Hallo HaegarCH!
Nachdem ich so gute Antworten bekommen habe vorhin, möchte ich
gerne Fragen ob jemand von euch Erfahrungen mit Solarenergie
für das Haus hat.
Ja! Dies gilt allerdings nur für Deutschland, wie das in der Schweiz
läuft weiß ich nicht.
Wir haben ein Reiheneinfamilienhaus, fünf Zimmer, ca. 112 m2
Wohnraum.
Das ist egal aber wieviele Quadratmeter hat das Dach, welche
Richtung hat das Dach, welche Neigung hat das Dach und gibt
es Bereiche in denen Teilabschattungen sind (Baum, Kamin, etc.).
Das Haus besitzt ein äusserst flaches Satteldach
(ca. 80cm hoch) und wird den ganzen Tag bescheint, morgens von
der einen, abends von der anderen Seite.
Das ist eher schlecht, wenn ich das richhtig verstehe hat die
eine Dachfläche Westausrichtung und die andere Ost?
Nun würde ich gerne
um weniger Energie von unserem hübschen KKW zu beziehen, eine
Solaranlage auf unser Dach stellen.
Das lohnt nicht und wird so eigentlich nicht gemacht.
Wie sind eure Erfahrungen,
was für Pennel verwendet ihr und ist es kompatibel mit
Sonnenkollektoren für Warmwasser?
Das sind zwei paar Schuh, das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun
und kann daher nicht kompatibel sein.
Hier in Deutschland läuft dies so:
Der gesamte erzeugte Strom wird an den Stromlieferanten verkauft,
man wird quasi auch Stromerzeuger. Per Gesetz ist der Stromlieferant
verpflichtet 20Jahre den Strom zu einem Festpreis (etwa 0,5 Euro/kWh)
abzunehmen. Somit erspart man sich teure und unwirtschaftliche
Akkulösungen im Haus.
Ganz grobe Faustregel bei Photovoltaik und einem geeignetem Dach.
10 Quadratmeter Dachfläche für 1000WPeak
5000€ pro 1000WPeak Anlagenkosten
1000kWh pro Jahr Ertrag mit 1000WPeak Panels
1% der Anlagenkosten pro Jahr für Wartung und Versicherung
1000WPeak ist die maximale Leistung, die die Generatorfläche
abgibt wenn die Sonne direkt senkrecht darüber steht und wird bei
jedem Panel als Leistung angegeben.
Gruß
Stefan