Streuung des Lichtes in versch. Farben

Hallo ihrs!
Ich würde gerne wissen, wer die Streuung des Lichtes in versch. Farben entdeckt hat. Ich weiß, es ist Grundwissen 7. Klasse, aber ich hab´s leider vergessen! *g*
Vielen Dank im Voraus!
mfg
frolic

Hallo,
entdeckt hat es wohl der erste Mensch, der einen Regenbogen sah. Oder das schillern auf der Oberfläche einer ölbedeckten Pfütze.
Näher untersucht hat es meines Wissens Newton. Aber ich kann mich auch irren…

Axel

Huhu!

Das Phänomen nennt sich Dispersion.

Die Entdeckung der Aufspaltung weißen Lichts in seine Spektralfarben durch ein Prisma wird in Arabien vermutet. Genau weiß man das nicht. Erste gesicherte Quellen sind Maurolicos Vergleich mit dem Regenbogen (1597), später die vollständige Dispersion am Doppelprisma von Marci (1648). Newtons ‚Re-Dispersion‘ mit Sammellinse war erst 1704.

Nunja, als Grundwissen der 7. Klasse würde ich das nicht bezeichnen… :wink:

Gruß
Jochen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Brechung, Streuung, Dispersion…
Wenns tatsächlich um 7.Klasse geht, dann bist Du
jedenfalls nicht aus Ba-Wü, die haben nämlich
noch keine Physik :smile:

Jedenfalls nehme ich an, dass Du Brechung meinst,
und da ist tatsäclich die Dispersion des Lichts
(Lichtwellenlängenabhängige Lichtgeschwindigkeiten
im Nicht-Vakuum. Kommt von den von 1 verschiedenen
Dielektrizitätszahlen und Permeabilitäten) für die
Brechung verantwortlich.

Bei Streuung hat das nichts mit Dispersion zu tun.
Sogar sich nur im Vakuum fortbewegendes Licht wird z.B. an
Staub Wellenlängenabhängig gestreut. Schönstes
Beispiel: Himmel ist senkrecht zur Sonnenrichtung blau,
in Sonnenrichtung gelb, bzw. am Abend und Morgen (viel
Luft :smile: sogar rot.

Newton: Korpuskeltheorie
Huygens/Maxwell: Wellentheorie
Einstein: Licht ist immer gleich schnell, und wenn sich
was beugt, dann höchstens der Beobachter …
Schrödinger: Vielleicht war ja eine Lampe bei der Katze.
Feynman: Pfadintegrale (QED), bisher umfassendste Theorie,
aber nicht Stoff der 7.Klasse.

Ich vermute mal, Du hast etwas ungeschickt nach Huygens
gefragt, aber Google hätte da auch geholfen.

Gruss, Marco

perfekte illusion
Hallo frolic!

Ich würde gerne wissen, wer die Streuung des Lichtes in
versch. Farben entdeckt hat. Ich weiß, es ist Grundwissen 7.
Klasse, aber ich hab´s leider vergessen! *g*
Vielen Dank im Voraus!

um optische phänomene berechnen zu können, brauchst du vergleichbare medien mit definierbaren grenzen. glas zum beispiel. und luft. mit der erfindung des prismas war die definition verschiedener winkel und damit das abgrenzen von spektren innerhalb eines gesichtsfeldes möglich. mit der eingangsthese, die gesicht als punkt in der landschaft definiert und das gesehene als panorama, konntest du schon mit den mitteln der antiken geometrie das aufsplitten von weiß in farbe beschreiben. zeit investiert hat dafür übrigens auch Moses, als er photonen durch mechanische energie freisetzte und per dipol fluss suggerierte.

http://www.uni-leipzig.de/ru/bilder/exodus/steen01.jpg

angeblich stand er ja irgendwann sogar so unter strom, dass er durch dritte hydrophobe effekte an einer wasseroberfläche ausgelöst hat.

http://www.mnieberg.de/fun/wjesmos.htm

aber das war lange vor der zeit konkurrierender, phasenverschobener magnetfelder.

mfg

Kleine Korrektur
Hallo,

Einstein: Licht ist immer gleich schnell, und wenn sich
was beugt, dann höchstens der Beobachter …

Die Lichtgeschwindigkeit ist IM VAKUUM immer (überall) gleich schnell. Der Beugung wird da keinesfalls widersprochen.

