Strategie BlackJack -> Link

Hallo!

Vor einiger Zeit hatte ich hier nach einer guten Strategie für Black Jack gefragt und auch einige hilfreiche Antworten bekommen.

Durch eine Frage nach einem Black Jack Programm bin ich nun zufällig wieder auf die Seite gestoßen, die ich damals gesucht habe.

Wen es also auch noch interessiert:

http://www.bj21.de/

, dort stehen einige Strategien, ausführlicher in der Hilfedatei des auch dort erhältlichen Freeware Spieles:

http://www.bj21.de/bjfreescreen.html

Hallo Xanadu,

ich habe die beiden Links nur ueberflogen und - so glaube ich - sie sind im Prinzip richtig, ebenso die Berechnungen des Verfassers. Trotzdem wuerde die Sache etwas kritischer sehen. Die Casinos sind ja auch nicht auf der Nudelsuppe hergeschwommen um sich abzocken zu lassen.

Als Beispiel die Berechnung der Wahrscheinlichkeit des Ziehens eines vierten Asses, nachdem bereits drei hintereinander gekommen sind. Alles gut und schoen fuer ein „volles“ Pack mit 52 Karten (wie der Verfasser deutlich anmerkt). Die Casinos arbeiten meines Wissens mit 6 nollen Packen. Damit schaut die Wahrscheinlichkeit schon anders aus.

Auch das beruehmte „Zehnerzaehlen“ kennen die Casinos schon seit Ewigkeiten. Deshalb liessen sie nach dem Mischen einem Spieler eine Teilerkarte in den Packen schieben. Verwendet werden also nur etwa 65% der 6 x 52 Karten. Was im Rest verbleibt, weiss niemand. Dann wird wieder gemischt.

Vor etwa 5 Jahren war ich nach langer Zeit und bisher zum letztenmal in einem Casino - in Innsbruck. Dort kam es mir vor als ob nicht mehr von Hand gemischt werden wuerde sondern die Karten wandern nach jedem Spiel in eine Mischmaschine? Genau kann ich mich nicht mehr erinnern.

Damit ist jede Strategie, die Casinos zu schroepfen aussichtslos. Trotzdem kann Black Jach ein nicht zu teures Vergnuegen sein.

Gruesse Rudolf

Danke für die Kritik, die ist mir wohlbekannt.

Natürlich kennen die Casinos jede Taktik und sind darauf eingestellt, ansonsten würden sie die Spiele gar nicht mehr anbieten.
Auf lange Sicht gewinnt das Casino immer, das sollte jedem klar sein.

Mir ging es auch natürlich nicht darum, hiermit Geld zu verdienen (ich rufe ja auch nicht bei 9live an… :smile:), sondern nur das Spiel ein wenig besser zu verstehen und die Chance abzuschätzen, die man generell hat.

Hallo

Als Beispiel die Berechnung der Wahrscheinlichkeit des Ziehens
eines vierten Asses, nachdem bereits drei hintereinander
gekommen sind. Alles gut und schoen fuer ein „volles“ Pack mit
52 Karten (wie der Verfasser deutlich anmerkt). Die Casinos
arbeiten meines Wissens mit 6 nollen Packen. Damit schaut die
Wahrscheinlichkeit schon anders aus.

Auch das beruehmte „Zehnerzaehlen“ kennen die Casinos schon
seit Ewigkeiten. Deshalb liessen sie nach dem Mischen einem
Spieler eine Teilerkarte in den Packen schieben. Verwendet
werden also nur etwa 65% der 6 x 52 Karten. Was im Rest
verbleibt, weiss niemand. Dann wird wieder gemischt.

„Gute“ Spieler können damit Geld verdienen, das Problem ist nur, das man sehr viel Einsatzkapital haben muss. (Und die im Beispiel genannten 3% stimmen meines Wissens nach nicht, es sind deutlich unter 1% wenn ich mich recht an einen alten Artikel in der Science erinnere).

