Hallo,
der Fall Stolpe bringt wieder das Thema Politiker und ihre Befähigung zum Amt hervor.
Es gibt ja im Bundestag dankenswerterweise ein Vielefalt an Berufen - ok, unverhältnismässig viele RA und Leherer.
Doch warum wird ein Pfaafe für geeignet angesehen, Verkehrsminister zu sein? Der Kennst sich ja nicht mal richtig im Geschlechtsverkehr aus! Wäre da einer, der Organisation, BWL, Volkswirtschaft studiert hat nicht geeigneter?
Für welches Amt bringt ein RA besondere Fähiglkeiten mit? Als Justizminister, ok. Da ist er der Fachmann.
Was kann Frau Schmidt als Sonderschullehrerin besser um diesen Gesundheitsjob zu bewältigen? Wäre da ein Mediziner nicht geeigneter?
Was kann ein RA besser um Kanzler zu werden? Wäre da ein Politologe nicht wesentlich geeigneter? Na gut, Würstchen essen, Bier trinken und Schulterklopfen kann eigentlich ein Bauhilfsarbeiter mindestens genauso.
Meine These: im gesamten Bundestag sind 99 % der Posten falsch besetzt.
Grüße
Raimund
Wann wechselt Stolpe wieder zur Kanzel?
Es dürfte ziemlich egal sein, welchen beruflichen Hintergrund ein Minister hat. Für Fachfragen gibt es haufenweise Spezialisten in den Ministerien und wirklich wichtige Entscheidungen werden ohnenhin nach politischen und nicht nach fachlichen Gesichtspunkten getroffen, und dann auch nicht vom minister allein.
Hallo Volker,
sagen wir mal so: der Minister trifft nach der Ausarbeitung der Fachleute (was sind doch im Verkehrsministerium für Nieten) die Entscheidung, welche der Löosungen die richtige ist. In manchen Ministerien sind es einsame Entscheidungen.
Doch wenn es in Weiklichkeit die Fachleute sind, die uns regieren (was ich bezweifle), dann sind die Posten erst recht falsch besetzt. Dann wären zwei Arten von Berufen die besten:
Politologen und
Betriebswirte, Volkswirte
Grüße
raimund
Hi,
die Fachleute betreiben Auftragsfertigung nach den Vorgaben von den jeweiligen Ministern. Wenn die Minister nicht in der Lage sind, die Konsequenzen ihrer Aufträge an die Fachleute zu begreifen, kommen da solche Sachen, wie der Maut-Vertrag, die Abschaffung der Abzugsfähigkeit von Spenden bei Kapitalgesellschaften (zum Glück wieder zurückgenommen) oder die unreflektierte Reduzierung der Körperschaftsteuer 2000/2001, die die Gemeinden an die 20 Mrd. Euro gekostet hat.
Letztlich funktioniert die Gesetzgebung wie ein Computer: Rubbish in, rubbish out. Und da kaum zu erwarten ist, daß ein Lehrer oder Sozialphilosoph erkennt, was für einen Müll er als Auftrag an die Fachleute gibt, ist die Besetzung der Ministerposten durchaus wünschenswert, wenn auch aufgrund der politischen Strukturen in diesem Lande unwahrscheinlich.
Gruß,
Christian
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Berufspolitker
Hallo Raimund,
das ist eben repräsentative Demokratie. Außerdem zeigt die Lebenserfahrung, dass vermeintliche Fachleute auch nicht immer besser sind. Womit ich nicht gut heiße, dass wir von Beamten/Lehrern regiert werden.
Je höher man aufsteigt, desto unwichtiger ist Fachwissen. Das ist überall so. Es schadet sogar, weil man sich in Details einmischt, die man vorgeblich besser versteht.
Im übrigen wäre eine theologische Bildung nicht verkehrt, weil allgemeinbildend. Stolpe ist aber erstens Protestant (dürfte also verheirater Pfarrer sein) und zweitens Jurist.
Andreas
der Fall Stolpe bringt wieder das Thema Politiker und ihre
Befähigung zum Amt hervor.
