschichte das Echo vor dem Ruf kommt.“

Hallo,
damit man (frau) weiss, mit wem es man evtl. zu tun bekommt,
hier die 2. Folge:

Gruß Mic

Friedrich Merz (Steuern und Finanzen)

jungkonservativ, wirtschaftsliberal, gesellschaftspolitisch
reaktionär

wohl richtig

verdankt seinen Aufstieg in die erste Reihe vor allem dem
Umstand, dass er nicht als Teil des „System Kohl“
identifiziert wurde
Inzwischen möchte Merkel ihn als Fraktionsvorsitzende beerben.
So soll Merz mit einem Ministerposten abgespeist werden, den
er
wohl eigentlich gar nicht will.

wohl eher nicht richtig - wenn in der CDU jemand das Finanzressort haben will, dann er.

Von Merz stammen teilweise abenteuerliche Äussererungen, mit
denen er sich eindeutig „rechtsaußen“ positioniert hat:

Wo zum Teufel setzt ihr Linken heute die Mitte hin?

1.Geldentzug für die ostdeutschen Länndern, wenn diese von ihm
nicht genehmen Koalitionen regiert werden

Diese Forderung ist damals im Rahmen der Diskussion um den Länderfinanzausgleich gestellt worden. Wenn sie auch zweifellos übertrieben war, so ist es doch einleuchtend, daß man nicht die SED-Nachfolgerin sponsorn will. Wäre die Situation politisch genau unter umgekehrten Vorzeichen, wäre die Forderung vermutlich genauso gestellt worden. D.h. sie ist zwar vielleicht abenteuerlich, aber doch nicht „rechtsaußen“.

2.Initiator der Debatte um die „Deutsche Leitkultur“

Ja und? Die deutsche Nation kann ja im Gegensatz beispielsweise zur französischen nicht auf eine lange Tradition eines einheitlichen Staates zurückblicken (denn das war das erste Reich bestimmt nicht), was außer der Kultur soll also sonst integrationsstiftend sein? Und erspar mir bitte polemische Diskussionen im Sinne von Weißwurst zutzelnden Bayern versus Shanties singenden Nordlichtern - selbstverständlich ist die Kultur teilweise Regional unterschiedlich: Ich fühle mich als Rheinländer, Deutscher, Europäer, Okzidentale - in dieser Reihenfolge!

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der
Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

Wenn man sich absolut darauf versteift, die Wehrpflicht nicht abzuschaffen (und das scheint ja zur Zeit Konsens in den großen Parteien zu sein), ist das doch die einzig gerechte Lösung, auch wenn ich sie selbst nicht unbedingt für erstrebenswert halte Im übrigen ist das durchaus eine „linke“ Forderung, denn wie könnte die Gleichberechtigung der Frau vollständiger zum Ausdruck kommen - ich bezweifele nur, daß sie das dann noch will.

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht,
dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf
Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von
zwei berufstätigen Eltern.“

Wohl auch wieder aus dem Zusammenhang gerissen. Vermutlich ist diese Aussage im Zusammenhang mit der Diskussion gemacht worden, ob es sinnvoll ist, mehr Ganztagsbetreuung schon für Kleinkinder anzubieten, oder ob die Mutter (Diese ist im Allgemeinen in den ersten Jahren einfach die größere Bezugsperson für das Kind als der Vater) die Betreuung des Kindes in den ersten Jahren lieber selbst übernehmen sollte. Ich persönlich denke, daß es durchaus Situationen gibt, in denen mal das eine, mal das andere die bessere Lösung wäre.

und

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Vgl. GG!

Merz war 1995 unter den 145 Abgeordneten, die sich gegen die
Liberalisierung des § 218 stimmten

Was ich für einen gläubigen Katholiken nur für konsequent erachte. D.h. aber nicht, daß ich der gleichen Meinung bin - als Atheist beginnt für mich ein Leben erst mit Einsetzten der Geburt, so daß das Ugeborene bis dahin Teil des Körpers der Mutter ist, die mit ebendiesem machen kann, was sie will.

Merz machte sich nicht nur mit den Märchen Ãrger, seine wilden
Sauerländer Jugendjahre lächerlich,

Stimmt!

sondern blamierte sich
auch mit der Forderung, das Rentenalter auf 70 zu erhöhhen.

