Guten Tag,
Ich hatte vor Kürzem erst eine Angiographie und dann eine fünfstündige Angiographie-OP, die auch erfolglos war.
Ich mache mich auch wegen der Strahlungbelastung verrückt und habe Angst, dass mein Erbgut beschädigt wurde und dass ich nach Jahren an Krebs erkranken würde.
Ich weiß leider nicht die genaue Dosis, die während der OP abbekommen hatte, die war aber laut Arzt „größer“ und jetzt (vier Wochen später) habe ich auch eine leichte Spuhr auf meiner Haut entdeckt, die ungefähr die Grösse des Röntgengerätes bei einer Angiographie hat.
Ich bin wirklich fix und fertig
Moni, 33 Jahre alt
Bitte kennt sich jemand da aus?
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Ich mache mich auch wegen der Strahlungbelastung verrückt und
habe Angst, dass mein Erbgut beschädigt wurde und dass ich
nach Jahren an Krebs erkranken würde.
Ich weiß leider nicht die genaue Dosis,
Der „bestrahlende“ Arzt ist verpflichtet laut RöV, auf Wunsch die genaue Strahlendosis anzugeben. Also nachfragen, man muß auf Zahlen und Maßeinheiten bestehen.
Die Gefahr einer Schädigung ist bei jeder Röntgenbestrahlung gegeben. Eine untere Grenze, unter der nichts mehr passiert, gibt es nicht.
Hallo,
Ergänzend will ich noch erwähnen: Die modernen Geräte sind in der Regel gepulst, dass heisst das Gerät „durchleuchtet“ nicht permanent sondern mit einer bestimmten Frequenz, so dass der Durchführende gerade noch eine Art „Film“ sieht. Die Strahlenbelastung ist dabei in der Regel nicht gering wie bei einer normalen Röntgenaufnahme des Thoraxes. Aber in der Regel werden kummulativ keine so hohen Dosen erreicht, wie bei einem CT. Es kommt zusätzlich auf die bestrahlte Region an. Organe sind unterschiedlich strahlensensibel. Es gibt im Internet eine nette Seite, die zeigt in Abhängigkeit des Strahlendosis eine errechnete Wahrscheinlichkeit an, an „Krebs“ zu erkranken und stellt die in Relation mit anderen Alltagsrisiken. Sobald ich diese finde melde ich mich evtl. noch und nenne die Seite.
Und auch wenn mir gleich einige den Kopf abreissen:
Wenn ein Tumor entstehen sollte, ist es meist eine Neoplasie aus dem Bereich Leukosen, mit der entsprechenden Dynamik der Erkrankung. In der Regel werden keine Tumore der anderen Organe wie Lunge, Leber etc. hervorgerufen.
Aber soll nicht heisse, dass man so locker vor sich hinstrahlen sollte.
So wenig wie möglich, soviel wie nötig eben
Liebe Grüsse
Anja
Hallo Anja,
vielen Dank für Deine Antwort. Inzwischen habe ich mich auch etwas beruhigt, habe noch bei einem anderen Arzt nachgefragt während einer Nachkontrolle mittels Ultraschall. Der meinte ebenfalls, dass es unmöglich eine kontinuierliche Bestrahlung war, sondernd diese Bilder.
Und wenn ich Pech hatte, kommen höchstens 20 min. Bestrahlung zusammen. Es hört sich jedenfalls beruhigender als 5 h an. Ich weiss, eine Garantie gibt es nicht und soger eine einzelne Röntgenaufnahme ist theoretisch geeignet Krebs hervorzurufen, wenn der Körper außer stande ist die Schäden zu reparieren.
Ich bin da ertmal guter Hoffnung, zu mal bei mir in der Familie keine Krebskrankheiten bisher aufgetreten sind. Da kann ich nur hoffen, dass sich der Körper selber helfen kann.
Bestrahlt wurde übrigens die linke Seite ab der Mitte des Bauches bis hin zu der Milz, etwas oberhalb des Bauchnabels bis unterhalb der Brust. Die Leber also glaube ich eher weniger, bei der Lunge bin ich mir nicht sicher.
PS: jetzt habe ich noch ein anderes Problem. War gestern zur Sonographie und der Doc hat einen Blutterguss im Bauchinneren festgestellt, da ich doch am Ende meiner Krankengeschichte eine offene Bauch-Op hatte. Das scheint ja eine oft vorkommende Komplikation zu sein.
Etzündet ist der glaube ich nicht, sonst hätte ich Fieber (hatte man mir gesagt). Um einer erneuten OP zu entgehen würde ich erstamal mit hömopatischen Mittel versuchen. Weiß jemand da einen Rat?
Vielen Dank
und lieben Gruss
Hallo,
ich muss mich doh korrigieren.
geröngt wurde doch die Mitte des Bauches, also der Magen und ich glaube auch die Leber auch ein bisschen.
Mensch, ich hoffe, es hat hat keine Folgen für mich…
Ich werde glaube ich, die Akte anfordern um die genaue Dosis zu erfahren.
Moni