Axel

Danke für die Korrektur, aber
obiges sollte ein Wortspiel sein, das
darauf hinweist, dass die Relativitätstheorie
einen ganzen Haufen Variablen im Beobachter
versteckt, so dass die Formeln für unbeobachtete
Objekte scheinbar viel einfacher werden,
in Wirklichkeit mit Einbeziehung des Beobachters
aber dann wieder viel komplizierter sind.

So nach dem Motto: Unser Dogma lautet: Licht ist
immer gleich schnell, und alles andere wird zurechtgebogen.
(Längenkontraktion, Zeitdilatation,…)
Überzeugungstäter waren mir noch nie angenehm.

Gruss, Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

interferenz im nichts
Hallo,

Einstein: Licht ist immer gleich schnell, und wenn sich
was beugt, dann höchstens der Beobachter …

Die Lichtgeschwindigkeit ist IM VAKUUM immer (überall) gleich
schnell.

wirklich? bin erschüttert. ganz vakuum, aber kann dich nicht sehen.

Gruß.

unpräzise …
Die Frage ist unpräzise, da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, weißes Licht in farbiges zu zerlegen. Ebenfalls ist der Terminus „entdecken“ unpräzise, vermutlich meinst Du „erklären“.

  1. Brechung an optisch dichten Medien (z.B Prisma, oder Wassertropfen,Regenbogen)
  2. Interferenz an dünnen Schichten, wie z.B Seifenblasen oder Öl in einer Pfütze.
  3. Interferenz und Beugung, wie das Schillern einer CD, oder Hologramm-Geschenkpapier.
  4. Absorption, d.h „normale“ Farbigkeit wie farbiges Glas
  5. Wellenlängenabhängige Streuung an Partikeln, wie etwa der rote Sonnenuntergang oder der blaue Himmel.
  6. Fluoreszenz, d.H die Wiederaussendung farbigen Lichts nach Absorption, so wie der Textmarker.

etc.
Umfangreiche, empirische Betrachtungen stellte bereits Goethe mit seiner Farbenlehre auf. Hier war jedoch die Natur des Lichts noch unklar. Die Farbigkeit läßt sich durchwegs mit der Wellennatur des Lichts erklären. Das ist keineswegs trivial und füllt ein gutes Optik-Lehrbuch.

Gruß
Moriarty

Hallo,

ganz vakuum, aber kann dich nicht
sehen.

auch licht kennt seine grenzen. interferenz zwischen unbekanntem ist schwierig. aber überall kann ganz in der nähe sein. manchmal ist assoziation ersatz für interferenz. man muß es selber entscheiden.

auch gruß

nebel
Hallo,

ganz vakuum, aber kann dich nicht
sehen.

auch licht kennt seine grenzen.

und das auge wurde feucht

interferenz zwischen unbekanntem ist schwierig.

…verengte sich sein blick

aber überall kann ganz in der nähe sein.

überschall auch

manchmal ist assoziation ersatz für interferenz.

manchmal ist beben analog. wie beim domino.

man muß es selber entscheiden.

ich lese dich

auch gruß

herzlich,

Hallo,

und das auge wurde feucht

dann beobachte die beugung des lichts in der träne. näher kannst du ihr nicht kommen.

interferenz zwischen unbekanntem ist schwierig.

…verengte sich sein blick

vielleicht nur ein technisches problem, das lösbar ist?

aber überall kann ganz in der nähe sein.

überschall auch

aber ist überschall schneller als überall?

manchmal ist assoziation ersatz für interferenz.

manchmal ist beben analog. wie beim domino.

domino erfordert engen kontakt. kann das hier im forum stattfinden?

man muß es selber entscheiden.

ich lese dich

das ist schon eine entscheidung.

auch herzlich

Hallo,

domino erfordert engen kontakt.

http://portale.web.de/Boulevard/Kurioses/?show=bp&bp…

Herzlich