unser alter Streamer (30GB) ist mit der Datensicherung hoffnungslos überfordert. Sprich: ein neues Backupmedium muss her.
Streamer oder NAS?
ein neuer Streamer kostet etwa 1500 Euronen (200GB komprimiert) während eine NAS-Terra-Platte etwa 900 € kostet.
Allerdings habe ich gehört, dass die meisten unter FAT32 formatiert sind, mit der Dateigrösse also begrenzt sind. Blödsinn oder Tatsache?
Streamer oder NAS?
ein neuer Streamer kostet etwa 1500 Euronen (200GB
komprimiert) während eine NAS-Terra-Platte etwa 900 € kostet.
Die Frage ist, ob ihr Daten sichern möchtet - oder eben nur zur Verfügung stellen.
Während Du mit einem Streamer die Daten räumlich auslagern, revisionssicher in mehreren Versionen speichern und später auch Zugriff auf alte Daten haben kannst, sind bei einem NAS einmal gelöschte Daten verloren.
Kurz: Ein NAS kann keinen Streamer ersetzen, es sei denn, es geht euch garnicht um die Datensicherung (aber dann hätte der Streamer keinen Sinn gemacht )
Allerdings habe ich gehört, dass die meisten unter FAT32
formatiert sind, mit der Dateigrösse also begrenzt sind.
Blödsinn oder Tatsache?
Je nachdem, was für ein NAS ihr kauft, kann es sich tatsächlich um ein Gerät mit FAT32 und einer Dateigrößenbeschränkung auf 2GB handeln. Die unter Linux laufenden NAS sind meist ext3 oder ext2 formattiert und haben keine derartigen Beschränkungen.
ich hab vergessen, anzufügen, dass ein NAS je nach Betriebsart (RAID,…) auch gerne ausfallen kann. Überspannung im Netz (z.B. ein Blitz) oder ein Brand zerstört alle Daten auf einmal. Die Daten auf den Bändern des Streamers sind gegen Fehler im Stromnetz geschützt - optional durch räumliche Trennung sogar vor Bränden, Einbruch, …
Während Du mit einem Streamer die Daten räumlich auslagern,
revisionssicher in mehreren Versionen speichern und später
auch Zugriff auf alte Daten haben kannst, sind bei einem NAS
einmal gelöschte Daten verloren.
Kurz: Ein NAS kann keinen Streamer ersetzen, es sei denn, es
geht euch garnicht um die Datensicherung (aber dann hätte der
Streamer keinen Sinn gemacht )
wenn du unser Sicherheitskonzept kennen würdest, würdest du bitterlich weinen
ich bin eigentlich gar nicht IT-Beauftragter, kann es als PC-Freak (aber mit wenig Ahnung von Netzwerken) nicht lassen, alles in unsere Büro zu hinterfragen und habe gerade mit Entsetzen festgestellt, dass wir 100 GB an Daten versuchen, auf 30 GB Bänder zu sichern, wovon die Hälfte gar nicht mehr funktionieren. Und es sind gerade mal 5 Bänder im Gebrauch, eins für jeden Tag. Noch Fragen? ^^
Also muss schnellstens eine neue Lösung her.
Streamerbänder oder NAS wären zumindest nicht im gleichen Haus wie der Server, aber ansonsten … wir sind hier in Luxembourg: das Wort „revisionssicher“ haben die hier noch nie gehört *seufz*
Im Mom laufen wir quasi ohne Backup.
Je nachdem, was für ein NAS ihr kauft, kann es sich
tatsächlich um ein Gerät mit FAT32 und einer
Dateigrößenbeschränkung auf 2GB handeln. Die unter Linux
laufenden NAS sind meist ext3 oder ext2 formattiert und haben
keine derartigen Beschränkungen.
ok.
was die Stromausfallsicherheit und Überspannungsschutz angeht, haben wir immerhin ziemlich guten Schutz.
Wenn die Bude abfackelt… wie gesagt: Server und Streamer (oder NAS) sind nicht in den gleichen Gebäuden.
Jetzt bin ich schon etwas klüger, was die Vor- und Nachteile anbelangt.
