prinzipiell ja:
aber - wie erlangt man die gewiisheit, wer denn letztendlich
gefahren ist?
Laß uns mal zusammenfassen, was Du bisher berichtet hast:
Das Auto wird entweder vom Halter oder von seiner Frau gefahren.
Richtig?
Die Stadt hat geschrieben, der Halter käme aufgrund von blabla als Fahrer nicht in Betracht.
Richtig?
===>Daraus schließe ich mit 99,9 %iger Gewißheit, daß auf dem Foto eine Frau erkennbar ist.
Wo ist also Dein Problem?
Auf dem Papier steht außer dem Datum nämlich auch noch die ziemlich exakte Uhrzeit und der Ort des „Geschehens“ drauf, bei innerorts mit Angabe von Straße und Hausnummer
(es war ja wohl innerorts, wenn der Absender eine Stadt ist!).
Man könnte sich einen Kalender zur Hand nehmen und nachsehen, was dieses spezielle Datum für ein Wochentag war.
Und notfalls auch noch in einem Stadtplan nachsehen, wo sich der Ort des „Geschehens“ befindet.
Anschließend eins und eins addieren - voila!
Die Briefe, die man bekommt, dauern i.d.R auch nicht sooooo lange, daß man sich daran nicht erinnern könnte, wenn man denn wollte, und Leute, die permanent im Auto sitzen (z.B. Außendienstler) führen in der Regel ohnehin aus steuerlichen Gründen ein Fahrtenbuch.
Na, weißt du jetzt immer noch nicht, wer gefahren ist?
Zur Bestätigung meiner Theorie, daß auf dem Foto eine Frau abgebildet ist, kannst Du bei der Behörde ja noch nachfragen, das geht vielleicht auch telefonisch.
Ansonsten bin ich der Meinung, wer zu schnell fährt, weiß was er/sie tut und soll dann eben auch dafür gradestehen.
Ohne Rumgeeiere.
Ich habe vor einigen Monaten meinen allerersten Punkt nach ganz vielen Autofahrerjahren kassiert, wegen 1 km/h zu schnell, naja eigentlich wegen 21 zu schnell, aber bis 20 wär’s ohne Punkt gegangen. 
Gruß Gudrun