Hallo Lukas,
*wusst ich doch, dass das klappt…*
wie bitte sollen dann lohnvorderungen
durchgestez werden, durch bitten und
betteln vielleicht?
Undine hat es meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Gehaltssteigerungen sollten ausschliesslich in Individualverhandlungen und aufgrund von Leistung, Können, Einsatz etc. festgelegt werden und nicht aufgrund von Gewerkschaftsdiktaten.
krankenhaus personal darf nur in der
freizeit streiken um eine versorgung zu
gewehrleisten.
Na, dann führen sie ja das Wort Streik, dass ja Arbeitsniederlegung bedeutet, ad absurdum. Und als Druckmittel gegen einen Arbeitgeber ist das dann auch gänzlich ungeeignet (was schert es mich, was meine Mitarbeiter in ihrer Freizeit tun, wenn sie nur wieder zum Dienst erscheinen…) und könnte auch ganz unerbleiben. Also ich käme mir ziemlich dumm vor…
die arbeitgeber sind die öffentlichen
dienste, vertretten durch die jeweiligen
regierungen, die gewählt wurden und
wieder gewählt werden möchten.
Ja, so ist das wohl. Und wer verscherzt sich Deiner Meinung nach die Sympathien? Ganz generell führt das auch zu einer anderen Überlegung: ist öffentlicher Dienst überhaupt noch zeitgerecht? Privatisieren wir die ganze Chose, das löst mindestens dreiviertel aller Probleme.
Unter Umständen wird durch solche
Massnahmen auch die öffentiche Sicherheit
gefährdet.
wo den bitte? weil einer über nicht
beseitigten müll stolper
Wenn Du bei dem Beispiel bleiben möchtest: durchaus denkbar. Je nach Streikdauer kannst Du z. B. mit Ratten, Ungeziefer, Seuchengefahr etc. rechnen (gabs z. B. schon mal beim Müllfahrerstreik in den USA). Was bei streikendem Krankenhauspersonal, Gas- Wasser- Elektroversorgeren etc. passieren kann, überlasse ich Deiner Phantasie. Der volkswirtschaftliche Schaden, weil hundertausende Menschen ihren Arbeitsplatz nicht erreichen, ist auch ganz nett.
na bei lohnsteigerungen die nichtmal die
teuerungsrate decken wütdest du auch
streiken, egal zu welschen lassten der
streik geht.
Ganz ehrlich, nein (kann ich als Nicht-Gewerkschaftler auch garnicht). Solche Lohnsteigerungen waren in einigen Branchen (z. B. Einzelhandel) jahrelang nicht gerade unüblich, ohne dass es zu grossartigen Protesten gekommen wäre. Und: jeder, der einen Job im ÖD annimmt, sollte eigentlich wissen, was auf ihn zukommt. Es wird ja keiner gezwungen, da zu arbeiten, oder?
schliesslich finanzieren wir den off.
Dienst über unsere Steuergelder.
1998 ist die spd angetreten mit dem
slogen „ende mit der masshaltung“ und sie
machen es genauso
Die derzeitige Regierung versucht gerade verzweifelt, den Staatshaushalt zu konsolidieren. Mein Arbeitgeber würde mir garantiert keine Gehaltserhöhung zubilligen, wenn unser Betrieb rote Zahlen schreibt. Warum sollte für den Staat etwas anderes gelten?
den öffentlichen dienst richtig bezahlen
und die ausgaben hierfür an den richtigen
stellen einsparen (schau dir mal das
schwarzbuch der steuerverschwendung an)
Gut, dass mit der Steuerverschwendung ist ein Punkt.
Gruss
Peter