Klar, keiner will potentielle Wähler verschrecken, also polemisieren und lamentieren Politiker aller Couleur wider solchen „frevlerischen“ Gedanken - aber sind die wirklich so absurd? Wenn die Leute immer älter werden und wir eine demographische Verschiebung haben, dann muß doch auch das Rentensystem angepaßt werden. Daß eine solche Änderung an der derzeitigen Realität des deutschen Arbeitsmarktes vollkommen vorbeigeht, ist zwar ein Grund, sie noch nicht, nicht aber,sie gar nicht vorzunehmen.

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.
Im letzten Jahr brachte er sich selbst als Kanzlerkandidat ins
Gespräch: Es liege in der „Natur der Sache (…), dass der
Fraktionsvorsitzende als Kanzlerkandidat in Frage kommt.“ Die
Bemerkung löste in der Union eine wochenlange Fühhrungsdebatte
aus. CSU-Generalsekretär Goppel sprach von dem „physikalischen
Phännomen“, „dass zum ersten Mal in der Weltgeschichte das
Echo vor dem Ruf kommt.“

Nun ja, wirklich sympathisch ist der Merz wirklich nicht.

Gruß
L.

hallo Mic

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der
Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

Da hat er recht!

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht,
dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf
Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von
zwei berufstätigen Eltern.“

Wohl nicht ganz so krass gemeint, wie es hier den Eindruck macht. Doch nicht ganz von der Hand zu weisen.

und

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Vollkommen richtig.

Merz war 1995 unter den 145 Abgeordneten, die sich gegen die
Liberalisierung des § 218 stimmten

Auch hier hat er richtig gehandelt. Die heutige Form der Empfängnisverhütung (Abtreibung) ist unterste Entwicklungsstufe der Menschheit.

Im letzten Jahr brachte er sich selbst als Kanzlerkandidat ins
Gespräch: Es liege in der „Natur der Sache (…), dass der
Fraktionsvorsitzende als Kanzlerkandidat in Frage kommt.“ Die
Bemerkung löste in der Union eine wochenlange Fühhrungsdebatte
aus. CSU-Generalsekretär Goppel sprach von dem „physikalischen
Phännomen“, „dass zum ersten Mal in der Weltgeschichte das
Echo vor dem Ruf kommt.“

Na ja, als Kanzler kann ich ihn mir nicht vorstellen. Aber warum soll er nicht seine Träume haben? Die SPD träumt ja auch davon, die Wahl zu gewinnen.
Grüße
Raimund

Hi Mic!

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Friedrich Merz (Steuern und Finanzen)

1.Geldentzug für die ostdeutschen Länndern, wenn diese von ihm
nicht genehmen Koalitionen regiert werden

Generell ist es doch den zahlenden Wessis gegenüber nur anständig, wenn jemand ihre vielmals geäußerte Ansicht vertritt und sich dafür einsetzt, dass die alten kommunistischen Mörder nicht auch noch mit dem Geld deutscher Bürger in Deutschland regieren sollen.

Natürlich ist es demokatisch schwierig, so etwas zu kommunizieren und durchsetzbar ist ein solcher Vorstoß nun sowieso nicht mehr, nachdem man schon Anfang der 90er verpennt hat, die PDS zu verbieten und ihre Hauptakteure wegen Volksverhetzung (und evtl. anderer Vergehen zur DDR-Zeit) anzuklagen, die Mein ung vieler Bürger geht jedoch in diese Richtung, weshalb das nicht für den Wahlkampf nutzen?

2.Initiator der Debatte um die „Deutsche Leitkultur“

Unglücklich formuliert, in der Sache jedoch unabdingbar und korrekt.
Jedes Land hat eine solche Kultur, nur D verbietet sich selbst, sie zu entwickeln und biedert sich mit allen möglichen Leuten an und will immer „liberal und offen für alles“ sein.
Das kann nicht funktionieren, die offene Beherbergung der Terroristen vom 11.9. in Hamburg beweist das.

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der
Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

Das ist sowieso selbstverständlich. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. Wo hängt´s?

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht,
dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf
Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von
zwei berufstätigen Eltern.“

Das ist reaktionär, für die Kinder jedoch das beste.
Nur kann das bei den heutigen Steuern und Abgaben keine Familie mehr machen.
Die Konsequenzen will Merz also auch nicht ziehen.