Es gibt ja im Bundestag dankenswerterweise ein Vielefalt an
Berufen - ok, unverhältnismässig viele RA und Leherer.
Doch warum wird ein Pfaafe für geeignet angesehen,
Verkehrsminister zu sein? Der Kennst sich ja nicht mal richtig
im Geschlechtsverkehr aus! Wäre da einer, der Organisation,
BWL, Volkswirtschaft studiert hat nicht geeigneter?
Für welches Amt bringt ein RA besondere Fähiglkeiten mit? Als
Justizminister, ok. Da ist er der Fachmann.
Was kann Frau Schmidt als Sonderschullehrerin besser um diesen
Gesundheitsjob zu bewältigen? Wäre da ein Mediziner nicht
geeigneter?
Was kann ein RA besser um Kanzler zu werden? Wäre da ein
Politologe nicht wesentlich geeigneter? Na gut, Würstchen
essen, Bier trinken und Schulterklopfen kann eigentlich ein
Bauhilfsarbeiter mindestens genauso.
Meine These: im gesamten Bundestag sind 99 % der Posten falsch
besetzt.
Grüße
Raimund
Wann wechselt Stolpe wieder zur Kanzel?
Hallo,
der Fall Stolpe bringt wieder das Thema Politiker und ihre
Befähigung zum Amt hervor.
Es gibt ja im Bundestag dankenswerterweise ein Vielefalt an
Berufen - ok, unverhältnismässig viele RA und Leherer.
Doch warum wird ein Pfaafe für geeignet angesehen,
Verkehrsminister zu sein?
Er kann alte Seilschaften gewinnen.
Der Kennst sich ja nicht mal richtig
im Geschlechtsverkehr aus! Wäre da einer, der Organisation,
BWL, Volkswirtschaft studiert hat nicht geeigneter?
Wieso, in der Regierung brauchst Du keine Beruf. Du musst dem eigenen Geschlecht zugeneigt sein, musst früher mal Flaschen und Steine geworfen haben, oder gar Polizisten verprügelt haben, musst über diesen Staat als Faschismus geredet haben und vor allem, Du must früher - wenn Du nicht bei der SPD gewesen bist - im kommunistischen Bundes Westdeutschlands gewesen sein. Dieses drei P ( Pleiten, Pech und Pannen ) Kabinett ist doch - äre es nicht traurig - eine Lachnummer.
Für welches Amt bringt ein RA besondere Fähiglkeiten mit? Als
Justizminister, ok. Da ist er der Fachmann.
Was kann Frau Schmidt als Sonderschullehrerin besser um diesen
Gesundheitsjob zu bewältigen? Wäre da ein Mediziner nicht
geeigneter?
Nein, denn Frau Schmidt hat keine Ahnung vom System. Und solange sie keine Ahnung, solange kann Schröder mit dem Pharma-Industrie uns abkassieren lassen. Bin mal gespannt, wie hoch die Parteispenden an die Grünen und die SPD nach der Affäre " Tolle Kollekte" oder heisst sie „TollCollect“ sein werden.
Was kann ein RA besser um Kanzler zu werden? Wäre da ein
Politologe nicht wesentlich geeigneter? Na gut, Würstchen
essen, Bier trinken und Schulterklopfen kann eigentlich ein
Bauhilfsarbeiter mindestens genauso.
Meine These: im gesamten Bundestag sind 99 % der Posten falsch
besetzt.
Dieses Parlament ist heute ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Dort regiert eine Generation , die schon Ende der 60 und 70er null Verantwortung trug, den eigenen Egosimus zum Staatsziel erhoben hat, den Staat und die Familie als solche für die eigenen Hurerei diskredidiert hat. Was willst Du von einer Generation erwarten, die für sich nie Verantwortung übernommen hat, stets andere die Verantwortung übernehmen liess und einzig und allein Politik zur Befriedigung der persönlichen Interessen und eigener Interessengruppen benötigt.
