Strahlenbelastung Radar

Hallo,

ich hoffe, dass ich mit meiner Anfrage hier richtig bin.

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, befindet sich in der Nähe einer Firma, die Radaranlagen für Fracht- und wohl auch Kriegsschiffe wartet. Wenn ich aus dem Fenster meines Büros sehe, kann man diese Anlagen, die dann zu Testzwecken in einem Außenbereich installiert werden, auch gut sehen.

Bei Testbetrieb ist mir jedoch bereits mehrfach aufgefallen, dass die Lautsprecher meines PCs am Arbeitsplatz ein regelmäßiges, leises, knipsendes Geräusch von sich geben, wenn immer die sich drehenden Radarantennen in einem bestimmten Winkel zu meinem Büro stehen. Ich schätze mal, dass die Geräte in einer Entfernung von gut 150m bis 200m getestet werden. Über Typ und Strahlenleistung jener Geräte weiß ich leider nichts, allerdings sind die Balken, die sich da drehen, schon recht groß, geschätzt so etwa von einem bis anderthalb Metern länge.

Muss dabei von einer gesundheitlichen Belastung ausgegangen werden? Wer wäre für eine Prüfung zuständig? Das Bundesamt für Strahlenschutz?

Für Eure Auskünfte bedanke ich mich schon mal vorab.

Grüße
Mike

Ja, die könen teils gefählich sein.
Hier wird bei manchen mit sehr hohen Frequenzen und einer sehr hohen Lestung gearbeitet.
Wenn vom Radar bis zu deinen Bürfenter mal der Schnee recht schnell schmilzt weisst du das du da besser nicht sein solltest :smile:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, befindet sich in der Nähe
einer Firma, die Radaranlagen für Fracht- und wohl auch
Kriegsschiffe wartet. Wenn ich aus dem Fenster meines Büros
sehe, kann man diese Anlagen, die dann zu Testzwecken in einem
Außenbereich installiert werden, auch gut sehen.
Bei Testbetrieb ist mir jedoch bereits mehrfach aufgefallen,
dass die Lautsprecher meines PCs am Arbeitsplatz ein
regelmäßiges, leises, knipsendes Geräusch von sich geben, wenn
immer die sich drehenden Radarantennen in einem bestimmten
Winkel zu meinem Büro stehen.

Das würde ich schon mal als Indiz dafür interpretieren, daß die
abgegebene Leistung nicht sehr hoch ist, sonst würde es eher
laut aus den Lautsprechern zirpen. Bei Röhrenmonitoren und
Röhrenfernsehern gäbe es Bildstörungen.

Ich schätze mal, dass die Geräte
in einer Entfernung von gut 150m bis 200m getestet werden.

Das ist IMHO keine Entfernung, die ich als gefährlich einstufen
würde. Direkt vor solche Strahler sollte man sich nicht stellen,
aber in der Entfernung ist nicht mit kritischen Feldstärken zu
rechnen.

Über Typ und Strahlenleistung jener Geräte weiß ich leider
nichts, allerdings sind die Balken, die sich da drehen, schon
recht groß, geschätzt so etwa von einem bis anderthalb Metern
länge.

Die Größe sagt wirklich nichts über die Leistung aus, sondern nur
was über den Antennengewinn und die verwendeten Wellenlängen.
Da ist es sogar eher so: Je größer die Antenne, desto kleiner
kann die Sendeleitung sein.

Muss dabei von einer gesundheitlichen Belastung ausgegangen
werden?

Dein Mißtrauen will ich dir nicht ausreden, aber gehe mal davon
aus, daß die für den Betrieb entsprechende Zertifizierungen
benötigen und stengen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen
und diese auch überwacht werden.
Evtl. wäre es auch zweckmäßig, dort einfach mal anzufragen,
as die da machen und welche techn. Daten die Anlagen etwas haben.

Wer wäre für eine Prüfung zuständig?
Das Bundesamt für Strahlenschutz?

Ich denke schon. Allerdings werden die nicht selber hingehen und
messen, sondern entsprechende Prüfinstitute beauftragen.
Die Ergebnisse sollten aber öffentlich zugänglich sein.
Gruß Uwi

Moin,

ich hoffe, dass ich mit meiner Anfrage hier richtig bin.

Was sind elektromagnetische Wellen?
http://www.iap.uni-bonn.de/P2K/waves_particles/index…

Das Unternehmen, in dem ich arbeite, befindet sich in der Nähe
einer Firma, die Radaranlagen für Fracht- und wohl auch
Kriegsschiffe wartet.