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Das ist die dem „C“ bei der Bezeichnung seiner Partei entsprechende Einstellung und darf m.E. nicht bewertet werden. Hier muss jeder Mensch seine persönliche Meinung entwickeln (dürfen).

Merz war 1995 unter den 145 Abgeordneten, die sich gegen die
Liberalisierung des § 218 stimmten

s. „C“.

Merz machte sich nicht nur mit den Märchen Ãrger, seine wilden
Sauerländer Jugendjahre lächerlich, sondern blamierte sich
auch mit der Forderung, das Rentenalter auf 70 zu erhöhhen.

Diese Forderung ist nur logisch und sowieso unvermeidbar.
Wir wollen es nur noch nicht sehen.

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Das war eher eine Niederlage für Deutschland.

Im letzten Jahr brachte er sich selbst als Kanzlerkandidat ins
Gespräch: Es liege in der „Natur der Sache (…), dass der
Fraktionsvorsitzende als Kanzlerkandidat in Frage kommt.“ Die
Bemerkung löste in der Union eine wochenlange Fühhrungsdebatte
aus. CSU-Generalsekretär Goppel sprach von dem „physikalischen
Phännomen“, „dass zum ersten Mal in der Weltgeschichte das
Echo vor dem Ruf kommt.“

Das ist ungeschicktes Personlageplänkel, wie es in allen Fraktionen vor der Kanzlerwahl passiert. Weshalb sich nict empfehlen? Das ist auch Demokratie.

Ich bin zwar auch kein erklärter Merz-Fan, aber über die Diffamierung seiner Person die Realitäten zu verwischen hilft uns nicht weiter.

Grüße,

Mathias

I say hi

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke
isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Richtig einen Anhänger hat er hier ja zum Beispiel :smile:

1.Geldentzug für die ostdeutschen Länndern, wenn diese von ihm
nicht genehmen Koalitionen regiert werden

Generell ist es doch den zahlenden Wessis gegenüber nur
anständig, wenn jemand ihre vielmals geäußerte Ansicht
vertritt und sich dafür einsetzt, dass die alten
kommunistischen Mörder nicht auch noch mit dem Geld deutscher
Bürger in Deutschland regieren sollen.

Ich formuliere es mal etwas klarer:
Die Ossis haben doch so zu wählen wie wir uns das vorstellen. Das ganze nennt man wohl Wessikratie oder noch besser: Die Ossis haben so zu wählen wie Friedrich Merz sich das vorstellt.

Solang du der PDS keine Verfassungsfeindlichkeit nachweisen kannst, wirst du sie schwer verbieten können und das ist gut so.
Und den Leuten vorzuschreiben was sie wählen sollen ist sowieso absolut indiskutabel.

Natürlich ist es demokatisch schwierig, so etwas zu
kommunizieren und durchsetzbar ist ein solcher Vorstoß nun
sowieso nicht mehr, nachdem man schon Anfang der 90er verpennt
hat, die PDS zu verbieten und ihre Hauptakteure wegen
Volksverhetzung (und evtl. anderer Vergehen zur DDR-Zeit)
anzuklagen, die Mein ung vieler Bürger geht jedoch in diese
Richtung, weshalb das nicht für den Wahlkampf nutzen?

Volksverhetzung? So ein Witz.

Wo ruft die PDS zu Hass oder Gewalt gegen andere auf?
Denn nichts anderes ist der Strafbestand. Da wäre ja wohl noch eher die BILD-Zeitung dran…

2.Initiator der Debatte um die „Deutsche Leitkultur“

Unglücklich formuliert, in der Sache jedoch unabdingbar und
korrekt.
Jedes Land hat eine solche Kultur, nur D verbietet sich
selbst, sie zu entwickeln und biedert sich mit allen möglichen
Leuten an und will immer „liberal und offen für alles“ sein.

Wie wärs mit dem Liberalismus als Leitkultur?

Das kann nicht funktionieren, die offene Beherbergung der
Terroristen vom 11.9. in Hamburg beweist das.

Das dritte Reich damals, die USA heute, zeigen dass es anders auch nicht klappt.

