Stomschlag-Gefahr? oder nicht?

Hallo Elektromeister
Ich muß auf Baustellen manchmal in Abwasserschächten arbeiten,z.B. mit elektr. Bohrmaschienen und oder Beleuchtung.Was passiert wenn mit ein unter Spannung stehendes Gerät ins Wasser fällt und ich mit dem Wasser in Berührung komme oder bin? Ein Fi-Schalter soll ja davor schützen aber viele Elektrogeräte haben ja keinen Schutzleiteranschluß? Besteht Lebensgefahr? und wie verhält sich das wenn die Stromquelle statt einer FI-gesicherten Steckdose ein Notstromaggregat ist? Sind denn für solche Arbeiten überhaupt Sromquellen ohne FI-zulässig?
Bitte entschuldigt das ich Euch so mit Fragen bombardiere aber es interressiert mich wirklich sehr.

Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand antwortet,auch Teilantworten wären schön

Vielen Dank
Uwe

Hi,

Hallo Elektromeister

bin ich nicht, siehe ViKa.

Ein Fi-Schalter soll ja davor schützen aber
viele Elektrogeräte haben ja keinen Schutzleiteranschluß?

Bitte schau dir mal folgendes Schaltbild eines FI-Schutzschalters an:
http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinforma…

(stammt von dieser Seite: http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinforma…)

Wie du vielleicht erkennen kannst, ist der PE-Leiter an der Fehlerstromerkennung gar nicht beteiligt. Es wird nur gemessen ob der Strom durch L1 genauso groß ist wie durch N. Ist er unterschiedlich (z.B.größer als 30mA), löst der FI aus. Dabei ist es egal wohin der Strom abließt, über PE oder ins Erdreich.

und wie verhält sich das wenn die
Stromquelle statt einer FI-gesicherten Steckdose ein
Notstromaggregat ist?

Meines Wissens nach führt bei einem Notstromaggregat keine der beiden Leitungen L1 und „N“ (darf man das hier überhaupt so nennen??) Spannung gegenüber dem Erdreich. Außer eine der Leitungen wäre mit dem Generatorgehäuse verbunden wofür ich jetzt aber keinen Bedarf sehe.

Ich bin mir nicht sicher, könnte mir aber vorstellen, dass deine Berufsgenossenschaft dir eher verbindliche Auskünfte erteilen kann was zulässig ist oder nicht.

Viele Grüße,
J~

Hi

Schau mal auf dieser Seite der Berufsgenossenschaften:
http://195.227.240.242/CGI-BIN/om_isapi.dll?clientID…
und suche nach:
BGR 126 BGR 126 Sicherheitsregeln für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen
und BGI 534 Arbeiten in engen Räumen.

Da ist alles klar geregelt.

Normalerweise muss man auf Baustellen zwingend die vorhandenen Baustromverteiler nehmen. Wenn ein solcher nicht vorhanden ist gibt es auch für den Baustelleneinsatz ausgelegte FI- Schalter zum dazwischenstecken in der Zuleitung.
Dann binden manche die Geräte bei Arbeiten in Schächten zusätzlich fest, so dass sie nciht bis ins Wasser fallen können. Bei regelmäßigen Arbeiten dieser art wäre ggf. ein Umstieg auf Pressluftwerkzeuge sinnvoll.

A.

Hallo,

wenn ständig unter diesen Bedingungen gearbeitet wird wäre evtl.
ein Trenntrafo vorteilhaft.

Gruß Peter

an andreas K. Stomschlag-Gefahr? oder nicht?

Hi

hi andreas k. ,

du hast den nagel auf den kopf getroffen. es gibt tatsächlich einen FI schutzschalter den man in die 220 volt Zuleitung einfach einstecken kann. der fi löst innerhalb von 25ms aus schaltet also alles ab. somit ist gewährleistet, das der mensch geschützt ist. heisst der nicht auch personenschutzschalter?!
ein kleine hilfkonstruktion wäre auch sinnvoll das dieser erst gar nicht ins wasser fallen kann…
also im warsten sinne des wortes viel glück und mach langsam wenn dir dein leben lieb ist. mann kann auch mit schutzkleinspannung arbeiten aber maschine dafür?
gruß spezi