Er sucht ein Laufwerk mit einer nativen Kapazität von „nur“ 200GB, ein LTO-2 Laufwerk würde also reichen (außerdem sind Laufwerk und Medien nicht so teuer). Weiterhin gibt es da auch noch die Alternative AIT-4 (oder besser), DDS fällt aus (da nur 160GB Kapazität)…
Wem seine Daten nichts wert sind, verzichtet natürlich auch
auf eine vernünftige Datensicherung…
Ich glaub, das ist garnicht deren Beweggrund, sondern eher, dass es dort niemanden gibt, der sich so wirklich drum kümmern möchte. Nur 5 Bänder mit 30GB für mehr als 100GB Daten sind für eine tägliche Sicherung nichts, außerdem haben sie ja nichtmal Bänder um revisionssicher zu arbeiten
Streamerbänder oder NAS wären zumindest nicht im gleichen Haus
wie der Server, aber ansonsten …
NAS hat auch noch den Nachteil, dass ein Benutzer Daten versehentlich löschen kann, oder irgendwelche Malware treibt ihr Unwesen. Da hilft auch ein anderes Gebäude nicht!
Für die Sicherheit ist auch wichtig, dass der Datenträger physikalisch offline ist.
Streamerbänder oder NAS wären zumindest nicht im gleichen Haus
wie der Server, aber ansonsten …
NAS hat auch noch den Nachteil, dass ein Benutzer Daten
versehentlich löschen kann, oder irgendwelche Malware treibt
ihr Unwesen. Da hilft auch ein anderes Gebäude nicht!
das ist ein Argument. Aber man kann den Zugriff darauf sperren.
Für die Sicherheit ist auch wichtig, dass der Datenträger
physikalisch offline ist.
Ich glaub, das ist garnicht deren Beweggrund, sondern eher,
dass es dort niemanden gibt, der sich so wirklich drum kümmern
möchte.
du hast es auf den Punkt gebracht. Die Leutchen sind technisch total unbegabt, sie haben vor Jahren gesagt bekommen, dass sie jeden Tag ein neues Band reinschieben sollen, machen es seitdem und wähnen sich auf der sicheren Seite.
Und der IT-Betreuer ist ein externer und 300 km weit entfernt.
Jetzt herrscht Panik, man will ja Backup und Sicherheit
Zum Glück haben wir einen enormen Papierverbrauch Jedes Dokument wird mindestens einmal gedruckt und abgeheftet, und ehe man eins wegschmeisst, wird noch eine Kopie davon gemacht
Nur 5 Bänder mit 30GB für mehr als 100GB Daten sind
für eine tägliche Sicherung nichts, außerdem haben sie ja
nichtmal Bänder um revisionssicher zu arbeiten
richtig. Nun ja, ich bin eigentlich als Firmenkundenberater eingestellt worden und nicht als IT-Betreuer. Jetzt komme ich nicht umhin, mal Inventar zu machen und die Sicherheit zu überprüfen. Bin mal gespannt, wie viele Leichen ich noch im Keller finde *eyesroll*
Als erstes werde ich mal den IT-Betreuer rausschmeissen lassen und einen vor Ort anheuern.
Ich glaube, nach all den Infos werde ich doch bei einem neuen Streamer bleiben, aber ein paar Bänder mehr bestellen als 5 *g*
die kurze und vollständige Antwort auf die ursprüngliche Frage lautet „Ja“. NAS ist als schnelles Backup nicht schlecht, ersetzt aber den Streamer nicht.
Er sucht ein Laufwerk mit einer nativen Kapazität von „nur“
200GB, ein LTO-2 Laufwerk würde also reichen (außerdem sind
Laufwerk und Medien nicht so teuer).
Damit es schon bald wieder zu klein ist?
Ein Quantum LTO3 intern U320 kostet grade mal € 1.249,-
Weiterhin gibt es da auch
noch die Alternative AIT-4 (oder besser)
*würg*
Ein LTO3-Laufwerk mit geschickt gewähltem Wechselzykus und ihr habt monatelang Backups inkl. externer SIcherung, ein Band verträgt spazierentragen nämlich recht gut…
unser alter Streamer (30GB) ist mit der Datensicherung
hoffnungslos überfordert. Sprich: ein neues Backupmedium muss
her.
Streamer oder NAS?
Ok, ich muss 10Kg Kartoffeln transportieren. Ich hab ein Sackkarren und was nehm ich dazu?
Sorry, aber ich dachte eigentlich Du kennst Dich schon etwas besser mit der Materie aus! Ehrlich.
Ein NAS ist ein network Attached Storage. Also permanent zugreifbar Speicher über ein netzwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Man KANN da all das machen was man mit einer festplatte auch machen kann. Andersherum gefragt: Warum lässt Du dann nicht einfach die Daten auf der festplatte wo Sie nicht eh schon legen?! Naaaa?! Hats geklingelt
Backup ist eben ein GANZ anderes Thema. Hierzu verwendet man eben die Tools, die dafür gedacht und gemacht sind und spart nicht am falschen Ende
Wer Ein backup und die dazugehörige Strategie einsetzt ist sich dessen bewusst, das es ein hohes mass an Investitionskosten hat damit man eben „nur“ das beruhigende gefühl hat Nachts in Ruhe schlafen zu können, weil die Daten eben gesichert sind. Wenn der Blitz dann irgendwo einschlägt, ein Wasserschaden da ist, irgendwer die Verträge von vor 2 Jahren verschlampt hat, etc. verlangt einem dann eben nur ein müdes lächeln ab. Wenn ich ein NAS da stehen hab muss ich zumindest bei Bitzschlag und Wasser ebenso bammel haben wie bei einem Stromausfall, etc.