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der
Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

Das ist sowieso selbstverständlich. Gleiche Rechte, gleiche
Pflichten. Wo hängt´s?

An der Obsolenz der allg. Wehrpflicht?

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht,
dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf
Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von
zwei berufstätigen Eltern.“

Das ist reaktionär, für die Kinder jedoch das beste.

Warum pflanzen wir uns nicht nur noch durch klonen fort für die Aufzucht erfolgt im Brutkasten, die Erziehung durch diplomierte Erzieher?
Das ist zwar unchristlich aber für die Kinder das beste.

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Das ist die dem „C“ bei der Bezeichnung seiner Partei
entsprechende Einstellung und darf m.E. nicht bewertet werden.

Weil es den Grundsätzen der Partei entspricht darfs nicht in seine persönliche Bewertung miteinbezogen werden?
Interessant, wenn ihm dieser Grundsatz nicht passt , warum tritt er dann nicht aus oder distanziert sich davon?

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Das war eher eine Niederlage für Deutschland.

Bist du Hellseher?

Ich bin zwar auch kein erklärter Merz-Fan

Ach wirklich?

SAN

Hi!

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke
isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Richtig einen Anhänger hat er hier ja zum Beispiel :smile:

Ich würde eher sagen, er hat bei den deutschen Wählern mittelbar ca. 42% Anhänger…

1.Geldentzug für die ostdeutschen Länndern, wenn diese von ihm
nicht genehmen Koalitionen regiert werden

Generell ist es doch den zahlenden Wessis gegenüber nur
anständig, wenn jemand ihre vielmals geäußerte Ansicht
vertritt und sich dafür einsetzt, dass die alten
kommunistischen Mörder nicht auch noch mit dem Geld deutscher
Bürger in Deutschland regieren sollen.

Ich formuliere es mal etwas klarer:
Die Ossis haben doch so zu wählen wie wir uns das vorstellen.
Das ganze nennt man wohl Wessikratie oder noch besser: Die
Ossis haben so zu wählen wie Friedrich Merz sich das
vorstellt.

Nein, sie sollen wählen, was sie wollen. Wählen sie allerdings Leute, welche die Kuh die sie melken verteufeln, sollen sie „ihren Scheiß doch allein machen“, um es mit dem westdeutschen Allgemeinkonsens auszudrücken.
Ich sagte ja ausserdem bereits, dass die Forderung von Merz über keine staatsrechtliche Grundlage verfügt. Daher ist das Wahlkampfpolemik, die ich persönlich einfach moralisch unterschreiben kann. Die Aussage hat jedoch keine möglichen Folgen, also keinen großen Wert.

Solang du der PDS keine Verfassungsfeindlichkeit nachweisen
kannst, wirst du sie schwer verbieten können

Richtig. Allerdings wurde der Nachweis durch die PDS selbst geführt, s. Gründung und Ziele, es wollte in D nur keiner hören.
Die Situation ist also noch offen, denke ich.

und das ist gut
so.

Das ist es keineswegs.

Und den Leuten vorzuschreiben was sie wählen sollen ist
sowieso absolut indiskutabel.

Korrekt.
Womit wir wieder bei den Wurzeln der PDS wären…

Natürlich ist es demokatisch schwierig, so etwas zu
kommunizieren und durchsetzbar ist ein solcher Vorstoß nun
sowieso nicht mehr, nachdem man schon Anfang der 90er verpennt
hat, die PDS zu verbieten und ihre Hauptakteure wegen
Volksverhetzung (und evtl. anderer Vergehen zur DDR-Zeit)
anzuklagen, die Mein ung vieler Bürger geht jedoch in diese
Richtung, weshalb das nicht für den Wahlkampf nutzen?

Volksverhetzung? So ein Witz.

Ich halte das lediglich für eine Frage der persönlichen Interpretation und Standortdefinition.

Wo ruft die PDS zu Hass oder Gewalt gegen andere auf?
Denn nichts anderes ist der Strafbestand. Da wäre ja wohl noch
eher die BILD-Zeitung dran…

Es geht mir um die Wurzeln der Partei.

