Hallo
Als Beispiel die Berechnung der Wahrscheinlichkeit des Ziehens
eines vierten Asses, nachdem bereits drei hintereinander
gekommen sind. Alles gut und schoen fuer ein „volles“ Pack mit
52 Karten (wie der Verfasser deutlich anmerkt). Die Casinos
arbeiten meines Wissens mit 6 nollen Packen. Damit schaut die
Wahrscheinlichkeit schon anders aus.
Auch das beruehmte „Zehnerzaehlen“ kennen die Casinos schon
seit Ewigkeiten. Deshalb liessen sie nach dem Mischen einem
Spieler eine Teilerkarte in den Packen schieben. Verwendet
werden also nur etwa 65% der 6 x 52 Karten. Was im Rest
verbleibt, weiss niemand. Dann wird wieder gemischt.
„Gute“ Spieler können damit Geld verdienen, das Problem ist nur, das man sehr viel Einsatzkapital haben muss. (Und die im Beispiel genannten 3% stimmen meines Wissens nach nicht, es sind deutlich unter 1% wenn ich mich recht an einen alten Artikel in der Science erinnere).
Vor etwa 5 Jahren war ich nach langer Zeit und bisher zum
letztenmal in einem Casino - in Innsbruck. Dort kam es mir vor
als ob nicht mehr von Hand gemischt werden wuerde sondern die
Karten wandern nach jedem Spiel in eine Mischmaschine? Genau
kann ich mich nicht mehr erinnern.
In Europa wird fast ausnahmslos ein Shufflemaster benutzt, in den USA aber wohl hauptsächlich der „Shoe“, manuelles mischen.
Damit ist jede Strategie, die Casinos zu schroepfen
aussichtslos. Trotzdem kann Black Jach ein nicht zu teures
Vergnuegen sein.
Jein. 
Also, die Strategie ist bekannt und funktioniert (prinzipiell).
Aber:
- Mischmaschinen
- Wie du schon genannt hast Deck abstechen, oft durch einen Spieler (normalerweise kein Problem, es funktioniert trotzdem, aber Dealer werden viel mehr Karten „aus dem Spiel nehmen“ wenn sie Cardcounter erkennen).
- Immer mehr Tische mit One-Deck oder Two-Deck-BJ.
- Das einfachste Mittel, Hausverbot für erkannte Profis.
- Etwas subtiler, dem Spieler den Aufenthalt so unangenehm wie möglich machen, Tisch schliessen, an dem er spielt, sehr langsames Kartengeben usw…
Die Punkte (und Artikel in Fachmagazinen) deuten darauf hin das es sehr wohl möglich ist, mit BJ Geld zu verdienen, denn die Casions tun alles mögliche, um das zu verhindern. Obwohl es zur Zeit mehr in die Richtung geht, die Leute nicht mehr zu belästigen, denn das ganze ist ja eine Mischkalkulation, viel verdienen an der Laufkundschaft und etwas verlieren an den Zocker…
Falls jetzt jemand meint, hey cool, da will ich auch Geld verdienen…
Vergesst es
Man braucht sehr viel Erfahrung und sehr viel Geld, das man überhat. Die Amazonbestellung „Get rich in 30 days with BJ“ für 100$ könnt ihr getrost wieder stornieren 
DW.