Strom im Mikro-Amperebereich mit Multimeter

Hallo,

hat wer eine Ahnung, ob man einen Strom im Bereich von 0.1 mikroA - 1 mikroA mit einem Multimeter zuverlässig messen kann? Es gibt bei Conrad Multimeter mit einem 400 mikroA Bereich und einer Auflösung von 0.1 mikroA, Genauigkeit 1%. Ich würde mir gern die 1000€ für ein Nanoamperemeter sparen …

Grüße

snappy

Hallo snappy,

hat wer eine Ahnung, ob man einen Strom im Bereich von 0.1
mikroA - 1 mikroA mit einem Multimeter zuverlässig messen
kann? Es gibt bei Conrad Multimeter mit einem 400 mikroA
Bereich und einer Auflösung von 0.1 mikroA, Genauigkeit 1%.
Ich würde mir gern die 1000€ für ein Nanoamperemeter sparen

Tja, 400µA bei 1% gleich +/-4µA
Ob das jetzt Montags genauer misst als Abends, weiss keiner !!
Da spielt das Wetter schon kräftig mit (vor allem die Temperatur und die Luftfeuchte).

Die andere Frage ist, ob es wirklich Digital sein muss ??

Hier ein Gerät mit einem 3.5µA-Bereich (~200€)
http://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/produ…

http://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/produ…
Die Modelle ab 23S haben einen 300µa Bereich mit einer auflösung von 10nA und einer Genauigkeit von 0.1% (Preis ab ~290€)

MfG Peter(TOO)

Hallo,

hat wer eine Ahnung, ob man einen Strom im Bereich von 0.1
mikroA - 1 mikroA mit einem Multimeter zuverlässig messen
kann?

Im Prinzip kann man das. Aber bei einer Auflösung von 0,1uA
bei den meisten einfachen Multimetern kann man es nur
mit einer max. Genauigkeit von höchstens 1 Digit = +/-0,1uA .

Bei einem Strom von 1uA hast Du also bis gut 100% Fehler.

Es gibt bei Conrad Multimeter mit einem 400 mikroA
Bereich und einer Auflösung von 0.1 mikroA, Genauigkeit 1%.

Die angebene Genaugkeit bezieht sich auf den Endwert und spielt
so dicht am Nullpunkt keine Rolle mehr.
Das ist nur die Nullpunktstbilität von Bedeutung und die ist
leicht kontrollierbar und außerdem bei den heute üblichen
Digitalmultimetern sehr stabil.

Ich würde mir gern die 1000€ für ein Nanoamperemeter sparen

Du kannst natürlich auch mit einem Voltmeter und einem passenden
Meßshunt einen kleineren Meßbereich zusammenbasteln.
Dann ist aber evtl. der Innenwiderstand des Meßgerätes mit zu
berücksichtigen.

Mit z.B. 100kOhm bekommst Du bei 1uA immerhin schon 100mV.
Da die meisten Multimeter als Voltmeter 10MOhm haben ist dann
auch der zusätzliche Fehler nur ca. 1%. Bei nur 1MOhm Innenw.
solltest Du diesen aber schon mit berücksichtigen.

Letzendlich kann man mit bischen Ahnung auch problemlos
eine Schaltung bauen, die auch 1nA noch bequem mesen kann.
-> Transimpedanzverstärker bzw. I-U-Wandler mit speziellen OPV
Gruß Uwi