Strom im Garten

Hallo Fachleute.

Nachdem ich nun so blöd war und mir Fische in den Garten getan hab, es sollen noch mehr werden, erhebt sich für mich dringend die Frage nach einem Stromanschluss. Für Filter, aber auch Heizung, Beleuchtung usw.
Wie sähe der am Besten aus, also, welche Leitung kann ich am günstigsten verlegen und kann ich da, als Nichtfachmann, was selber machen?

Eine andere, aber damit zusammen hängende Frage ist, ob es möglich wäre, Niederspannung (12V) mittels eines Ladegerätes zu erzeugen und im Garten zu nutzen? 500 Watt sollten es aber mindestens sein. Die entsprechenden Geräte gibt’s im Handel.
Eventuell kann ich da eher was selber machen?

Gruß, Nemo.

Hallo Nemo

es gibt sogenannte Erdkabel, die im Boden verlegt werden können. Trotzdem sollten die abgedeckt (im Boden geschützt) werden, damit ein Spatenstich sie nicht beschädigt. Das Kabel sollte möglichst im Trockenen an die Endverbraucher angeschlossen werden, denn Feuchtigkeit und Strom vertragen sich nicht (Feuchte leitet Strom). Mit 12V biste zwar sicherer, das Problem ist aber dasselbe. Auch hier muß sorgfältig und mit Grundkenntnisse der Elektrik vorgegangen werden.

Gruß
Günther

Hallo Fachleute.

Nachdem ich nun so blöd war und mir Fische in den Garten getan
hab, es sollen noch mehr werden, erhebt sich für mich dringend
die Frage nach einem Stromanschluss. Für Filter, aber auch
Heizung, Beleuchtung usw.

Hallo Nemo, die Fische sind viel einfacher zu halten als mancher einer glaubt.
Unsere Goldfische leben nun schon das 6. Jahr ohne Filter und Heizung in unserem Gartenteich.

Eine andere, aber damit zusammen hängende Frage ist, ob es
möglich wäre, Niederspannung (12V) mittels eines Ladegerätes
zu erzeugen und im Garten zu nutzen? 500 Watt sollten es aber
mindestens sein.

Hallo,

eher nein: ist zwar sicher, aber für 500 W brauchst du ein Kabel, das eingegraben 50 A aushält, das kannst du nicht mehr biegen und auch nicht in einem Rohr verlegen. Und wenn du Pech hast, ist der Spannungsabfall zu gross und du brauchst ein noch dickeres Kabel. Bei 230 V kommt es auf 5 V nicht an, bei 12 V funktioniert nichts mehr.

Gruss Reinhard

Wie sähe der am Besten aus, also, welche Leitung kann ich am
günstigsten verlegen und kann ich da, als Nichtfachmann, was
selber machen?

  1. Strom im Garten bedeutet, dass ein empfindlicher FI-Schalter Pflicht ist. Besser nicht an einen vorhandenen anschließen, dann ist im ganzen Haus das Licht aus, wenn im Garten was feucht wird.
  2. Strom wird im Erdreich nur über Erdkabel geleitet. Nur das garantiert, dass es den Belastungen und Umweltbedingungen stand hält.
  3. Je nach Länge der Leitung sind dickere Querschnitte nötig, als für 10m innerhalb eines Hauses benötigt.
  4. Wenn Du mal irgendwann feststellst, dass eine Leuchte nicht schlecht aussehen würde, freust Du Dich, wenn Du jetzt schon mehr Adern gelegt hast, als nötig.
  5. Kabel verbuddeln kann man selber, anschließen ist gerade im Außenbereich wirklich nur was für den Fachmann.

Eine andere, aber damit zusammen hängende Frage ist, ob es
möglich wäre, Niederspannung (12V) mittels eines Ladegerätes
zu erzeugen und im Garten zu nutzen?

Ein Ladegerät erzeugt ja keine 12V, sondern je nach Last deutlich mehr.

500 Watt sollten es aber
mindestens sein. Die entsprechenden Geräte gibt’s im Handel.
Eventuell kann ich da eher was selber machen?

Was will man mit 12V, fast 50A, Gleichspannung, im Garten?