Es hat auch etwas mit langzeitarchivierung, Stromverbrauch, Folgekosten durch Wartung, etc. zu tun. Es spielen eben eine Menge Faktoren eine Rolle.
Mein Ansatz ist auch mindestens mal ein LTO3 Laufwark sollte bei dem Aufkommen was Du genannt hast ca. wieder 5 Jahre halten.
ein neuer Streamer kostet etwa 1500 Euronen (200GB
komprimiert) während eine NAS-Terra-Platte etwa 900 € kostet.
Allerdings habe ich gehört, dass die meisten unter FAT32
formatiert sind, mit der Dateigrösse also begrenzt sind.
Blödsinn oder Tatsache?
Naja, die berühmtberüchtigte 4GB Grenze wird Dich da irgendwie, irgendwo, irgendwann mal einholen. Abgesehen davon, das die Performance von NAS Systeme im gegensatz zu (richtig) eingerichteten SAN Geräten auch wieder eine andere ist. Wenn nur mal ein paar Word-Dokumente auf sind ist das aber auch wieder egal.
Wenn es netzwerkspeicher sein SOLL, würde ich mir eine SAN-Lösung überlegen. Das KANN ggf. ein besserer Ansatz sein. Aber wie oben beschrieben ist das aus Backup-Sicht eh wieder egal.
ein neuer Streamer kostet etwa 1500 Euronen (200GB komprimiert)
Erm.
Kauft ihr in der Apotheke?
Ich hab hier gerade ein Angebot über einen Quantum DLT-4 mit 160/320 GB für 699 Euronen bekommen . . . vom PC-Hökerer um die Ecke!
Ich würd sagen, da sollte man noch ein paar Alternativ-Angebote einholen.
ein neuer Streamer kostet etwa 1500 Euronen (200GB komprimiert)
Erm.
Kauft ihr in der Apotheke?
nö, bei unserem sogenannten IT-Berater *seufz*
wie schon gesagt, haben meine Bürokollegen herzlich wenig Ahnung vom PC-Kram. Eigentlich wollte ich mich da nicht einmischen, und jetzt hänge ich mittendrin.
Ich hab hier gerade ein Angebot über einen Quantum DLT-4 mit
160/320 GB für 699 Euronen bekommen . . . vom PC-Hökerer um
die Ecke!
WO? *hechel*
Ich würd sagen, da sollte man noch ein paar
Alternativ-Angebote einholen.
Der Händler um die Ecke ist mit etwas Verhandeln sicher nicht teurer und du hast jemanden, an den du dich direkt wenden kannst. Und ob du als Firma letztlich 700 oder 750 EUR zahlst, ist bei sowas ohnehin egal, wenn du dafür besseren Support bekommst.
wie schon gesagt, haben meine Bürokollegen herzlich wenig
Ahnung vom PC-Kram. Eigentlich wollte ich mich da nicht
einmischen, und jetzt hänge ich mittendrin.
Das kenn ich - ich werde nie, nie, nie wieder während eines Vorstellungsgespräches zugeben, das ich was von Computern verstehe. Man lernt aus seinen Fehlern . . .
WO? *hechel*
PC Center Kleinelektronic GmbH Mönchengladbach. http://www.pccenterweb.de
Aber weil das ein stinknormaler Consumer-Laden ist (nur das ein paar der Angestellten deutlich mehr Ahnung als die Spackos bei Atelco haben), gehe ich mal davon aus, das andere Läden das auch für einen ähnlichen Preis ranschaffen können.
Einfach ein schnelles Fax zusammenkloppen und an alle Händler in der Umgebung rausfaxen. nach zwei oder drei solcher Aktionen hast du zwei oder drei Händler, mit denen man auch in Zukunft gut arbeiten kann bei vernünftigen Preisen.
lg, mabuse
Ach ja: Die Bänder für das Ding kosten Stück für Stück 49 Öcken . . . da ich immer mit neun Bändern arbeite (Mo, Di, Mi, Do und eines für jeden Freitag im Monat) kommt man in der Summe auch wieder über 1000 Euros . . .