Streptokokken in Nase

Hallo Fachleute und Kenner.
Seit ca. 4 Monaten habe ich schon das zweite mal Streptokokken in meiner Nase bzw. Nasenscheidewand. Dies wurde vom HNO-Arzt mittels Abstrich getestet.
Nun frage ich mich, woher ich diese Dinger bekomme und warum soooooo häufig?
Klar: Erkältungen, Husten allgem. Schnupfen… Winterzeit halt eben.
Mit extrem vielen Menschen komme ich nicht so in Kontakt, da ich als Rentner zu Hause aber doch sehr viel in der Natur bin.
Eine richtige Antwort konnte mir mein Arzt allerdings nicht geben. Nur als Folge der Bahandlung halt immer starke Antibiotika.
Auf Antworten würde ich mich freuen.
MfG
Hans13

Hallo Hans,

Seit ca. 4 Monaten habe ich schon das zweite mal Streptokokken
in meiner Nase bzw. Nasenscheidewand. Dies wurde vom HNO-Arzt
mittels Abstrich getestet.

Es gibt Streptokokkenarten (z. B. vergrünende), die kommen physiologisch im Mund-/Nasen-/Rachenraum vor und gehören dort zur Normalflora, andere Streptokokkenarten wiederum nicht, die sind dann obligat pathogen.

Streptokokken gehören zu den Eitererregern, denen wir überall begegnen. Die apathogenen (nicht krankmachend) Arten zählen zu den sog. Opportunisten, d. h., sie können dann ebenfalls krankmachend sein, wenn die Bedingungen dafür günstig sind. Hierzu kann ein schwächelndes Immunsystem gehören, aber auch Unterkühlungen, die man sich bei falscher Kleidung im Garten holen kann als Beispiel, aber auch durch Unterernährung, andere Erkrankungen, physischer/psychischer Stress, usw.

Welche Streptokokken wurden bei Dir nachgewiesen? Befundkopie geben lassen.

Nun frage ich mich, woher ich diese Dinger bekomme und warum
soooooo häufig?

Händewaschen nach jedem Arztbesuch, Einkauf, Busfahrt, vor jeder Mahlzeit etc. vorausgesetzt, sind diese Keime, wie gesagt, oft bereits in uns ohne uns zunächst zu schaden.

Eine richtige Antwort konnte mir mein Arzt allerdings nicht
geben. Nur als Folge der Bahandlung halt immer starke
Antibiotika.

Man weiß hier jetzt nicht, um welche Erkrankungen es konkret geht und ob die Antibiotika jedesmal gerechtfertigt sind. Sie vernichten schließlich auch für eien Zeit die lebensnotwendigen, gesunden Bakterienbesiedlungen auf allen Schleimhäuten des Körpers.

Wenn es sich vorwiegend um entzündliche Probleme des Nasenraums handelt, dann schafft eine preiswerte Plastiknasenspülkanne, mit Salzmesslöffel für gewöhnliches Speisesalz, optimale Abhilfe, wenn man sie täglich benutzt (je 2 Min.).

Manche Krankenkassen verschenken diese an ihre Mitglieder oder man bezahlt ca. 3.50 dafür, und bloß nicht in Apotheken Spülkannen aus Glas oder Keramik mit teuren Salzportionsbeuteln aufschwatzen lassen.

Viele Grüße, Renate