Hallo
Im ramen meiner Pgilosophischen Forschungsarbeit rund um Ausdehnung bin ich auf die Stringtheorien gestoßen. Gibt es eine anständige Einführung dazu. Es sollte allerdings kein populärwissenschaftliches Sensationsgeheische sein, wie es bisweilen sogar Nobelpreisträger vormachen. Ich habe keine Angst vor Formeln.
Viele GRüße und schon vorab vielen Dank
Martin
Bin auch arg interessiert!
Hi!
Du hast nicht zufällig die letzten drei Wochen „Prisma“ auf NDR gesehen? 3-Teiler über String-Theorie. Wahnsinn! Das hat mich auch absolut gerissen! Das wird auf jeden Fall was, wo ich mich vertiefen werde…
Sensationsgeheische ist nämlich manchmal gar nicht so schlecht. Kann Begeisterung und Forschungsdran anregen, also der Anfang sein 
Bin gespannt auf die Antworten und ich hoffe, es kommen einige. Die werden mich auch arg interessieren.
Gruß
Christina
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Hallo,
ich empfehle
http://de.wikipedia.org/wiki/Stringtheorie
Ich habe es mir nicht ganz durchgelesen, habe aber die Erfahrung gemacht dass die de.wikipedia.org bei wissenschaftlichen Themen sehr gute Beiträge und auch hilfreiche Weblinks hat.
Grüße,
Moritz
Wikipedia (etwas o.T)
Moin,
http://de.wikipedia.org/wiki/Stringtheorie
Ich habe es mir nicht ganz durchgelesen, habe aber die
Erfahrung gemacht dass die de.wikipedia.org bei
wissenschaftlichen Themen sehr gute Beiträge und auch
hilfreiche Weblinks hat.
Meistens mag das richtig sein und für den Hausgebrauch genügen. Wir wurde jedoch gerade ausdrücklich darauf hingewiesen, daß in wissenschaftlichen Texten Wikipedia nicht als Referenz geeignet ist und somit doch bitte zu meiden sei (Ist wohl irgendwelchen Studenten 'mal passiert).
Gruß,
Ingo
Mahlzeit
,
Meistens mag das richtig sein und für den Hausgebrauch
genügen. Wir wurde jedoch gerade ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß in wissenschaftlichen Texten Wikipedia
nicht als Referenz geeignet ist und somit doch
bitte zu meiden sei (Ist wohl irgendwelchen Studenten
'mal passiert).
Moment, hab ich was verpasst? von wem wurdet ihr (und wer ist „wir?“) gebeten? Ich habe gewisses Verständnis dafür da ja „jeder die Texte ändern kann“, aber ich halte die Qualitätssicherung für recht gut (ähnlich wie in vielen Open-Source-Softwareprojekten).
Und schließlich sollte es ja keine Referenz, sondern eine Einstiegslektüre sein.
Grüße,
Moritz
P.S.: in der aktuellen c’t schneidet Wikipedia bei technischen/wissenschaftlichen Themen besser ab als komerzielle Enzyklopädien…
Hallo,
Ich habe keine
Angst vor Formeln.
Als Einsteig:
„A First Course in String Theory“
von Barton Zwiebach (Cambridge University Press)
Solange man „Grundkenntnisse“ der Mathematik hat, ist das eigentlich relativ verständlich. Wirklich Wissen aus anderen Bereichen der theoretischen Physik braucht man nicht (ist aber doch sehr hilfreich IMO), da eigentlich das für die String-Theorie wichtige nochmal kurz hergeleitet wird.
ciao
ralf
Hi Martin,
eine ganz hervorragende Einführung gibt es auf der Seite der w-w-w-Userin, die unter dem Namen „Nina“ hier oft schrieb, aber lange nchts mehr von sich hat sehen lassen.
http://mitglied.lycos.de/techfreaq/
diese Seite funktioniert bei mir nicht richtig, aber in der noframe-Version:
http://mitglied.lycos.de/techfreaq/indexNoframe.htm
findest du das Kapitel „Stringtheorie“.
Auch wenn ich mir unter einer philosophischen Forschungsarbeit „rund um Ausdehnung“ nicht viel vorstellen kann (in welchem Rahmen machst du die?) ist besonders zu empfehlen für deine Interessen:
P.C.W.Davies, J.Brown: Superstrings. A Theory of Everything?
Cambridge Univ.Press, Reprint 2000
ISBN 052143775X Buch anschauen
Dort gibt es eine sehr umfangreiche Einführung, und dann beantworten die für dieses Gebiet führenden Köpfe allerlei Fragen, die man so hat wenn man nicht selbst auf dem Gebiet arbeitet: z.B.John Schwarz, Edward Witten, Michael Green … Richard Feynman, Steven Weinberg, und andere.
Ansonsten ist dieses Gebiet mathematisch enorm anspruchsvoll. Um sich ein genaueres Bild zu machen, worum es geht und wozu das dienen soll, wäre eine gute Kenntnis von ART (und speziell Theorie der Kaluza-Klein-Räume) und Teilchenphysik schon nötig …
Gruß
Metapher
Also ich kann da nur „Das elegante Universum“ von Brian Greene empfehlen, ein super Buch.
Es geht los mit Relativitätstheorie und Quantenmechanik, aber nur so viel wie nötig ist um die Widersprüche dieser beiden Säulen der Physik zu zeigen.
Dann geht es um die Stringtheorie bzw. die Superstringtheorie und darum wie sie es schafft diese Widersprüche zu umgehen. Das ganze geht bis zu den in der Form eines Calabi-Yau-Raumes „aufgewickelten“ zusätzlichen Dimensionen.
Am Schluss hat man einen guten Überblick darüber wo die Physik sich im Augenblick befindet und was dran ist an der Weltformel…
'n Abend,
Moment, hab ich was verpasst? von wem wurdet ihr (und wer ist
„wir?“) gebeten?
Von unserem Institutsvorstand, sprich unseren Profs. Und im Prinzip haben sie Recht: jeder kann dort den Unsinn hineinschreiben, den er für richtig hält - auch wenn es hanebüchene Theorien sind.
P.S.: in der aktuellen c’t schneidet Wikipedia bei
technischen/wissenschaftlichen Themen besser ab als
komerzielle Enzyklopädien…
Das mag ich sogar glauben.
Gruß,
Ingo
Zitierfähigkeit von Lexika
Hallo,
Meistens mag das richtig sein und für den Hausgebrauch
genügen. Wir wurde jedoch gerade ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß in wissenschaftlichen Texten Wikipedia
nicht als Referenz geeignet ist und somit doch
bitte zu meiden sei (Ist wohl irgendwelchen Studenten
'mal passiert).
Das gilt in naturwissenschaftlichen Arbeiten allerdings genauso für jedes andere Konversationslexikon. Insofern ist die Frage ob Wikipedia „besser oder schlechter“ als Meyers Konversationslexikon bzw. die Encyclopædia Britannica für die Frage „zitierfähig oder nicht“ müßig. Lexika sind von ihrer Konzeption her keine Originalarbeiten sondern Tertiärliteratur. D.h. Lexika sind generell zu meiden, der Student muss sich schon die Mühe machen, die Originalarbeit - oder bei breiteren Themen ein Fachbuch - zu lesen.
Eine Ausnahme ist es natürlich, wenn auf die populärwissenschaftliche Rezeption naturwissenschaftlicher Ergebnisse verwiesen werden soll.
Ciao R.