Telekom-Anleger klagt wegen der großen Kursverluste
Die T-Aktien-Affäre hat ein juristisches Nachspiel: Gegen Verantwortliche der Deutschen Bank ist am Montag laut dem Anlegermagazin “Die Telebörse” Strafanzeige wegen Betrugs gestellt worden.
Anlass seien die massiven Kursverluste der Aktie der Deutschen Telekom AG.
Wie das Magazin in seiner Online-Ausgabe berichtete, reichte eine Rechtsanwaltskanzlei aus Hannover bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Klage im Auftrag eines Mandanten ein.
Die Deutsche Bank hatte am Montag vergangener Woche eine Kaufempfehlung herausgegeben. Nur einen Tag später verkaufte das Kreditinstitut im Auftrag eines nicht genannten Kunden rund 44 Millionen Aktien, worauf die Papiere der Telekom einbrachen. Laut Telebörse hatte der Kläger die Aktien auf Grund der Empfehlung der Deutschen Bank gekauft.
Das ist ja schon ein Hammer ,oder ?
Haben sie jedoch Aussicht auf Erfolg ?
Wer hat schonmal gegen die Deutsche Bank gewonnen -ich habe nuur verloren * schnupf* ?
Ich bin mir auch sicher:
Hätte die DeBa es damals gewollt, hätten sie mit der Allianz oder der DresdnerBank nicht fusioniert sondern die DeBa hätte die geschluckt!!!
mal davon abgesehen, dass es nicht die größte Bank der Welt ist (das war sie nach dem bankers Trust Kauf nur sehr kurz - die größte sitzt derzeit in Japan), sehe ich hier keine Chance auf Erfolg für die Klage. Und das nicht wegen der besseren Antwälte sondern wegen der Rechtslage.
glaube ich nicht so ganz, dass die DB die Allianz geschluckt hätte.
Immerhin hätte zum Jahreswechsel 1999/2000 die Allianz zum Hochpunkt der Börse alleine durch Barbestände ca. 1/3 der Aktien kaufen können, die an deutschen Börsen gehandelt werden.
Gruß
Marco
Ps. daran ändert auch der anteil der db an der alli nichts, da im gegenzug auch die dort anteile hält.
glaube ich nicht so ganz, dass die DB die Allianz geschluckt
hätte.
Ps. daran ändert auch der anteil der db an der alli nichts, da
im gegenzug auch die dort anteile hält.
Und vor allem, weil die Münchener Rück eine Beteiligung an der Allianz hält… und Umgekehrt…
Die Beiden Konzerne sind damit nahezu unangreifbar gegen feindliche Übernahmen.
Und vor allem, weil die Münchener Rück eine Beteiligung an der
Allianz hält… und Umgekehrt…
Die Beiden Konzerne sind damit nahezu unangreifbar gegen
feindliche Übernahmen.
Wenn die Deutsche Bank ein ernsthaftes Interesse an der Allianz gehabt hätte, wäre auch eine Einigung mit der Münchener Rück möglich gewesen, da diese ihre Beteiligung an der Allianz sowieso reduzieren will/wollte. Allerdings sind diese Gedankengänge sowieso Illusorisch, weil die Allianz weitaus höher an der Börse bewertet wird/wurde als die Deutsche Bank (100 Mrd. € vs. 60 Mrd. €)
Keine Aussicht auf Erfolg
Die deutsche Bank hat die Aktien ja für den kunden verkauft, und nicht aus eigenem Bestand.
Wenn Du 10 Mrd $ hättest und würdest die Bank anrufen, dass deine Aktien noch heute verkauft werden, soll dafür dann deine Bank verklagt werden…