Gruss Günter - und - ärgere Dich nicht über die da oben -
Gruss Günter
Hallo Raimund,
nicht nur Politiker machen Politik in Deutschland! Es gilt zu unterscheiden zwischen Technokraten (fachliche Experten) und Politikern. Erstere sitzen in den Ministerien, in Verbänden, Firmen, oder in Politikberatungsagenturen. Das sind die BWLer, VWLer, oder Politologen. Zweitere (Politiker) sind so was, wie hohe Manager. Sie brauchen kein Spezialwissen, dafür haben sie die Experten. Sie brauchen den Überblick, strukturelles Denken, und den richtigen Richer. Schließlich müssen sie entscheiden als Markler zwischen den Einzelinteressen im Sinne des Gemeinwohls. Zusätzlich sollen sie Repräsentatn des Volkes sein und die Entscheidungen vermitteln können.
Ein Mediziner als Gesundheitsminister würde dagegen immer in Verdacht stehen parteiisch zu sein. Mediziner werden über die Ärztekammer bzw. Marburger Bund vertreten. Dort gehören sie hin.
Gruß,
Hannes
P.S.:Als angehende Politologe kann ich dir versichern, dass es nicht unser Selbstverständnis ist Politiker zu werden.
Hallo Raimund,
Dann wären zwei Arten von Berufen die besten:
Politologen und
Betriebswirte, Volkswirte
ich kann nicht erkennen, wie Politologen, Betriebs- und Volkswirte aus der Regierung fern gehalten werden. Entweder besitzen sie kein Durchsetzungsvermögen, oder es gibt in dem Amt nicht genug zu verdienen.
Entweder ist das System falsch, oder diese von Dir bevorzugten Personen wären ohnehin für den Job nicht geeignet, wollen den Job gar nicht.
Ich verstehe nicht, wieso sich öfter jemand aufregt, daß es zu viele Beamte im Bundestag gibt. Ich dachte die ganze Zeit, die wären gewählt!
Laß Du Dich wählen, dann gibts einen Betriebswirt mehr im Bundestag.
cu Rainer
Hallo Reiner
lieber nicht!
Ich war schon mal in der Politik (im ganz kleinem: Dorf).
Ein vernünftiges Arbeiten ist dort nicht möglich. Du musst Dich erst durch hochdienen und schmeicheln der bisherigen „Fusballvereinsvorsitzenden“ (=Ortgruppe)hochkriechen. Das war mir nicht gegeben. Ich kann nicht kriechen. Lieber verzichte ich.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
ne, nicht kriechen, intrigieren! Deshalb ja meine Meinung, daß an der Spitze immer die schlechtesten Kandidaten sitzen.
cu Rainer
Hallo Reiner
ne, nicht kriechen, intrigieren! Deshalb ja meine Meinung, daß
an der Spitze immer die schlechtesten Kandidaten sitzen.
das ist der Grund, warum DeMeziere das Handtuch geworfen hat!
Er war zu sehr Idealist.
Grüße
Raimund
Hallo Hannes,
Hallo Raimund,
nicht nur Politiker machen Politik in Deutschland! Es gilt zu
unterscheiden zwischen Technokraten (fachliche Experten) und
Politikern. Erstere sitzen in den Ministerien, in Verbänden,
Firmen, oder in Politikberatungsagenturen. Das sind die BWLer,
VWLer, oder Politologen.
Stimmt.Und das ist auch die viel gefährliche Kaste, ohne echte öffentliche Kontrolle, verbeamtet, für die nesteht keine Gefahr Verantwortung u übernehmen, aber sie entscheiden tatsächlich im Hintergrund.
Wer glaubt ihr „erfindet“ die ganzen Auslegungen, Interpretationen und Ausführungsbestimmungen zu Gesetzen? Nicht der Poltiker.
Politiker sollten meiner Meinung nach schon über einen gewissen fachlichen Hintergrund in dem Bereich verfügen, in dem sie sich politisch betätigen. Wie sonst wollen sie die Ministerialbürokrate kontrollieren, für deren Arbeit sie im Endeeffekt ja verantwortlich sind?
