In der Schule haben wir gelernt, daß Strom bei Leitern ‚außen‘ fließt. Daher schützt ein pharadäischer Käfig vor z. B. Blitzeinschlägen. Aber warum ist das so?
Fragt sich Euer Physikdilettant
In der Schule haben wir gelernt, daß Strom bei Leitern ‚außen‘ fließt. Daher schützt ein pharadäischer Käfig vor z. B. Blitzeinschlägen. Aber warum ist das so?
Fragt sich Euer Physikdilettant
Liber Füssickdilletant
Ein „Faradayischer“ Käfig funktioniert erstmal nur bei langwelliger elektromagnetischer Strahlung (Radiostrahlung)
Strom fließt außerdem nicht immer außen an Leitern, im Gegenteil, eigentlich fast nie - ABER!:
Gleichstrom ist es egal, er fließt gleichmäßig verteilt. Bei Wechselströmen bilden sich im Leiter wirbelströme, die den Elektronenfluß nach außen drängen. Bei immer höherer Frequenz ist der flußdurchschnitt immer weiter außen anzutreffen, er hört aber nie auf auch in der Mitte des Leiters zu fließen, wenn auch nur minimalstens.
hoffe, das reicht dir, ohne auf details einzugehen.
Danke, recht anschaulich erklärt.
Aber was passiert eigentlich bei einem Blitz? Der ist doch kein Wechselstrom, oder?
Servus
Dein/Euer
Füssickdilletant
Danke, recht anschaulich erklärt.
Aber was passiert eigentlich bei einem Blitz?
Sehr einfach gesagt:
Auf Grund hoher elektrischer Feldstärke kommt es zu einer
Entladung. Dabei fließt etwas elektrischer Strom.
Wenn dieser Strom vollständig durch ein Lebewesen fließt,
macht das klein, schwarz und häßlich. Meist fließt aber nur
eine Teilentladung über ein Blitzschlagopfer. Die Folgen sind
trotzdem meist unangenehm (Verbrennungen an den Ein- und
Austrittsstellen und kurzzeitiges Fieber -> das haut den
stärsten Eskimo vom Schlitten).
Wenn man sich nun in einen Metallkäfig setzt, dann
hat der Blitz keine Not sich mühselig duch den Körper zu
quälen. Weil der Blitz etwas faul ist, nimmt er lieber den
leichten Weg durch das Metall, weil dieses einen Kurzschluß
vom Kopf zu den Füßen darstellt.
Kurzschluß bedeutet, daß der Spannungsabfall über den Körper
gegen Null geht und folglich fließt kein Strom.
Der ist doch
kein Wechselstrom, oder?
Jein. Der Blitzstrom fließt wie Gleichstrom nur in eine
Richtung, aber mit einer gewissen Spannungsanstiegs-
geschwindigkeit bzw. Spannungabfallgeschwindigkeit.
Da sich also Spannung und Strom zeitlich schnell ändern hat er
auch die Eigenschaften eines Wechselstroms mit niedrigen
bis hohen Frequenzen .
Nur so ist es erklärbar, daß bei einem Blitzschlag ein
„Elektromagnetischer Puls“ (EMP) ensteht, also eine
hochfrequente elektromagn. Abstrahlung.
Servus
Dein/Euer
Füssickdilletant
Was für dicke Tante?
Hoffe es populärwissentschftlich,
einfach genug erklärt zu haben
)
Gruß Uwi
In der Schule haben wir gelernt, daß Strom bei Leitern ‚außen‘
fließt. Daher schützt ein pharadäischer Käfig vor z. B.
Blitzeinschlägen. Aber warum ist das so?Fragt sich Euer Physikdilettant
Hallo Herbert
geh lieber wieder Benzin sägen 
*wink*
Rainer
In der Schule haben wir gelernt, daß Strom bei Leitern ‚außen‘
fließt. Daher schützt ein pharadäischer Käfig vor z. B.
Blitzeinschlägen. Aber warum ist das so?Fragt sich Euer Physikdilettant
Hallo
Erstmal heißt der Mensch Faraday und außerdem fließt ein Gleichstrom auch durch Gegenstände innerhalb des Käfigs .
Es gibt den sogenannten Skin-Effekt bei hochfrequenten Wechselspannungen , und die Abschirmung elektrostatischer Felder im Inneren von metallischen Hohlkörpern .
Das bedeutet , im inneren des Käfigs gibt es keine elektrostatische aufladung .
Wenn nun jemand in einem solchen Käfig sitzt , und ein Blitz einschlägt , so ist der Innenraum relativ spannungsfrei .
Steht jemand barfuß auf dem feuchten Boden und fasst er auch noch den oberen Punkt des Käfiges an , so gebe ich keine Garantie , denn nicht nur die Spannungen , sondern auch die Ströme sind bei einem natürlichen Blitz sehr hoch .
MfG
Matthias
Servus Rainer
Fragt sich Euer Physikdilettant
Hallo Herbert
geh lieber wieder Benzin sägen
selbstverständlich hacke ich Benzin -
oder hat schon jemand gehört, daß man Benzin mit einer Säge bearbeiten kann? 
