Strafzettel nach Einkommen?

Hallo Interessierte,

also ich wäre dafür.
Ich komm grad darauf weil eben im Radio kam daß in der Schweiz einer mit dem Ferrari mit 137 bei 80 erlaubt erwischt wurde, er soll jetzt fast 200.000 Franken zahlen.

Da er Multimillionär ist haben sie es so hoch festgesetzt. Also 3500 Franken pro Kilometer zuviel.

Das finde ich zwar übertrieben, aber den Grundsatz, Strafzettelhöhe nach Einkommenshöhe finde ich sehr gut.

Wie seht ihr das?

Danke ^ Gruß
Reinhard

Hallo,
das gibt es in Deutschland auch, Strafhoehe nach Tagessaetzen. Wer mehr verdient zahlt mehr Geld an Strafe und es trifft ihn aehnlich wie einen Wenigverdiener.
Nur beim Bussgeldkatalog beispielsweise ist es nunmal konstant festgelegt, der eine zahlt ein Trinkgeld und der andere einen Wochenlohn, beim gleichen Betrag. Bei Kleinbetraegen lohnt der Aufwand der Einkommensfeststellung eben nicht.
Gruss Helmut

Hallo Reinhard,

dass die Behörden, die in der Schweiz ein Strafmaß festsetzen, unter Besitzneid leiden könnten, ist mir neu, aber irgendwie menschlich bei einem Ferrari. Unser Bobele musste ja auch, als er damals noch den limitierten Porsche fuhr und in der Schweiz aber wegen eines noch größeren Geschwindigkeitsvergehens auffiel, ebenfalls rege in seine Portokasse greifen.
Oder ist es ein Wiederholungstäter, der anders nicht zur Raison zu bringen ist, dann Hut ab ob dieses Strafmasses. Dann steh´ ich da voll hinter.
In anderen Ländern - besonders den skandinavischen Ländern - geht man auch richtig zur Sache, dann multipliziert sich die Tempoüberschreitung mit dem Tagessatz, den man aus dem Bruttoeinkommen generiert.
Deutschland hat wegen seiner geringen Strafhöhe dagegen Discounter-Strafbefehle. Da muss sich noch viel mehr tun. Auf beiden Seiten des Radarstrahles. Was meint ihr?

Gute Fahrt ohne speeding ticket
Bernd

Hallo

Das finde ich zwar übertrieben, aber den Grundsatz,
Strafzettelhöhe nach Einkommenshöhe finde ich sehr gut.

Wie seht ihr das?

Ich möchte da Helmut_Taunus zustimmen. Im Grundsatz ist es richtig und bei schwerwiegenden Vergehen wird es auch durchaus gemacht, aber bei jeder Ordnungswidrigkeit erstmal Kopien der Gehaltsabrechnung schicken zu müssen… Nein, Danke. Vielleicht könnte es sich ja mit Systemen, wo der Einkommen automatisch beim Finanzamt abgefragt wird, ändern, aber da wird Datenschutz vermutlich wieder einen Strich durch die Rechnung ziehen.

Tipp: einfach mal am Auto festmachen, Marke und Modell über die Zulassungsstelle abfragen, Strafe = 1 % des Listenpreises pro kmh :smiley:

Gruß,
Andreas

Hallo,

ist in Finnland genauso, der Boss von Nokia mußte auch mal ne Million oder einen „deutlichen Betrag“ berapppen…

MfG

Hi,

halte ich für völligen Blödsinn.
Gutverdiener leisten bereits Ihren Teil in der Solidargemeinschaft durch hohe Steuer- und Abgabenlast. Eine solche Diskussion ist m.M. nach wieder einmal ein reiner Neidexzess.

So long
C.