Diese Ministerialbürokrati ist meist länger imAmt als die Politiker, das nur die paralemtarischen Staatssekretäre echte poltische Beamte sind und mit dem Ministe, bei einer Wahlniederlage, das Amt verlassen.
Der eigentliche „Chef“ in jedem Ministerium ist der verbeamtete Staatssekretär. Der ist immer da, kann nur entlassen werden mit besonderem Grund, weil Beamter, garantiert die Kontinuität in der Arbeit des Ministeriums und ist die gefährlichste Person, … denn sie kann alles in Kenntnis der Vorgäng eim Hause, blockieren.
Also schon ein Arzt als Gesundheitsminister, aber … mit entsprechender charakterlicher Eignung, d…h ein Arzt, dem das Allgemeinwohl am Herzen liegt und nicht die Ärzteschaft und deren Anhänge. denn der kann zumindest die fachliche Qualität der vorbereitenden Arbeit des Ministeriums kontrollieren.
Cu
Joerg
Hallo Rainer,
ich kann nicht erkennen, wie Politologen, Betriebs- und
Volkswirte aus der Regierung fern gehalten werden. Entweder
besitzen sie kein Durchsetzungsvermögen, oder es gibt in dem
Amt nicht genug zu verdienen.
letzteres ist sowieso der Fall, aber das Problem ist der Weg. Wer hat denn schon die Zeit, sich über zehn oder 20 Jahre aus der Jugendorganisation in die eigentliche Partei hochzuarbeiten, stets unter den wachsamen Augen der jeweils nächsthöheren (Partei)Ebene.
Da gilt es, reichlich Freizeit zu opfern, um Veranstaltungen zu organiseren, Redner für Vorträge zu gewinnen usw. All dies ist bei einer 50-Stundenwoche ohne erhebliche Einschränkungen für das Privatleben nicht zu machen.
Leichter ist so etwas natürlich, wenn man nur vormittags verbindliche Termine hat (Lehrer) oder zumindest regelmäßigen frühen Dienstsschluß (Beamte) oder sich aus anderen Gründen seine Zeit einigermaßen frei einteilen kann (Anwälte). Die Zusammensetzung des Bundestages und der Länderparlamente ist vor diesem Hintergrund nicht überraschend.
Hinzu kommt noch, daß man bei einem normalen Beruf nicht einfach mal vier Jahre pauserien kann, um nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag einfach auf seinen alten Arbeitsplatz zurückzukehren.
Gruß,
Christian
Hallo Christian,
die Ursachen sind mir schon bekannt. Ob da meckern über die Auswirkungen hilft, wage ich aber anzuzweifeln.
Es hilft doch nicht, sich zu beschweren, daß im Bundestg zu viele Lehrer sitzen. Helfen würde höchstens, die Bedingungen für andere zu ändern. Das hat aber noch nie jemand gefordert, es wird immer nur der Zustand bemängelt, ohne Lösungsvorschläge.
cu Rainer
Hi Christian,
das, was Du beschreibst, ist keine Besonderheit der politischen Führung.
Und deshalb widerspreche ich Dir auch:wink:
Nicht umsonst haben große Unternehmen erkannt, dass Führungstalent etwas komplett anderes ist, als fachliche Kompetenz und arbeiten mittlerweile mit zwei oder drei Laufbahnvarianten (diszipl. Führung, Projektleitung, fachliche Laufbahn)
Ein guter Führer braucht eben kein ausgeprägtes fachliches Wissen, er braucht Führungstalent, gesunden Menschenverstand und vor allem die Begabung, die richtigen Mitarbeiter und Berater zu haben, die den Rahmen des Möglichen abstecken.
Grüße
Jürgen
Schließlich müssen sie
entscheiden als Markler zwischen den Einzelinteressen im Sinne
des Gemeinwohls. Zusätzlich sollen sie Repräsentatn des Volkes
sein und die Entscheidungen vermitteln können.
Hallo Hannes.