Hallo Nemo, die Fische sind viel einfacher zu halten als
mancher einer glaubt.
Unsere Goldfische leben nun schon das 6. Jahr ohne Filter und
Heizung in unserem Gartenteich.

Hallo Wolf,

es sind halt leider, oder zum Glück, keine Goldfische.
Ist ein Pärchen Makropoden, also eigentlich Warmwasserfische, die aber nirgends so schön werden, wie im Gartenteich.

Niedrige Temperaturen können sie zwar ziemlich gut ab, wen es aber, wie zur Zeit in unserem Sommer, dauernd auf und ab geht, sollte man die Spitzen nach unten schon etwas abfangen.

Gruß, Nemo.

Hallo Wolf,
es sind halt leider, oder zum Glück, keine Goldfische.
Ist ein Pärchen Makropoden, also eigentlich Warmwasserfische,
die aber nirgends so schön werden, wie im Gartenteich.

Niedrige Temperaturen können sie zwar ziemlich gut ab, wen es
aber, wie zur Zeit in unserem Sommer, dauernd auf und ab geht,
sollte man die Spitzen nach unten schon etwas abfangen.

Gruß, Nemo.

OK Nemo, hier meine Lösung, auch wenn es aus Kostengründen Unsinn ist, einen Gartenteich zu beheizen.

Verlege ein Kunststsoffrohr, mindestens 30 cm unter dem Boden dickwandig 1/2" Zoll, das gleiche Rohr wie für eine zusätzliche Wasserversorgung im Garten.
Das Rohr sollte über der Erde in so einem ausgehöhltem Stein mit Steckdosen enden. Denn Stein gibt es fertig im Baumarkt.
Wenn die Stromversorgung steht, gehst du in ein Aquariumgeschäft und kaufts dir je nach geforderte Wassertemperatur und Wassermenge die entsprechende Menge an Glasstabheizer. Und nicht vergessen, einen Mengenrabatt auszuhandeln.
Dann mußt du dir ein Gefäß suchen, z.B. einen Eimer mit Deckel und unheimlich viel Löchern. In diesen Eimer würde ich die Glasstabheizer stellen und so befestigen das sie sich unter keinen Umständen berühren können und, natürlich auch die Wände im Einmer nicht berühren können.
Und nicht vergessen, im Boden des Eimers muß eine Steinplatte eingelegt werden, damit der Eimer nicht alleine auftauchen kann.
Dann noch die Wattzahlen addieren, die Entsprechende Sicherung einbauen usw… Stecker einstecken und wenn alles funzt, mal eine Auge auf den Stromzähler werfen.

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Hallo Wolf,

schönen Dank, dass du die soviel Mühe machst.
Ich habe, der Einfachheit halber von einem Gartenteich gesprochen, in Wirklichkeit handelt es sich lediglich um ein Speis- (Mörtel-)fass
mit etwa 200l Inhalt.
Eine Zwergseerose wächst drin und etwas Wasserpest und eben meine beiden Fische. (Makropoden sind eine Leidenschaft von mir.) Obendrauf sind Schwimmpflanzen.
Es sieht sehr dekorativ aus.
Wenn nun die beiden Junge haben, soll eventuell ein zweites und drittes Fass dazu kommen. Dazu brauche ich eben eine Pumpe, die das Wasser in allen drei Behältern zirkulieren lässt.
Naja und wie schon gesagt, den Sommer und Herbst über eine Art Übergangsheizung.
Strom im Garten hätte eben auch sonst Vorteile.

Ein beheizter richtiger Teich für tropische Fische wäre so ein Traum von mir, aber damit warte ich, bis ich sechs Richtige hab. Unüberdacht wäre so etwas die reinste Verschwendung.

Gruß, Nemo.

Hei!

Ich habe, der Einfachheit halber von einem Gartenteich gesprochen, in Wirklichkeit handelt es sich lediglich um ein Speis- (Mörtel-)fass mit etwa 200l Inhalt.

Dann pack doch erst mal ordentlich Isolation darum herum.
70 mm PUR-Dämmung (oder so) dürften die Temperatur-Schwankungen deutlich reduzieren, weil dann nur noch an einer Seite (oben) Wärme abgegeben bzw. aufgenommen werden kann, anstatt an allen sechs Seiten.

lg, mabuse