Hallo,
was genau versteht man unter einem Strohtod?
Danke für die Hilfe
josch
Hallo,
was genau versteht man unter einem Strohtod?
Danke für die Hilfe
josch
hi,
strohtod bezeichnet den „unehrenhaften“, alters- oder
krankheitsbedingten tod und steht im zusammenhang mit
der nordischen mythologie.
solche verstorbenen seelen landen in helheim, in der
nord. unterwelt.
um nicht den strohtod zu sterben, kämpften z.b. die
berserker derart besessen um im kampf zu sterben und
damit den strohtod zu umgehen um im wallhalla zu landen.
cu
alex
Servus,
wenn ich gerade richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei um einen Begriff
aus der Walhall, und bezeichnet das Sterben eines Mannes nicht auf dem
Schlachtfeld, sondern aus altersgründen auf dem heimischen Bett (Strohlager).
„Odin muss als Anführer der Asen und all ihres Heers im Kampfe gegen die Riesen
dringend wünschen, dass Krieg und männermordende Schlachten kein Ende nehmen auf
Erden; denn nur die Seelen jener Männer, welche nicht den „Strohtod“ des
Siechtums oder Alters in ihren Betten, sondern den freudigen Schlachtentod
gestorben sind auf blutiger Wal, nur diese werden von den Walküren nach Walhall
getragen und nur diese, die Einheriar, kämpfen an der Seite der Götter gegen die
Riesen; jedes Schlachtfeld liefert also dem König der Götter eine Verstärkung
seiner Heerscharen.“
http://gutenberg.spiegel.de/dahn/walhall/walh005.htm
Viele Grüße
Christian
owT Du hast um 3 Minuten gewonnen… 
…
hi,
strohtod bezeichnet den „unehrenhaften“, alters- oder
krankheitsbedingten tod und steht im zusammenhang mit
der nordischen mythologie.solche verstorbenen seelen landen in helheim, in der
nord. unterwelt.um nicht den strohtod zu sterben, kämpften z.b. die
berserker derart besessen um im kampf zu sterben und
damit den strohtod zu umgehen um im wallhalla zu landen.
Das ist nur teilweise richtig. Die Edda selbst verwendet dieses Wort nicht. Es ist aus der Umgangssprache der damaligen Zeit genommen. Es hat also nichts mit der Mythologie des Nordens zu tun.
gruß
rolf
Hallo !
Der Strohtod war für den Germanen der Tod, den er nicht erleiden durfte. Also im Bett sterben.
Er führte zu „Hel“ ins freudlose Reich der Schatten. Aus „Hel“ wurde nach der Christianisierung die „Hölle“.
Das Wort „Hel“ bedeutet „der Verbergende“. Dort lebten die Toten vor den Augen der Lebenden, führten ein Schattendasein in Kälte und Finsternis und besaßen nichts.
Um dem Strohtod zu entgehen, ließ der Germane, der auf dem Sterbebett (Strohlager) lag, sich mit einer Waffe kleine Verletzungen beibringen. Mit dem Speer, dem Zeichen Wotans.
Mit dieser Wotanswunde war er sicher, dass er ins Walhall kam.
mfgConrad