2.Initiator der Debatte um die „Deutsche Leitkultur“

Unglücklich formuliert, in der Sache jedoch unabdingbar und
korrekt.
Jedes Land hat eine solche Kultur, nur D verbietet sich
selbst, sie zu entwickeln und biedert sich mit allen möglichen
Leuten an und will immer „liberal und offen für alles“ sein.

Wie wärs mit dem Liberalismus als Leitkultur?

Da gehe ich mit. Nur wem gegenüber sollte man primär liberal agieren? Ich denke, dass zunächst die eigene Bevölkerung Vorrang geniessen sollte.
Und hier ist der einzige Unterschied.

Das kann nicht funktionieren, die offene Beherbergung der
Terroristen vom 11.9. in Hamburg beweist das.

Das dritte Reich damals, die USA heute, zeigen dass es anders
auch nicht klappt.

Gerade die USA zeigen, dass ihr Weg wunderbar klappt.
Die konfliktfreie Gesellschaft kann es ohnehin nicht geben.
Also muss man sich auf das Leistungsprinzip konzentrieren, um volle Töpfe für alle zu haben.
Das ist sehr einfach, nur wir können uns nicht von unseren Besitzständen trennen.

3.Zwangsdienst fr alle Männner und Frauen (im Rahmen der
Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht)

Das ist sowieso selbstverständlich. Gleiche Rechte, gleiche
Pflichten. Wo hängt´s?

An der Obsolenz der allg. Wehrpflicht?

Das ist ein anderes Thema.
Ob es um Wehrpflicht oder um ein allgemeines soziales Jahr geht, halte ich hierbei für zunächst nebensächlich.

4.Leitbild der Familie mit Frau am Herd: „Wir wollen nicht,
dass das alte Leitbild der Familie, in der die Mutter auf
Berufstätigkeit verzichtet, ersetzt wird durch das Bild von
zwei berufstätigen Eltern.“

Das ist reaktionär, für die Kinder jedoch das beste.

Warum pflanzen wir uns nicht nur noch durch klonen fort für
die Aufzucht erfolgt im Brutkasten, die Erziehung durch
diplomierte Erzieher?
Das ist zwar unchristlich aber für die Kinder das beste.

Ich habe nichts dagegen. Wenn die Bevölkerung keine Kinder mehr zeugen will, warum nicht…? Wenn ich mir manche Leute im Umgang mit ihren Kindern so ansehe, wäre das der bessere Weg.

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Das ist die dem „C“ bei der Bezeichnung seiner Partei
entsprechende Einstellung und darf m.E. nicht bewertet werden.

Weil es den Grundsätzen der Partei entspricht darfs nicht in
seine persönliche Bewertung miteinbezogen werden?

Er ist Katholik und sein Glaube veranlasst ihn, zu dieser Einstellung zu kommen.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung (inkl. mir) das anders sieht, ist das doch o.k.
Die Frage ist nur, ob jemand sich für Merz` persönliche Ansichten zu dem Thema interessiert und er sie somit überhaupt äussern sollte.

Interessant, wenn ihm dieser Grundsatz nicht passt , warum
tritt er dann nicht aus oder distanziert sich davon?

Weiss ich nicht.

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Das war eher eine Niederlage für Deutschland.

Bist du Hellseher?

Nein, ich sehe die Situation nun 2 Jahre danach.

Ich bin zwar auch kein erklärter Merz-Fan

Ach wirklich?

Bestimmt nicht.
Es gibt nur wenige Politiker, die ich achte. Wenn man also von „Fan“ sprechen kann, gilt das wohl nur für Helmut Schmidt, Konrad Adenauer, Otto Graf Lambsdorff und Renate Schmidt.

Hi!

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke
isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Richtig einen Anhänger hat er hier ja zum Beispiel :smile:

Ich würde eher sagen, er hat bei den deutschen Wählern
mittelbar ca. 42% Anhänger…

Man könnte also auch sagen Scharping hat 36% Anhänger bei den deutschen Wählern . Ops…

(Übrigens scheinen mir deine Zahlen etwas zu hoch)

Ich formuliere es mal etwas klarer:
Die Ossis haben doch so zu wählen wie wir uns das vorstellen.
Das ganze nennt man wohl Wessikratie oder noch besser: Die
Ossis haben so zu wählen wie Friedrich Merz sich das
vorstellt.