Servus
Euer Deidsch un Füssickdilletant
*wink*
Rainer
Käfig im Experiment
hi frank…
nachdem ich mal erleben durfte, wie im Deutschen Museum ein künstlicher Blitz in einen Drahtkäfig einschlug, der darin sitzende Mensch absolut unverletzt danach ausstieg…
Also, die Abschirmung dürfte auch bei etwas kürzerwelligen elektromagnetischen entladungen funktionieren…
das Metallgeflecht lenkt die Entladung einfach um den Hohlraum im Käfig herum.
Allerdings würde ich nicht irgentwelche metallteile Anfassen, wenn der Blitz einschlägt.
(Deinen sonstigen Ausführungen ist natürlich nichts mehr hinzuzufügen)
Gruß
Mike
Danke, und wo es noch falsch geschrieben steht
Also, erstmal danke an alle für die anschaulichen Anworten.
Wo ich den falsch geschriebenen Ausdruck herhab? Von dieser Seite: http://www.handymania.org/web/handy05.htm . Irgendwie hab ich mich ja über die Schreibweise gewundert, hatte ich doch irgendwo im Namen noch ein Y in Erinnerung. Aber dann hab ich mir gedacht, es wäre doch vermessen, daß ich als Deidschdiletantal es besser wissen würde als die Hersteller einer so schönen Internetseite. Ist keine Entschuldigung, denn als Deidschtiledand sollte man den Duden immer neben sich liegen haben.
Seawas
Eicha Deidsch- Fisik- un sons no so manchs Tiledand
daran erkennt auch der Laie …
… daß mit diesen „wissentschaftlichen Beiträgen“
was faul ist.
Wo ich den falsch geschriebenen Ausdruck herhab? Von dieser
Seite: http://www.handymania.org/web/handy05.htm .
Zitat:
Facts: Achtung: im Auto (pharadäischer Käfig) muss das Handy ca. 100-fache Impulssendeleistung erbringen um Mobilfunkantennen zu erreichen. Diese starke Bestrahlung ist enorm gesundheitsschädlich.
Nun ist es aber so, daß ein D-Netzhandy per Gesetzt 26.BIschV
nur 2 Watt Sendeleistung haben darf.
Wenn das Handy also im Freien z.B. 500mW braucht um eine
Verbindung herzustellen, dann müßten es nach obigem Artikel
im Auto bis ca. 50W sein !!!
Ansonsten kann ich zu dieser Seite nur sagen, daß neben den
Schwächen in der Rechtschreibung (deutsch und auch englisch)
die Aussagen unter dem Mäntelchen der populärwissenschaftlichen
Darstellung sehr unsachlich dargestellt werden.
Da wundert mich nicht,daß viele Leute in Hysterie und Angst
verfallen.
Irgendwie
hab ich mich ja über die Schreibweise gewundert, hatte ich
doch irgendwo im Namen noch ein Y in Erinnerung. Aber dann hab
ich mir gedacht, es wäre doch vermessen, daß ich als
Deidschdiletantal es besser wissen würde als die Hersteller
einer so schönen Internetseite.
Mach dir nichts draus. Die Seite mag noch so schön sein, wenn
nur Mist drinsteht nutzt das wenig. Leider gibt es ne Menge
solcher Blender.
Gruß Uwi
Hi Rainer,
Hallo Herbert
geh lieber wieder Benzin sägen
*wink*
Herbert hat recht, mit der Handsäge kann man Benzin nicht sägen, weil die kinetische Energie zu niedrig ist. Erst eine hochtourige Kreissäge könnte eine ausreichend hohe kinetische Energie aufbringen.
Nehmen wir ein Kreissägeblatt mit 32 cm Durchmesser, das hätte dann einen Umfang von etwa 1 m. Bei einer Drehzahl von etwa 3000 U/min hätte die Säge eine Umfangs-geschwindigkeit von 50 m/s. Die Masse eines Sägezahns sei etwa 2 g. Damit ist die kinetische Energie eines Zahnes (m/2 mal v²): E = 0,001 kg mal 2500 m²/s² =2,5 Nm.
Eine Axt mit einer Blatt-Masse von 1 kg, selbst nur aus freiem Fall (also ohne zusätzlichem Schwung!) mit einer Fallhöhendifferenz von nur 2 m, hätte am Auftreffpunkt des Benzins die kinetische Energie: E = 0,5 kg mal 2 mal 9,81 m/s² mal 2 m = 19,6 Nm.
Selbst wenn jetzt bei der Kreissäge jeweils vier Zähne gleichzeitig „im Eingriff“ sind (etwas Zwischenraum zwischen den Zähnen ist für ausreichende Tropfenbildung erforderlich!), kommt die Säge nur auf einen Energie-Eintrag von 10 Nm, also der halben Energie der Axt, die im obigen Beispiel ja noch nicht mal mit „Schwung“ berechnet wurde.
Weil Schnittgeschwindigkeiten größer als 60 m/s für Benzin aber bereits feuergefährlich sind (Quelle: Shell-Atlas), kann Benzin nicht gesägt, sondern nur gehackt werden.
Gruß
Pat