Stolpe und Konsorten

Hi!

was hat die Politik mit den Geschlechtsteilen zu tun?
Grüße
Raimund

Du hast doch folgende Amtsbesetzungen gefordert:
Verkehrsminister durch Betriebwirt oder Volkswirt
Justizminister durch Rechtsanwalt
Gesundheitsminister durch Arzt
Kanzler durch Politologe

Ergänzend dazu fordere ich
menschliche Politik durch Menschen (und nicht durch Funktionäre)

Da Mehrheit der Menschen weiblich, ergo Mehrheit der Politiker und Amtsinhaber weiblich.

Aber da ziehst du wahrscheinlich schon die Notbremse? :wink:)

Grüße
Heinrich

Hallo Jörg,

es ist sehr schwer die wahren Mächtigen in deutschen Ministerien zu finden.
Ministerialbeamte sind notwendig (-es Übel?) zur Herstellung der Kontinuität. Es wäre eine Katastrophe, würde eine neue Regierung jedesmal alle Beamten austauschen. In gewisser Weise sollten diese Beamten loyal gegenüber den Ministern sein.
Es gibt viele, auch internationale Beispiele, wo dies nicht geklappt hat (z.B. im heutigen GB).
In Deutschland scheint diese System weitgehend zu funktionieren.
Wenn mal ein Minister überhaupt nicht mit seinen Beamten auf einen Nenner kommt, werden meistens Berater von Außen genommen.
Manchmal sind diese Berater auch über viele Jahre entscheident (z.B. Prof.Rürup im Gesundheitsministerium), auch bei wechselnden Regierungen.
Oftmals sind es auch nur einzelne Politikbereiche, die von Außen dominiert werden (z.B. Energiewirtschaft traditionell sehr stark bis beherrschend bei Energieregelung im Wirtschaftsministerium).

Der Vorwurf der fehlenden Demokratie kommt da natürlich schnell, nur schlag ein besseres System zur sicherstellung der politischen Kontinuität vor. Außerdem sind die Minister rechtlich frei sich gegen Einflussnahme zu wehren.

Gruß,
Hannes

Hallo Heinrich
nein, meine Frage zielte darauf, was ein amt mit der geschlechtszugrehörigkeit zu tun hat. Was kann Frau besser als Mann oder umgekehrt?
Mir ist es vollkommen gleichgültig, ob der Minister ein -er oder -erin ist.
eine Unterscheidung in Geschlechter ist für mich eine Diskriminierung.
Und eine Unterbewertung des Könnens.
Grüße
Raimund

Hi!

nein, meine Frage zielte darauf, was ein amt mit der
geschlechtszugrehörigkeit zu tun hat. Was kann Frau besser als
Mann oder umgekehrt?
Mir ist es vollkommen gleichgültig, ob der Minister ein -er
oder -erin ist.
eine Unterscheidung in Geschlechter ist für mich eine
Diskriminierung.
Und eine Unterbewertung des Könnens.

Wenn ein Justizminister Rechtsanwalt sein muß (ich nenne das mal „verkappte Quotenregelung“), was muß dann ein(e) „Minister/in für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sein? Weiblich, mit Familienanhang vermutlich, jenseits der 65 und gekleidet wie eine 17jährige (Hüfthosen und Bauchnabelpiercing)?

Mag sein, dass Richter oder Juristen über entsprechende Fachkenntnisse verfügen, aber deshalb müssen sie nicht zwangsläufig bessere Justizminister sein. Ein Finanzbeamter oder Steuerberater gibt ja auch nicht zwingend einen perfekten Finanzminister ab (zum Vergleich: Michael Schumacher ist ein perfekter Rennfahrer, aber vielleicht wäre ein CAD-Autokonstrukteur von VW besser?).

Aber was soll’s. Wenn du meinst, wir sollten unsere Politiker nach Berufsbildern aussuchen und nicht nach Bürgernähe und Menschlichkeit (das wären meine Kriterien), dann bekommen wir die Politik, die wir verdienen.

Ach ja…

Was kann Frau besser als Mann

Kinder gebären, z.B.

Männer und Frauen sind nicht gleich (das ist der grundsätzliche Irrtum der 68er), sie sind gleichwertig.

SCNR!

Heinrich