Nein, sie sollen wählen, was sie wollen. Wählen sie allerdings
Leute, welche die Kuh die sie melken verteufeln, sollen sie
„ihren Scheiß doch allein machen“, um es mit dem westdeutschen
Allgemeinkonsens auszudrücken.

Du bist also für eine Abspaltung von allen Ländern die nicht so wählen wie du es dir vorstellst?

Solang du der PDS keine Verfassungsfeindlichkeit nachweisen
kannst, wirst du sie schwer verbieten können

Richtig. Allerdings wurde der Nachweis durch die PDS selbst
geführt, s. Gründung und Ziele, es wollte in D nur keiner
hören.
Die Situation ist also noch offen, denke ich.

Jetzt hast du es aber toll bewiesen. Applaus!

Wo ruft die PDS zu Hass oder Gewalt gegen andere auf?
Denn nichts anderes ist der Strafbestand. Da wäre ja wohl noch
eher die BILD-Zeitung dran…

Es geht mir um die Wurzeln der Partei.

JA nur heraus mit deiner Argumentation. Immer feste…

Wie wärs mit dem Liberalismus als Leitkultur?

Da gehe ich mit. Nur wem gegenüber sollte man primär liberal
agieren? Ich denke, dass zunächst die eigene Bevölkerung
Vorrang geniessen sollte.
Und hier ist der einzige Unterschied.

Das ist dann kein Liberalismus mehr.

Das kann nicht funktionieren, die offene Beherbergung der
Terroristen vom 11.9. in Hamburg beweist das.

Das dritte Reich damals, die USA heute, zeigen dass es anders
auch nicht klappt.

Gerade die USA zeigen, dass ihr Weg wunderbar klappt.
Die konfliktfreie Gesellschaft kann es ohnehin nicht geben.
Also muss man sich auf das Leistungsprinzip konzentrieren, um
volle Töpfe für alle zu haben.
Das ist sehr einfach, nur wir können uns nicht von unseren
Besitzständen trennen.

Wir scheinen grundsätzlich unterschiedliche Ansichten über die USA zu haben. Vielelicht schaust du dir mal deren Aussen-, Wirtschafts- und Ökopolitik an.

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Das ist die dem „C“ bei der Bezeichnung seiner Partei
entsprechende Einstellung und darf m.E. nicht bewertet werden.

Weil es den Grundsätzen der Partei entspricht darfs nicht in
seine persönliche Bewertung miteinbezogen werden?

Er ist Katholik und sein Glaube veranlasst ihn, zu dieser
Einstellung zu kommen.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung (inkl. mir) das anders
sieht, ist das doch o.k.
Die Frage ist nur, ob jemand sich für Merz` persönliche
Ansichten zu dem Thema interessiert und er sie somit überhaupt
äussern sollte.

Interessant, wenn ihm dieser Grundsatz nicht passt , warum
tritt er dann nicht aus oder distanziert sich davon?

Weiss ich nicht.

Aha!

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Das war eher eine Niederlage für Deutschland.

Bist du Hellseher?

Nein, ich sehe die Situation nun 2 Jahre danach.

Ja und? Abgesehen von den Steuerschlupflöchern für Grossunternehmen , welche schnellstens geschlossen werden sollten, ist sie doch sehr gut.

SAN

Hi!

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke
isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Richtig einen Anhänger hat er hier ja zum Beispiel :smile:

Ich würde eher sagen, er hat bei den deutschen Wählern
mittelbar ca. 42% Anhänger…

Man könnte also auch sagen Scharping hat 36% Anhänger bei den
deutschen Wählern . Ops…

Falsch, er musste gehen.
Merz ist da und dennoch liegen dieZahlen in den Umfragen wie sie eben sind.
Sollte nun die SPD einen groben Einbruch erleiden, könnte man das so interpretieren. Momentan jedoch nicht.

Grüße,

Mathias

(Übrigens scheinen mir deine Zahlen etwas zu hoch)

Ich formuliere es mal etwas klarer:
Die Ossis haben doch so zu wählen wie wir uns das vorstellen.
Das ganze nennt man wohl Wessikratie oder noch besser: Die
Ossis haben so zu wählen wie Friedrich Merz sich das
vorstellt.