Gepulste_Hochfrequenz_in_der_Radartechnik (PDF)
Dieser Beitrag der Universität Witten-Herdecke
umfasst neben der Beschreibung der technischen Funktion
auch die Auswirkungen auf die biologischen Systeme aus
ärztlicher Sicht.
http://fg-funk.de/fup/themen/inhalte-themenforum/NL_…
Forschungsgemeinschaft Funk e.V.
http://fg-funk.de/

Muss dabei von einer gesundheitlichen Belastung ausgegangen werden?

Zitat aus der folgenden PHP.
Radarsender sind durch eine Umlaufzeit von wenigen Sekunden charakterisiert, d.h. die Strahlenbelastung ist dann extrem hoch und fällt dann wieder - abhängig vom Öffnungswinkel - stark ab. In der Nähe der stationären Anlagen werden Pulsspitzen von mehreren Millionen Mikrowatt gemessen.
Nach der 26. BImSchV dürfen die Pulsspitzen den in der BRD gültigen Grenzwert um das 32-fache übersteigen, alle gemessenen Werte dürfen über 6 Minuten gemittelt werden.

Phasenmodulierte Sender (RADAR, etc.)
http://www.umweltanalytik-kessel.de/2nav2aset.htm

Wer wäre für eine Prüfung zuständig? Das Bundesamt für
Strahlenschutz?

Bundesamt für Strahlenschutz
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Andere Quellen hochfrequenter Strahlung“
http://www.bfs.de/de/elektro/faq/emf_faq_vorsorge.html

http://www.peters-ada.de/strahlenschutz_2.htm
http://www.peters-ada.de/Hintergrund_radar.pdf
http://www.peters-ada.de/emf__grundlagen.htm#Seite%203

Für Eure Auskünfte bedanke ich mich schon mal vorab.

Grüße
Mike

Google hat auch noch mehr. :wink:
http://www.google.de/search?q=Strahlenbelastung+Rada…

mfg
W.

Hallo W.,

Zitat aus der folgenden PHP.
Radarsender sind durch eine Umlaufzeit von wenigen Sekunden
charakterisiert, d.h. die Strahlenbelastung ist dann extrem
hoch und fällt dann wieder - abhängig vom Öffnungswinkel -
stark ab. In der Nähe der stationären Anlagen werden
Pulsspitzen von mehreren Millionen Mikrowatt gemessen.

Beeindruckend !!
Ich bin auch 1.8 Millionen Micrometer gross :smile:

Aus den „Millionen Mikrowatt“ werden gekürzt noch „ein paar Watt“.

MfG Peter(TOO)

2 „Gefällt mir“

Moin P.,

Aus den „Millionen Mikrowatt“ werden gekürzt noch „ein paar
Watt“.

Hier mißt man im µWATT Bereich!
RADAR : 1- 10 GHz bis 20 kW
bei 100- 200 m Abstand wird Grenzwert von 10 W / m2 erreicht
bei 1000 m nur noch 0,1 W / m2 messbar .

Als Leistungsflussdichte-Grenzwerte galten,
auch während meiner BW-RARAR-Ausbildung vor 30Jahren:

10 W / m2 für den GHz Bereich. (50 W / m2 für beruflich an solchen Anlagen tätiges Personal )

Für Sendeanlagen und RADAR-Geräte großer Leistungen ( der Mobilfunk gehört nicht dazu )
betragen solche Abstände 50 - 200 m.
Hier müssen organisatorische Maßnahmen ( Betreteverbote , Absperrungen mit Ketten , Schilder , Belehrungen etc. )getroffen werden.
Diese Schilder müssen jetzt angebracht werden.

  • BGV A8 P06/ DIN 4844-2 D-P006 - Zutritt für Unbefugte verboten
  • BGV A8 W12/ DIN 4844-2 D-W012 - Warnung vor elektromagnetischen Feld
    (Warnung vor nicht ionisierender elektromagnetischer Strahlung)
    http://www.bgfe.de/bilder/pdf/bgv_a8_a06-2002.pdf

MfG Peter(TOO)

mfg
W.

Hallo W.,

Aus den „Millionen Mikrowatt“ werden gekürzt noch „ein paar
Watt“.

Hier mißt man im µWATT Bereich!

Ich wollte das Ganze nicht verharmlosen, aber manche Grössen sind einfach unsinnig !!

RADAR : 1- 10 GHz bis 20 kW
bei 100- 200 m Abstand wird Grenzwert von 10 W /
m2 erreicht

In diesem Bereich scheint sich der Fragesteller aufzuhalten.

Aber ohne konkrete Angaben und Messwerte weiss man nichts genaues nicht.

MfG Peter(TOO)