Strafanzeige o.ä. möglich?

Hi,

ja, das weiss ich JETZT, damals nicht.

Grüße
Jürgen

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Hi,

das ist ein unglaublich riesengrosser, geradezu gigantischer Trost.

-)

Allerdings denke ich mit meinem laienhaften (Geld)Verstand schon, das bereits jetzt ein Verlust entstanden ist, denn mir wird ja ein Gegenwert angezeigt, und der ist jetzt geringer als vor ca. 10 Monaten.

Das Hauptproblem ist, das wir jetzt seit Tagen hin und her diskutieren, ich aber immer noch keine Antwort auf meine ursprüngliche Frage habe, nämlich ob es besser ist diese beiden Aktien zu behalten, oder ob es besser ist, diese zu verkaufen.

Aber schon gut, habe verstanden, so eine Frage kann man eben nicht beantworten.

Grüße
Jürgen

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Hi,

Allerdings denke ich mit meinem laienhaften (Geld)Verstand
schon, das bereits jetzt ein Verlust entstanden ist, denn mir
wird ja ein Gegenwert angezeigt, und der ist jetzt geringer
als vor ca. 10 Monaten.

Das ist ganz natürlich. Schon mal schön, dass Du erkannt hast, dass es laienhaft ist.

Das Hauptproblem ist, das wir jetzt seit Tagen hin und her
diskutieren, ich aber immer noch keine Antwort auf meine
ursprüngliche Frage habe, nämlich ob es besser ist diese
beiden Aktien zu behalten, oder ob es besser ist, diese zu
verkaufen.

Das hängt davon ab, ob du jetzt dringend Geld brauchst. Wenn ja, dann musst du verkaufen, und eben nehmen, was Du kriegst. Oder Du verkaufst nicht, weil die 100 Euro pro Aktie zu wenig sind.
Wenn nicht, kannst du die Aktien behalten und hoffen, dass der Wert steigt. Oder du kannst sie verkaufen und dir für das Geld Aktien kaufen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit steigen.
Ob er steigt oder nicht, kann ich dir nicht sagen. Das liegt zum einen daran, dass ich keine Ahnung von Aktien habe (außer, dass sie auf absehbare zeit prinzipiell wieder steigen … wenn sie weiter fallen, geht tatsächlich unsere jetzige Welt unter. Aber welche steigen und welche nicht, keine Ahnung.) czum anderen liegt es daran, dass selbst für Fachleute keine absolute Wahrheit gibt. Und mit einem Rat haben die sich hier schon immer zurückgehalten, weil man dann eben mit dem Geld anderer Leute spielt. Vor allem läßt man die Finger von Leuten, die sich blind auf den Rat anderer verlassen und im Zweifelsfalle diese anderen für das eigene (vorhersehbare und unvorhersehbare) Unglück verantwortlich machen.

Die Franzi

Hi,

DAs sehe ich als „Spitzfindigkeit“ an.

Nein, das ist grundlegendes Vedrtragsrecht. Deswegen schließt man Verträge - damit man genau weiß, worauf man sich geeinigt hat, und sich nicht darauf verlassen muss, dass der andere schon weiß, was man gemeint hat.

Die Franzi

Moin,

Eine Strafanzeige ist moeglich und kostet absolut nichts. Einfach ein praegnantes Schreiben an die naechste Staatsanwaltschaft schicken und alle Unterlagen in Kopie beifuegen. Keine Schwafelei. Schoen knapp bleiben und ganz sachlich (!) schildern, was geschehen ist. Dazu schreiben, dass „Strafantrag“ gestellt wird wegen aller in Betracht kommenden Delikte.

Ein Betrug ist - ganz einfach gesagt - dann gegeben, wenn die tatsaechliche Leistung hinter der versprochenen Leistung zurueckbleibt und der Taeter dies so gewollt hat. Ob das tatsaechlich im Einzelfall so war, wird die Staatsanwaltschaft ermitteln und eigenstaendig beurteilen.

Es ist im uebrigen nunmal so, dass beim Betrug das Opfer auf die Versprechungen des Taeters „reinfaellt“. Leichtglaeubigkeit des Opfers schliesst die Strafbarkeit des Taeters nicht aus. Sie ist geradezu betrugstypisch.

Gruss
Christoph

Eine Strafanzeige ist moeglich und kostet absolut nichts.
Einfach ein praegnantes Schreiben an die naechste
Staatsanwaltschaft schicken und alle Unterlagen in Kopie
beifuegen. Keine Schwafelei. Schoen knapp bleiben und ganz
sachlich (!) schildern, was geschehen ist. Dazu schreiben,
dass „Strafantrag“ gestellt wird wegen aller in Betracht
kommenden Delikte.

Hi Christoph,

danke dir.

Hmm…sehr interessant.

Also Betrug liegt sicherlich/vermutlich nicht vor. Wenn, dann wird man es nicht beweisen können.