Nein, sie sollen wählen, was sie wollen. Wählen sie allerdings
Leute, welche die Kuh die sie melken verteufeln, sollen sie
„ihren Scheiß doch allein machen“, um es mit dem westdeutschen
Allgemeinkonsens auszudrücken.

Du bist also für eine Abspaltung von allen Ländern die nicht
so wählen wie du es dir vorstellst?

Solang du der PDS keine Verfassungsfeindlichkeit nachweisen
kannst, wirst du sie schwer verbieten können

Richtig. Allerdings wurde der Nachweis durch die PDS selbst
geführt, s. Gründung und Ziele, es wollte in D nur keiner
hören.
Die Situation ist also noch offen, denke ich.

Jetzt hast du es aber toll bewiesen. Applaus!

Wo ruft die PDS zu Hass oder Gewalt gegen andere auf?
Denn nichts anderes ist der Strafbestand. Da wäre ja wohl noch
eher die BILD-Zeitung dran…

Es geht mir um die Wurzeln der Partei.

JA nur heraus mit deiner Argumentation. Immer feste…

Wie wärs mit dem Liberalismus als Leitkultur?

Da gehe ich mit. Nur wem gegenüber sollte man primär liberal
agieren? Ich denke, dass zunächst die eigene Bevölkerung
Vorrang geniessen sollte.
Und hier ist der einzige Unterschied.

Das ist dann kein Liberalismus mehr.

Das kann nicht funktionieren, die offene Beherbergung der
Terroristen vom 11.9. in Hamburg beweist das.

Das dritte Reich damals, die USA heute, zeigen dass es anders
auch nicht klappt.

Gerade die USA zeigen, dass ihr Weg wunderbar klappt.
Die konfliktfreie Gesellschaft kann es ohnehin nicht geben.
Also muss man sich auf das Leistungsprinzip konzentrieren, um
volle Töpfe für alle zu haben.
Das ist sehr einfach, nur wir können uns nicht von unseren
Besitzständen trennen.

Wir scheinen grundsätzlich unterschiedliche Ansichten über die
USA zu haben. Vielelicht schaust du dir mal deren Aussen-,
Wirtschafts- und Ökopolitik an.

„Es geht nicht, dass die Ehe mit jeder beliebigen Verbindung
auf Zeit gleichgestellt wird.“ (Merz, Bundestagsdebatte
18.4.2002)

Das ist die dem „C“ bei der Bezeichnung seiner Partei
entsprechende Einstellung und darf m.E. nicht bewertet werden.

Weil es den Grundsätzen der Partei entspricht darfs nicht in
seine persönliche Bewertung miteinbezogen werden?

Er ist Katholik und sein Glaube veranlasst ihn, zu dieser
Einstellung zu kommen.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung (inkl. mir) das anders
sieht, ist das doch o.k.
Die Frage ist nur, ob jemand sich für Merz` persönliche
Ansichten zu dem Thema interessiert und er sie somit überhaupt
äussern sollte.

Interessant, wenn ihm dieser Grundsatz nicht passt , warum
tritt er dann nicht aus oder distanziert sich davon?

Weiss ich nicht.

Aha!

Seine bitterste Niederlage war die um die Bundesratsabstimmung
über die rot-grüne Steuerreform 2000.

Das war eher eine Niederlage für Deutschland.

Bist du Hellseher?

Nein, ich sehe die Situation nun 2 Jahre danach.

Ja und? Abgesehen von den Steuerschlupflöchern für
Grossunternehmen , welche schnellstens geschlossen werden
sollten, ist sie doch sehr gut.

SAN

Hi!

Du stellst die Thesen von F. Merz als völlig vom Volke
isolierte Theorie dar. Dem ist aber keineswegs so:

Richtig einen Anhänger hat er hier ja zum Beispiel :smile:

Ich würde eher sagen, er hat bei den deutschen Wählern
mittelbar ca. 42% Anhänger…

Man könnte also auch sagen Scharping hat 36% Anhänger bei den
deutschen Wählern . Ops…

Falsch, er musste gehen.
Merz ist da und dennoch liegen dieZahlen in den Umfragen wie
sie eben sind.

Also kann man sagen, dass Scharping 2 Wochen vor seiner Entlassung 36% Zustimmung in der deutschen Bevölkerung hat?

Ach egal

SAN