Vor etwa 5 Jahren war ich nach langer Zeit und bisher zum
letztenmal in einem Casino - in Innsbruck. Dort kam es mir vor
als ob nicht mehr von Hand gemischt werden wuerde sondern die
Karten wandern nach jedem Spiel in eine Mischmaschine? Genau
kann ich mich nicht mehr erinnern.

In Europa wird fast ausnahmslos ein Shufflemaster benutzt, in den USA aber wohl hauptsächlich der „Shoe“, manuelles mischen.

Damit ist jede Strategie, die Casinos zu schroepfen
aussichtslos. Trotzdem kann Black Jach ein nicht zu teures
Vergnuegen sein.

Jein. :smile:
Also, die Strategie ist bekannt und funktioniert (prinzipiell).
Aber:

  1. Mischmaschinen
  2. Wie du schon genannt hast Deck abstechen, oft durch einen Spieler (normalerweise kein Problem, es funktioniert trotzdem, aber Dealer werden viel mehr Karten „aus dem Spiel nehmen“ wenn sie Cardcounter erkennen).
  3. Immer mehr Tische mit One-Deck oder Two-Deck-BJ.
  4. Das einfachste Mittel, Hausverbot für erkannte Profis.
  5. Etwas subtiler, dem Spieler den Aufenthalt so unangenehm wie möglich machen, Tisch schliessen, an dem er spielt, sehr langsames Kartengeben usw…

Die Punkte (und Artikel in Fachmagazinen) deuten darauf hin das es sehr wohl möglich ist, mit BJ Geld zu verdienen, denn die Casions tun alles mögliche, um das zu verhindern. Obwohl es zur Zeit mehr in die Richtung geht, die Leute nicht mehr zu belästigen, denn das ganze ist ja eine Mischkalkulation, viel verdienen an der Laufkundschaft und etwas verlieren an den Zocker…

Falls jetzt jemand meint, hey cool, da will ich auch Geld verdienen…
Vergesst es :smile: Man braucht sehr viel Erfahrung und sehr viel Geld, das man überhat. Die Amazonbestellung „Get rich in 30 days with BJ“ für 100$ könnt ihr getrost wieder stornieren :smile:

DW.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Die Punkte (und Artikel in Fachmagazinen) deuten darauf hin
das es sehr wohl möglich ist, mit BJ Geld zu verdienen, denn
die Casions tun alles mögliche, um das zu verhindern. Obwohl
es zur Zeit mehr in die Richtung geht, die Leute nicht mehr zu
belästigen, denn das ganze ist ja eine Mischkalkulation, viel
verdienen an der Laufkundschaft und etwas verlieren an den
Zocker…

Also mir ist absolut unklar wie man damit Geld verdienen kann. Alle Casinos besitzen doch automatische Mischmaschinen und mehrere Kartendecks. Wie geht denn dieses Verfahren?

Gruß
Mac

Hallo

Also mir ist absolut unklar wie man damit Geld verdienen kann.
Alle Casinos besitzen doch automatische Mischmaschinen und
mehrere Kartendecks. Wie geht denn dieses Verfahren?

In den USA sind die alten „Holzkisten“ noch immer im Gebrauch. Und die Anzahl der Kartendecks verschiebt eigentlich nur die Wahrscheinlichkeiten, vom Prinzip her ist es egal.
Die Grundidee ist folgende: Bei hohen Karten stehen die Chancen auf Seiten des Spielers, da ein Black Jack eine andere Gewinnauszahlung als die anderen Gewinne hat. Es wird nun so lange gespielt, mit niedrigen Einsätzen, bis sich eine Situation ergibt in der während der ca. ersten Hälfte des Kartenstapels sehr wenige 10er und Asse gezogen wurden. Nun wird mit maximalem Einsatz gespielt um die minimal höhere Gewinnchance auszunutzen. Daran sieht man aber auch, warum man viel Kapital benötigt. Bis es zu so einer Situation kommt, wird man im Schnitt verlieren und ausserdem ist die Chancenänderung sehr niedrig, sodass Einsätze von 5 Euro einen nicht reich machen :smile:

Gruss, DW.