Liebe/-r Experte/-in,
ich würde gern folgenden fiktiven Fall erörtern:
X kennt Y schon zig Jahre. Irgendwann fragt Y, ob X für ihn sein Mietshaus verwalten will, der vorige Verwalter hat ihn so richtig über den Tisch gezogen und das soll X nun auch beweisen und gleichzeitig alles verwalten.
X soll die gleiche Vergütung wie Y erhalten.
In den folgenden Monaten recherchiert X in Sachen „alte“ Verwaltung, was sehr zeitaufwändig ist und führt im Namen von Y insgesamt 3 Prozesse, die sich über 3 Jahre hinziehen.
X und Y haben nichts schriftliches vereinbart.
Irgendwann mischt sich Z ein, hetzt aus unerfindlichen Gründen gegen X und beschwatzt Y so lange, bis dieser X auf Rückzahlung von einer größeren Summe verklagt, die X angeblich zu unrecht „eingestrichen“ hat. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen erfolgt noch eine Strafanzeige wegen Untreue…
X kann anhand von Belegen beweisen wofür er die größere Summe ausgegeben hat, was aber irgendwie so keinen richtig interessiert. X hat auch Barabhebungen getätigt, die teilweise an Y geflossen sind.
Aufgrund der jahrelangen „Freundschaft“ zwischen X und Y meinte Y zu Beginn, man brauche keine Quittung wenn er Bargeld erhalte.
X hat monatlich eine Aufstellung über Ein- und Ausgaben gemacht und auch vermerkt, wer welche Barabhebungen erhalten hat. Nun sagt Y, soviel habe er nie bekommen.
Neu ist nun, dass im Raum steht, X habe für seine Tätigkeit zuviel erhalten - meint z.B. das fiktive Gericht. X hat dargelegt, was er alles gemacht hat und dies weit über eine normale Hausverwaltung hinaus gegangen ist - hat aber den Eindruck, das interessiert nur am Rande.
X ist etwas von der Rolle und sich keiner Untat bewusst und fragt sich, was er eigentlich noch tun könnte um zu überzeugen.
Würde mich über eure Meinung freuen. Dank.
Gruß
felicitas82