In wie weit lassen sich Katastrophen wie die derzeitige, aus religiöser oder auch spiritueller Sicht, als ein göttliches Strafgericht interpretieren? Die tröstenden Worte einiger Institutionen lassen jedenfalls nichts davon erkennen. Diesen scheint es eher peinlich zu sein.
In wie weit lassen sich Katastrophen wie die derzeitige, aus
religiöser oder auch spiritueller Sicht, als ein göttliches
Strafgericht interpretieren?
auf biblischer Grundlage, somit aus christlicher Sicht:
gar nicht!
Nach der grußen Flut versprach Gott dem Noah:
„Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1.Mose 8,21-22)
Das NT spricht vom Weltgericht am Ende der Menschheitsgeschichte.
Bis dahin dürfte es aber noch einige Zeit sein.
„Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!“ (Offb.14,6-7)
auf biblischer Grundlage, somit aus christlicher Sicht:
gar nicht!
Ich weiß, dass ihr die Sachen oft ganz anders interpretiert, aber wenn ich dein Zitat aus Noach lesen, dann sehe ich nicht, dass diese Katastrophe dadurch ausgeschlossen wird.
Ja, so gibt es auch später genügend Stellen, die diese Annahme wiederlegen. U.a. waren die zehn Plagen aus Sicht der Mitzrim ja auch nur Katastrophen.
Das NT spricht vom Weltgericht am Ende der
Menschheitsgeschichte.
Der Tag des grossen Gerichts hat hiermit wiederum auch weniger zu tun, da dieser ja nicht mit Katastrophen verbunden ist oder ist dieses durch die Sicht vom NT aus anders?
Ich weiß, dass ihr die Sachen oft ganz anders interpretiert,
aber wenn ich dein Zitat aus Noach lesen, dann sehe ich nicht,
dass diese Katastrophe dadurch ausgeschlossen wird.
eine Katastrophe ist keineswegs ausgeschlossen.
Aber als Gericht würde ich es nicht bezeichnen.
Ja, so gibt es auch später genügend Stellen, die diese Annahme
wiederlegen. U.a. waren die zehn Plagen aus Sicht der Mitzrim
ja auch nur Katastrophen.
Auch das sehe ich weniger als Gericht, als als „Argumentation G’ttes“
Gericht gab es für Sodom und Gomorrah.
Und für Ninive war eines angekündigt (Jona).
Das NT spricht vom Weltgericht am Ende der
Menschheitsgeschichte.
Der Tag des grossen Gerichts hat hiermit wiederum auch weniger
zu tun, da dieser ja nicht mit Katastrophen verbunden ist oder
ist dieses durch die Sicht vom NT aus anders?
„Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.“ (2.Pet.3,10)
Hallo Rolf. Ja, sind sehr penlich - Unser „lieber Gott“ ist halt nicht so lieb wie wir es uns wünschen. Das bestärkt mich in der Annahme, dass die Natur weder gut noch böse ist und aus meiner Sicht ist Gott = Natur. Alles andere ist Wunschdenken !
Gruss: hardy
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