Gibt es eigentlich schon Ansätze, die elektromagnetischen Wellen aus der Luft als Energiequelle zu verwenden? Ich denke da in erster Linie an Handy’s, deren Standby-Zeit damit enorm verlängert werden könnte.
In der Nachkriegszeit sollen doch manche Schrebergartenbesitzer, die in der Nähe von Rundfunksendern wohnten, ihre 40 Watt Lampen alleine durch diese elektromagnetische Strahlung zum Leuchten gebracht haben. Sehr viel mehr als eine Antenne ist ja auch nicht notwendig.
Klar, das ist Stromdiebstahl und somit verboten. Aber ein Handyhersteller könnte doch eigens zu diesem Zweck starke Sender aufstellen, die seine Handys mit Strom versorgen.
Gibt es eigentlich schon Ansätze, die elektromagnetischen
Wellen aus der Luft als Energiequelle zu verwenden?
Ist mir nichts bekannt.
In der Nachkriegszeit sollen doch manche
Schrebergartenbesitzer, die in der Nähe von Rundfunksendern
wohnten, ihre 40 Watt Lampen alleine durch diese
elektromagnetische Strahlung zum Leuchten gebracht haben. Sehr
viel mehr als eine Antenne ist ja auch nicht notwendig.
Es waren wohl Neon-Röhren, ob die 40W hatten, will ich dahingestellt sein lassen. Ob sie wirklich „hell“ leuchten, wage ich zu bezweifeln.
Das geht heute nicht mehr, weil die Sendeleistung niedriger ist. Das geht, weil die Empfänger besser geworden sind und die Sendemastdichte höher ist. Außerdem ist der Betrieb billiger.
Klar, das ist Stromdiebstahl und somit verboten. Aber ein
Handyhersteller könnte doch eigens zu diesem Zweck starke
Sender aufstellen, die seine Handys mit Strom versorgen.
Ganz klar nein! Das wäre irre teuer! Die empfangbare Leistung nimmt im Quadrat zur Entfernung ab. Entweder du brauchst eine irrsinnig hohe Senderdichte oder irrsinnig starke Sender. Und das dann auch noch zu Zeiten, wo die Bürger sich Fragen oder Sorgen machen, ob und welche Langzeitfolgen die Betrahlung im „Elektrosmog“ haben!
In der Nachkriegszeit sollen doch manche
Schrebergartenbesitzer, die in der Nähe von Rundfunksendern
wohnten, ihre 40 Watt Lampen alleine durch diese
elektromagnetische Strahlung zum Leuchten gebracht haben. Sehr
viel mehr als eine Antenne ist ja auch nicht notwendig.
Die dürften eher in der Nähe von Hochspannungsleitungen gewohnt bzw. schrebergegärtnert haben. Die Energie ist ohnehin im Feld, allerdings nimmt das mindestens mit dem Quadrat der Entfernung ab.
Abgesehen davon, dass für Rundfunk-, Fernseh- und natürlich auch Deine Handysignale selbstverständlich Energie drahtlos übertragen wird, sind die Leistungen einfach viel zu gering, um damit z.B. einen Akku zu laden. Ich glaube nicht, dass Du den Bewohnern in der Nähe von Handymasten die Leistungen zumuten willst, die für Deine Technik benötigt würden.
Ich glaube ferner nicht, dass die Netzbetreiber bereit wären, die Unmengen Energie zu verbraten, nur damit Du Dein Handy aufladen kannst. Nimm halt Dein Ladegerät mit.
Es soll übrigens auch schon Menschen gegeben haben, die es über die Dauer eines Tages hinaus ganz ohne Handy ausgehalten haben.