Hallo,
komische Frage, aber habe dazu nichts im Web gefunden.
Im Winter sind die Schienen doch total glatt (bei -15 zB). Da kann man ja nicht mal drauf laufen. Warum rutscht die Straßenahn da eigentlich nicht? Selbst bergauf klappt das noch ganz gut. Das ist doch Eisen auf Eisen… Versteh ich nicht ganz.
Moin!
Das liegt daran, dass die Bahn mW die Möglichkeit hat, Streusand direkt vor die angetriebenen Räder zu pusten. Das reicht vollkommen. Sieh dir mal so ne Bahn genauer an, da haste kleine Schläuche, die direkt auf die Räder zeigen. Problematisch wirds aber, wenn die Weichen eingefroren sind. Dann hilft nur auftauen mittels Salz oder Brenner…
Gruss
Mutschy
Hallo!
Meiner Meinung nach liegt das daran, dass die Straßenbahn ja relativ schwer ist.
Lassen wir mal so einen Zugwagen 20 Tonnen wiegen,und 8 Räder haben.
Das ergibt dann pro Rad 2500 Kg Gewicht, mit der es auf die Schiene drückt.
Und das , ich schätze mal, auf 2 mm².
Rechnerich geschätzt ergibt das einen Druck von 125000 Bar,
da platzt alles Eis ab, und der Rest schmilzt unter dem Druck.
Hoffe, das war halbwegs verständlich.
Grüße, Steffen!
Hallo,
das hast du richtig erkannt…
Straßenbahnen führen eine Menge Streusand mit sich,bei vielen Bahnen kann man den übrigens sogar im Fahrgastraum sehen,der ist in Kästen unter den Sitzen. Durch das „Sanden“ schaffen sich die Straßenbahnen genügend Reibung zum fahren (Im Normalfall wird der Sand übrigens zum Bremsen benutzt,weil man auch da eine höhere Reibung haben will…)…
Hi,
aber würde dann in der Stadt nicht überall Sand auf den Schienen liegen? Das müsste man doch sehen irgendwie?
Hallo,
ja so habe ich mir das bisher auch immer erklärt.
Danke!
Hallo,
nicht überall…aber da wo gebremst bzw. angefahren wird siehst du den schon…