Wird die eingeschlagene Richtung vom Volk nicht mehr getragen, hat Selbiges (In unserem System) keine Möglichkeit die Politiker zum Teufel zu jagen. Alle vier Jahre eine (Schein)Wahl, wonach die wahren
Initiatoren (unkündbar) auch beim sog. Machtwechsel eh immer bleiben.
Einfluß des Volkes auf die Politik, in der Demokratie gleich Null.
MfG Vanic.
Hallo Jürgen,
das, was Du beschreibst, ist keine Besonderheit der
politischen Führung.
Und deshalb widerspreche ich Dir auch:wink:
das ist ja erstmal nichts schlimmes. 
Nicht umsonst haben große Unternehmen erkannt, dass
Führungstalent etwas komplett anderes ist, als fachliche
Kompetenz und arbeiten mittlerweile mit zwei oder drei
Laufbahnvarianten (diszipl. Führung, Projektleitung, fachliche
Laufbahn)
Dennoch wirst Du in einem deutschen Vorstand kaum einen Sozialphilosophen oder Pädagogen finden (allenfalls als Personalvorstand).
Ein guter Führer braucht eben kein ausgeprägtes fachliches
Wissen, er braucht Führungstalent, gesunden Menschenverstand
und vor allem die Begabung, die richtigen Mitarbeiter und
Berater zu haben, die den Rahmen des Möglichen abstecken.
Dennoch muß der Vorstand die Auswirkungen seines Handelns verstehen und absehen können. Genau dies fehlt mir bei unseren Politikern.
Gruß,
Christian
Hi!
Meine These: im gesamten Bundestag sind 99 % der Posten falsch
besetzt.
Hmmm…
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stellen Frauen.
Wäre es dann nicht auch sinnvoll, Parlament und Ministerien mehrheitlich mit Frauen zu besetzen, weil so die von dir geforderten fachlichen Belange der Bevölkerungsmehrheit besser entsprochen wird?
Grüße
Heinrich
hallo Heinrich,
was hat die Politik mit den Geschlechtsteilen zu tun?
Grüße
Raimund
Hallo Jürgen,
das, was Du beschreibst, ist keine Besonderheit der
politischen Führung.
Und deshalb widerspreche ich Dir auch:wink:
Ich hingegen denke, dass das geballte Mass an Unfähigkeit in höchsten Positionen in Deutschland in der Politik einzigartig ist.
Es gibt auch genügend Blinde in den Vorständen der großen Unternehmen, aber etwas Leistung ist dort wenigstens gefragt.
Und man kann tief fallen, was in der Politik auch nicht möglich ist, zumindest einkommensseitig.
Nicht umsonst haben große Unternehmen erkannt, dass
Führungstalent etwas komplett anderes ist, als fachliche
Kompetenz und arbeiten mittlerweile mit zwei oder drei
Laufbahnvarianten (diszipl. Führung, Projektleitung, fachliche
Laufbahn)
Hier denke ich, müsste man eher sagen, dass Führungstalent nicht immer mit Fachkompetenz zusammenfallen kann/muss. EWine generell obligatorische Trennung beiderlei Fähigkeiten sehe ich hier keineswegs.
Schließlich macht es m.E. durchaus Sinn, wenn ein Entscheider die Tragweite seiner Entschlüsse abschätzen, verstehen und die Folgen tragen kann.
Ein guter Führer braucht eben kein ausgeprägtes fachliches
Wissen, er braucht Führungstalent, gesunden Menschenverstand
und vor allem die Begabung, die richtigen Mitarbeiter und
Berater zu haben, die den Rahmen des Möglichen abstecken.
Ein Entscheider, der keine Ahnung von seinem geschäft hat und nur über Berater entscheiden kann, wird nicht lange in einer hohen Position sein.
Das zeigt sich ja auch hinreichend an der aktuellen Regierung.
Keiner wird sich länger als 8 Jahre halten.
Allerdings kenne ich einige geschäftsführende Gesellschafter von KMUs, die durchaus beide Kompetenzbereiche in sich vereinen und daher eben teilweise schon Jahrzehnte erfolgreich im Sattel sitzen.
Grüße,
Mathias