Ich habe einen Strafzettel wegen illegaler Benutzung eines Weges bekommen und würde gerne wissen wie gut die Chance ist, daß er zurückgenommen wird. Folgende Geschichte zur Zustande kommen:
Wir wollen bei einem Grillplatz in den Weinbergen grillen. Der Platz wurde ganz offiziell von der Stadt gemietet, wobei man hierbei ein Fahrzeug (für Getränke usw.) angeben konnte, daß die Straße zum Weinberg nutzen darf. Als wir dann alle zu Fuß den Berg bestiegen hatte, ist unser Mann mit dem Auto (des was durfte) nicht begekommen, weil er einen Platten hatte irgendwo in den Weinbergen. Daraum hin sind wir mit einem zuvor auf einem Parkplatz geparktem Auto (des hat den Strafzettel bekommen) auf die Suche gegangen. Nach einer längeren Suche haben wir ihn gefunden, Werkzeug organisiert, ihm eine Ersatzrad verpasst, das Auto in der Stadt abgestellt und dann mit dem nicht erlaubten Auto und den Getränken zum Grillen gefahren.
Rein formal hat die Behörde mit dem Strafzettel recht, allerdings ist ein geplatzter Reifen eigentlich ein Notfall und jetzt würde mich interessieren ob ihr denkt, daß ich eine echte Chance habe den Strafzettel zurückgezogen zu bekommen.
flirte mit den häufig netten Mädels oder drück auf die
Tränendrüse, vielleicht klappts…
Also mit den „netten Mädels“ habe ich ganz eigene Erfahrungen gemacht. Ein „Highlight“:
Meine (schwangere) Frau hatte etwas in der Personalabteilung ihres AG zu erledigen. Ich hielt gegenüber in einem Bereich, der für Linienverkehr reserviert ist (keine Haltestelle). Zu der Zeit war weit und breit kein „berechtigtes“ KFZ zu sehen und ich blieb die paar Minuten am Steuer sitzen. In einiger Entfernung gingen die „netten Mädels“ ihrer Tätigkeit nach. Ich dachte mir noch, mal schauen was kommt, als schon eine der beiden am Fenster erschien und mich darauf hinwies, daß ich hier nicht stehen dürfte.
Ich erklärte ihr die Situation, daß ich in wenigen Minuten weg bin und auch jederzeit Platz machen kann (und bei Bedarf auch gemacht hätte). Das „nette Mädel“ zeigte sich auch verständig und gab mir zu verstehen, daß ich am Steuer warten könne. Die „netten Mädels“ haben kurz darauf auch meine Frau einsteigen und uns wegfahren sehen (oder hätten sehen können).
Eine Woche später flattert das Knöllchen ins Haus…
Mein (recht deftig formulierter) Einspruch war seltsamerweise erfolgreich…
Meine ursprünglich ausgeglichene bis gute Meinung hat sich, seit die „Damen“ offensichtlich nach Akkord bezahlt werden (anders kann ich bestimmte Vorkommnisse nicht deuten), grundsätzlich gewandelt…
Ich stand im Halteverbot auf dem Fußweg um 400kg in Säcken (Zement) auszuladen. Jederzeit konnte ich weg, niemand fühlte sich behindert. Die Politesse behauptete, das ich ja in der Parklücke 400 Meter weiter auf der anderen Straßenseite (da Einbahnstraße) parken könne und dann den Zement zum Ort des Geschehens tragen könne. Meine Antwort darauf entspricht nicht der Netiquette hier im Forum, aber zahlen durfte ich trotzdem.
He, Reiner,
hättest ihr mal eben einen Sack in die Hand drücken sollen „Halten Sie mal 'n Moment, ich hol mal eben mein Portemonnaie!“ In dem Fall kann ich auch verstehen, wenn einer ausrastet.
Genausowenig aber wie gilt „alle sind nette Mädels“ gilt eben auch die Umkehr dieses Satzes allgemein.
Grüße
Eckard.
ging mir ebenso, In Düsseldorf vor ein paar Jahren habe ich in einer Straße bei meiner damaligen Wohnung in zwei Wochen 5 Tickets bekommen, da dort zwar Parkscheinautomaten waren, aber kein Schild. Auf Anfrage beim Ordnungsamt hat mir die Dame etwas von großräumigen Innenstadtparkzonen erzählt, gekennzeichnet am Eingangsbereich dieser Zone. Ich hab ihr erklärt, dass mir als Landei sowas dann doch fremd sei, worauf hin sie mir alle meine Tickets gecancelt hat und mir einen Antrag auf Anwohnerparkausweis geschickt hat.
Perfekter Kundenservice, verbuinden mit ner Menge Freundlichkeit.
Keine Ahnung, ob Einzelfall, aber schön war es doch
Gruß
ALex (der nicht mehr in Düsseldorf wohnt)
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ja, Toleranz darf man scheinbar nicht erwarten. Erlaubte Parkdauer 1h, war 11Uhr abgelaufen - 11:03 hatte ich mein Knöllchen.
Nun ja, hab 99 Überweisungen a 10 ct. gemacht und 10ct. bei der Stadtkasse eingezahlt, mal sehen, was passiert… ))
wenn der Zug um 11:00Uhr abfährt und du kommst 3 min später
hat die Bahn doch wohl auch keine Schuld, weil sie keine
Toleranz gezeigt hat…
Da kann ich ganz fest davon ausgehen, das der Zug erst 11:05 fährt ).
Im übrigen, wenn ich die Parkuhr so minutengenau stellen könnte wie ich die Zugabfahrtszeit kenne… (ja, ich weiß, der hinkt auch…)…
Dein Verhalten gegenüber Stadt scheint mir, da Du mit Deinem
Verhalten das Knöllchen selber verursacht hast, daher eher
etwas kindisch.
Mag sein, aber auf Übertreibungen reagiere ich in dem Fall gern mit Übertreibungen, und die Zeit, die sie mit dem Zuordnen der Zahlungen brauchen, können sie nicht auf der Straße kleinlich sein.
Im übrigen bin ich männlich, 35 und daher von Natur aus kindisch!
meinen letzten Parkknollen habe ich vor 1 1/2 Jahren bekommen.
Meine Frau bekam um 3 Uhr nachts die Wehen, wir sind ins Krankenhaus gefahren, ich habe das Auto auf dem Krankenhausparkplatz abgestellt.
Leider dürfen Besucher dort nur 2 Stunden mit Parkscheibe parken.
Also hatte ich um 1 Uhr Mittags, als ich das Krankenhauzs verlies, eine Knolle über 5 oder 10€(weiss ich nicht mehr genau).
Ich bin mir sicher die Stadtverwaltung hätte bei Klärung der Sachlage ein Auge zugedrückt.
War mir aber zu blöd. Ich habe die Sache gezahlt, und fertig. Man kann sich das Leben auch künstlich schwermachen.
Mag sein, aber auf Übertreibungen reagiere ich in dem Fall
gern mit Übertreibungen, und die Zeit, die sie mit dem
Zuordnen der Zahlungen brauchen, können sie nicht auf der
Straße kleinlich sein.
sind die Leute, die das Geld sortieren andere, als die, die die Knöllchen schreiben.
ein sehr großer Teil der städt. Gelder gehen fürs Personal drauf:
viel Spaß bei der nächsten Steuererhöhung aufgrund von gestiegenen Personalkosten.