Hallo microdigi,
Hallo Eva,
danke für die Antworten und auch das Mutmachen:smile:
Eva schrieb:
mit dem Gerichtsvollzieher wäre es nicht viel anders als mit einem
Einschreiben: Wenn der Gerichtsvollzieher diese Firma bei einem
persönlichen Zustellversuch nicht findet, schickt er den Auftrag der
Zustellung kostenpflichtig zurück. Stellt er die Zustellung mit Post
zu und nicht persönlich, ist es wieder das gleiche: auch die Post
schickt dann ja wieder den Zustellungsauftrag an ihn zurück, da
nicht zugestellt werden kann. Entstehende Kosten: ca. 20 - 30 Euro
(je nach Anzahl der Seiten sowie ggf. Kilometer).
Mittlerweile sieht es so aus, als ob die Postanschrift in ein Postfach endet. Die Postanschrift ist aber aktuell und richtig.
Du hast sicher größtenteils recht, aber ein Gerichtsvollzieher kann doch auch rechtswirksam zustellen indem er ein Schreiben hinterlegt, beim Amtsgericht oder so…
Grüße von Lucky7
microdigi schrieb:
Das ist ne einfache Tour, die die fahren:
Man nimmt sich die Freiheit, sich nicht zu melden.
Dafür wird aber im voraus abgebucht.
Der Trick ist uralt. Bei anderen (ksp, …) schon
abgeschaut.
Ja, es ist schon sehr dreist wie das bei manchen Firmen(neuerdings wohl immer häufiger) abläuft.
Mach wenigstens Dein Konto vorher zu für die.
Wenns nötig wird mache ich das und lasse auch Rückbuchen.
Pass auch auf, daß Dir die Telekom Deinen Anschluss gleich
wieder einrichtet;
denn ‚das hat jetzt 1&1 gemacht‘, weil Du denen ja die
Vollmacht gegeben hast.
Das hab ich eben nicht und damit hab ich auch echt Glück, weil ich nämlich erst dort persönlich kündigen müsste, damit 1und1 überhaupt an den Anschluss kann, das mach ich aber nicht, weil ich bei 1und 1 keinen Anschlusswechsel bestellt hab und auch keinen Tarifwechsel. Auserdem hab ich das auch bei der Telekom angegeben, das ich meinen DSL-Anschluss weiterhin bei denen haben will. Und da bleibt er bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, wenns sein muss und es die Telekom dann noch gibt:wink:.
Ich würde mittlerweile auch nicht einen Tarif eines anderen
Providers mehr nehmen; denn wenn was nicht geht, dann rennt
man von Pontuis nach Pilatus.
Das sind die 5 Euro im Monat nicht wert.
Die sind nämlich schnell versenkt, wenn Du Hilfe brauchst.
Ich werde die FairFlat die ich bisher von 1und1 immerhin seit 2001 hatte kündigen und sehr wahrscheinlich eine Flat von der Telekom nehmen.
Richte Dich auf eine lange Ochsentour ein - wie gesagt,
ein Jahr hats bei uns gedauert.
Sieht momentan für mich glaub ich ein bisschen besser aus, wenn ich denn den Original-Rückschein mal endlich von der Post bekäme. Online konnte ich ihn heute morgen entdecken, allerdings natürlich mit geschwärzter Sendenummer. Etwas genauer steht das im Brett"Recht allgemeines" unter Stand der Dinge
Insgesamt zwei Stunden Service-Nummer bei 1&1 gezahlt.
Erfolg gleich Null - es ‚ist keiner da‘ halt.
Endlose Warteschleifen, am Ende aufgelegt.
Im Mai diesen Jahres gehörte uns die Hardware.
Bei dieser Hotline werde ich mit Sicherheit nie anrufen, bei allem, was ich im Net darüber gelesen habe sind diese Gespräche sinnlos und teuer, und nachweisen kann man gesagtes ja auch nicht.
Die Sache mit dem Gerichtsvollzieher, ob der das überhaupt machen würde und wieviel das kostet, konnte ich selbst beim Amtsgericht nicht entgültig klären. Hab jetzt aber die Tel vom hier zuständigen Gerichtsvollzieher, das ist aber wieder ein Ferngespräch und momentan für mich nicht wirklich drin.
Habe aber bei meiner Lösungssuche noch einen Dienst der Post entdeckt und zwar den Postzustellungsauftrag, rechtswirksame Zustellung mit Urkunde allerdings steht da wieder „förmliche Zustellung ihrer
a m t l i c h e n Schriftstücke“ und da frag ich mich doch, warum kann ich nicht mein n i c h t-amtliches Storno damit verschicken? Das wärs doch, rechtssicher und soll 5,60€ kosten, also das wäre doch ein annehmbarer Schutz für Verbraucher gegen solcherlei Machenschaften.
Werd ich bei der Post nochmal genauer erfragen!
Was mich wirklich entsetzt ist, dass einen im Grunde genommen jede Firma, eigentlich jeder in diese Lage bringen kann, dass man stornieren muss, sprich Zeit, Geld und Nerven investieren muss, um sowas richtig zu stellen. Ich muss den Beweiss bringen, das ich rechtswirksam innerhalb der Frist storniert habe.
Die müssen aber nicht erst beweisen, das ich irgendwas bestellt habe…
und wenn die dreist genug sind hat man kaum eine Chance das ohne hohen Aufwand an Zeit, Geld und Nerven in 14 Tagen rechtswirksam hin zu kriegen.
Das ist wirklich schlimm!
Grüße die Lucky7