Hi
Auch hi,
ich möchte für eine LED Schaltung mit 18 LED’s…
Was für LEDs? Rote, grüne, gelbe, weiße oder blaue?
Das zu wissen wäre interessant, da man daraus auf den Spannungsabfall an der LED schließen kann.
Ich gehe im Folgenden mal von weißen LEDs aus, da ich vermute, dass Du sie für Beleuchtungszwecke einsetzen willst.
An einer weißen LED fallen bei Nennstrom (20mA) ca. 3,4V ab.
… den Strom auf 1,5 A beschränken, da die Vorwiderstände sehr schnell sehr heiß werden. Jedoch soll dabei möglichst nur 12V Spannung verloren gehen.
Zur Schaltung:
Ich betreibe die Schaltung mit einem 12 V Trafo, der bis 24 hochgehen kann und 2,2 A zieht.
Ich übersetze das mal wie folgt:
Du hast einen Trafo mit einer Nennspannung (bei Nennstrom) von 12V.
Die Leerlaufspannung liegt bei 24V.
Der Nennstrom des Trafos beträgt 2,2A
Jetzt meine Frage:
Hast Du hinter den Trafo noch einen Gleichrichter geschaltet oder betreibst Du Deine LEDs direkt mit der Ausgangswechselspannung des Trafos?
Der Wechselspannungsbetrieb wäre sehr ungünstig sowohl für die LEDs (zu hohe Spannung in Sperrichtung) wie auch für den Trafo (Halbwellenbetrieb, dadurch zusätzliche Verluste im Eisenkern)
Ich habe alle 18 LED’s parallel geschaltet und jede LED mit einem eigenen vorwiederstand (1 W, im Durchschnitt ca. 300 Ohm) versehen, die bei betrieb wie gesagt sehr heiß werden.
Kein Wunder!
Was genau bedeutet „im Durchschnitt ca. 300 Ohm“? Bedeutet das, dass einige Widerstände 270Ω und einige Widerstände 330Ω (Durchschnittswert 300Ω) haben? Oder was?
Es ist von mir nur eine Vermutung, aber ist es möglich, dass eventuell die vollen 2,2A des Trafos auf die Widerstände kommen?
Was „auf die Widerstände kommt“, ist im Ohmschen Gesetz in der Fassung von 1826 geregelt!
Jetzt mal ein paar Ratschläge, soweit ich sie geben kann, ohne dass Du meine Fragen beantwortet hast.
Aus der Ausgangsspannung Deines Trafos erzeugst Du durch einen nachgeschalteten Brückengleichrichter und einen Glättungskondensator (Elko 1000µF / 50V) eine geglättete Gleichspannung. Die dürfte, da der Trafo nicht voll ausgelastet wird, bei mindestens 24V= liegen (eher höher).
Damit bei dieser hohen Betriebsspannung nicht die meiste Energie als Wärme in die Luft geblasen wird, empfiehlt es sich, jeweils 5 LEDs in Reihe zu schalten und über einen gemeinsamen Vorwiderstand zu betreiben. Damit Du 4 LED-Gruppen á 5 LEDs bekommst, kauf noch 2 LEDs dazu.
An jeder Gruppe von 5 LEDs fallen ca. 17V ab. Wenn wir davon ausgehen, dass die Ausgangsspannung deiner Trafo/Gleichrichter-Kombination 24V beträgt (den tatsächlichen Wert kann man nur durch Ausprobieren herausbekommen) so stehen Die für die Stromregelung mittels Vorwiderstand noch
24V - 17V = 7V
zur Verfügung.
Da der Strom durch die LEDs auf 20mA pro Zweig begrenzt werden muss, benötigst Du laut ohmschem Gesetz Widerstände von
7V / 0,02A = 350Ω
Der nächstgrößere handelsübliche Wert ist 390Ω. Du müsstest also vier Zweige, bestehend aus 5 LEDs und einem Widerstand 390Ω/¼ W in Reihe schalten und diese parallel mit der Ausgangsspannung deines Gleichrichters versorgen.
Reicht das erst mal zum Nachdenken?
Dir wird bestimmt noch einiges unklar sein. Aber das ist kein Problem. Formuliere sinnvolle Fragen und melde Dich wieder.
Gruß merimies