Moin,
anscheinend bist du auch ein Camper…
Nein, aber ich arbeite seit über 30 Jahren im E-Bereich mit Batterietechnik.
Hier sind Infos nochmal in zusammengefaßter Form.
http://www.maurelma.ch/batterien.htm
welche BAtterie soll ich
denn nun nehmen für meinen Wohnwagen? HAst du einen Tip?
Zyklenfeste Batterie, Bleigel oder Wartungsfreie Naßbatterie.
Beispiel siehe weiter unten.
Ich möchte wie schon gesagt ein bischen Licht, die habe doch
nur 5 Watt gesamt, nicht 5 mal 5 Watt.
Dann noch ein Autoradio und einen kleinen DVD-DVB-T-Spieler mit 8,5"-Monitor,
ich glaube der hat 15 Watt bei 12Volt.
Ganz grob also ca. 30-50W.
Das sind ~4,2A(50W).
Ich möchte so 1-2 Tage mit der Batterie auskommen und sie dann wieder zuhause aufladen.
Mal 48h, ergibt: 200Ah für Dauerbetrieb.
Aber die effektive Nutzung, wird wohl eher bei 5-6 Stunden am Tag liegen.
Das sind dann 51Ah.
Damit der Akku lange hält, mal Sicherheitsfaktor,
ergibt die benötigte Kapazität einer Batterie.
Ergebnis = ca. 80Ah wirst Du benötigten.
z.B.:
http://www.car-a-fun.de/p10589.html
http://shop.aubu.de/catalog/product_info.php/cPath/1…
http://www.yachtbatterie.de/batterien/verbraucher/in…
Ein gutes Ladegerät sollte aber auch sein, wie diese:
http://www.accu-profi.de/ladegeraete_bleiakkus_ctek.php
http://shop.aubu.de/catalog/product_info.php/cPath/1…
http://www.akkuline.de/product_info–ctek-multi-xs-3…
Eine normale Autostarterbatterie geht also nicht?
Nein.
Zitat
Immer wieder kommt es vor, dass Starterbatterien in Anwendungen
eingesetzt werden, für die sie nicht gedacht sind, z. B. als
Zweitbatterie im Wohnwagen, zur Versorgung elektrischer Verbraucher,
zur Beleuchtung und Versorgung von Notarztwagen, als
Versorgungsbatterie von Booten oder zur Stand-by-Absicherung von Computern.
Die Hauptaufgabe von Starterbatterien ist es,
für kurze Zeit während des Startvorganges hohen Strom abzugeben,
um einen Verbrennungsmotor zu starten.
Um diese hohen Ströme zu liefern, bedarf es großer Plattenflächen.
Deshalb sind die Zellen von Starterbatterien mit möglichst vielen dünnen,
parallelgeschalteten Elektroden bestückt.
Dauerhaftes Zyklisieren (Laden/Entladen) von 60 % bis 80 % der Nominalkapazität
bei mittleren Strömen führt innerhalb der dünnen Platten zu starken Kräften,
was eine Ablösung der Masse vom Elektrodengitter zur Folge hat
und zu einem vorzeitigen Verschleiß der Batterie führt.
Für Energieentnahmen von 60 % bis 80 % der enthaltenen Nennkapazität
sind daher Spezialbatterien zu verwenden,
die für diese Art der Anwendung konzipiert wurden.
Für diese sog. Kleintraktionsbatterien, auch Antriebs- und Beleuchtungsbatterien genannt,
bietet VARTA zwei unterschiedliche Systeme an:
verschlossene Gel-Batterien und nasse Antriebs-Batterien mit speziellen Plattenblöcken.
Um die optimale Lebensdauer der Batterie zu gewährleisten,
dürfen Gel-Batterien bis 60 %, nasse Antriebs-Batterien bis 80 % gezykelt (entladen) werden,
d.h. 60 % bzw. 80 % der entladenen Kapazität steht
- je nach Batteriewahl - für einen Entladevorgang zur Verfügung.
Auch bei diesen Batterien sind Tiefentladungen zu vermeiden.
Tiefentladungen, die dann eintreten, wenn über die Unterspannungsgrenze hinaus Kapazität entnommen wird,
verkürzen die Batterie-Lebensdauer.
Zweckmässig ist daher eine Unterspannungsabschaltung (Tiefentladeschutz) zu verwenden.
http://www.varta-automotive.de/index.php?id=35&L=1
Vielen Dank und Gruß
Peter
mfg
W.