Aber es geht ja auch nur um das was ich schon zig mal erwähnt habe; nämlich er hat nicht auf meine Bedenken reagiert. Hätte er das getan ,und am besten gesagt; Hey, verkauf die Dinger doch besser, möglicherweise kannst du dann besser schlafen. Es tut mir leid, das meine Empfehlung sich nicht so entwickelt hat…

…dann wäre ALLES in Butter gewesen. Sehr wahrscheinlich hätte ich dann verkauft. Dann wäre der Verlust zwar sicher, so ist er aber offenbar SICHER noch grösser, denn ich gehe nicht davon aus, das Aktion, die nur noch 10 % Ihres Wertes (zum Kaufzeitpunkt) haben, noch während meines Lebens wieder auf Gewinn gehen. Zumal beide Firmen offenbar mit „Uran-Kram“ handeln…und der Abbau wohl offenbar nicht voran geht (was ja vielleicht für die Menschheit auch ganz gut ist…??)

Tja, ich denk da mal drüber nach, wegen Strafanzeige. Also das kann ich sogar online von meinem PC aus machen, weil die Polizei diesen Service anbietet, sowas habe ich schon mal gemacht, als mir so ein Heini mein Fahrrad vom Hof geklaut hat…

…kommt zwar nix bei raus, aber so bekommt der Typ Kontakt mit der Polizeit/Staatsanwaltschaft, und denkt vieleicht mal drüber nach, ob er nächstes mal jemandem antwortet, wenn er nach Aktien gefragt wird (verkaufen oder nicht) die ER empfohlen hat, oder ob er dann wieder so frech schreibt, das er da nichts zu sagen kann, weil das Abo nicht mehr besteht…

Grüße
Jürgen

Moin,

Irgendwo im Abo, in kleinen Buchstaben ist ein „Disclaimer“ zu lesen. Damit wird ihre Verantwortung entfernt. Solche Dienste sind gesetzlich verpflichtet so was zu erwaehnen. Das einzige das man sie anklagen kann ist, das sie keinen „disclaimer“ hatten.

Hallo,

Irgendwo im Abo, in kleinen Buchstaben ist ein „Disclaimer“ zu
lesen. Damit wird ihre Verantwortung entfernt. Solche Dienste
sind gesetzlich verpflichtet so was zu erwaehnen.

ich bitte um Nennung des bzw. der entsprechenden Paragraphen.

Es dankt

Christian

Hallo,

Ein Betrug ist - ganz einfach gesagt - dann gegeben, wenn die
tatsaechliche Leistung hinter der versprochenen Leistung
zurueckbleibt und der Taeter dies so gewollt hat.

das ist nicht einfach gesagt sondern schlichtweg falsch. Betrug setzt u.a. einen rechtswidrigen Bereicherungsvorsatz voraus, der ist hier ganz nicht dadurch gegeben, daß hier jemand einen Börsenbrief verkauft.

Bezüglich der Schlechtleistung könnte man allenfalls im Zivilrecht nach einer Anspruchsgrundlage suchen, was aber auch erfolglos bleiben wird. Wenn der Anbieter keine Anlageberatung verspricht, kann er für ungünstige Tips genauso wenig zur Kasse gebeten werden wie eine Tageszeitung für eine Ente.

Gruß
Christian

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Hi,

Aber es geht ja auch nur um das was ich schon zig mal erwähnt
habe; nämlich er hat nicht auf meine Bedenken reagiert.

Was ist denn daran bitte strafbar?
Krieg ich ne Strafanzeige von dir, wenn ich auf eins deiner Postings nciht antworte? oder betrifft das nur deine Antworten auf meine Psotings? :wink::wink:
Es ist ja nicht sytrafbar, dass ich das nicht beachte, was Du dir denkst, das ich tun müßte. Ich bin nur verantwortlich für das, was ich dir verspreche, vor allem vertraglich. Aber das hatten wir ja nun schon ein paar mal.

Strafanzeige kannst Du natürlich immer stellen, wenn Du glaubst, dass Dir Unrecht geschehen ist, das ist Dein REcht. Die Frage ist, was dabei herauskommt. Unter Umständen wird auch diese Firma gar nichts erst von der Polizei / Staatsanwaltschaft hören.

Die Franzi

Hi,

wer ist „Ihre Verantwortung“ ? Ist das MEINE, oder die der Firma ?

Danke.

Jürgen

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Der Firma. Sie muss die Direktiven der MIFID (FRUG) folgen. Hier kannst du den disclaimer der deutsche-boerse.com lesen
http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_…

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Hallo,

ignorier den Hinweis einfach, MiFID greift hier nicht.

(Gründe s. http://www.jura.uni-augsburg.de/prof/moellers/materi…
und §2 WPHG)

Grüße

Uwe

Hallo Jürgen,

ich denke, da ist nichts zu machen.
http://www.millionenanlage.de/Disclaimer/disclaimer…

Gruß Fritz

Hi Fritz,

o.k. dank dir.

Dürfen wir hier überhaupt so eine Domain Adresse nennen?

Grüße
Jürgen

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