Hallo,
wie würde es eigentlich aussehen wenn ich auf der Strasse Menschen fotografiere (z.B. hüpfend durch den Regen, lesend im Cafe, etc.) und die dann entweder auf einer Website oder Werbeflyer oder gar Zeitung zeige.
In vielen Fällen kann man doch garnicht nach irgendeiner Einverständniserklärung, das man das Bild verwenden darf fragen oder würde es hier andere „Massnahmen“ geben?
Gibt es ggf. einige Links (Recht bei Fotos) hierzu?
Gruß
h.
Hallo,
Man darf einzelne Menschen im Cafe und auf der Straße fotografieren. Veröffentlichen und verbreiten darf man diese Bilder aber nicht ohne Einverständniserklärung. Ausnahmen gelten für Personen des öffentlichen Interesses und Menschen, die Teil einer anonymen Menge sind, wie bei Karnevalsumzügen zum Beispiel. Die Stichworte, zu denen man suchen kann, heißen „Recht am eigenen Bild“. Wieso kann man die Leute nicht fragen? Ich denke, jeden, den man ohne Teleobjektiv persönlich erkennbar fotografieren kann, kann man auch ansprechen.
Gruß
orangegestreift
Hallo!
Man darf einzelne Menschen im Cafe und auf der Straße
fotografieren. Veröffentlichen und verbreiten darf man diese
Bilder aber nicht ohne Einverständniserklärung. Ausnahmen
gelten für Personen des öffentlichen Interesses und Menschen,
die Teil einer anonymen Menge sind, wie bei Karnevalsumzügen
zum Beispiel.
§ 23 KUG kennt weitere Ausnahmen
- Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
- Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.
Lg,
Max
Hallo!
wie würde es eigentlich aussehen wenn ich auf der Strasse
Menschen fotografiere (z.B. hüpfend durch den Regen, lesend im
Cafe, etc.)
Ein Aufsatz darüber von Wolfgang Maaßen, einem anerkannten Spezialisten der Materie:
http://www.lawmas.de/database/upload/hq/pstock_hq0c0…
und die dann entweder auf einer Website oder
Werbeflyer oder gar Zeitung zeige.
Nun ja, daß dürfte idR wohl kein künstlerischer Zweck sein. Also: Nein.
Gruß,
Max