Hallo Zusammen,
angenommen ein Kunde ist bei einem Stromanbieter der Strompakete für ein Jahr liefert (so wie z.B. Flexstrom).
Immer wenn ein Jahr vorbei ist Fragt der Stromanbieter beim Kunden den tatsächlichen Stromverbrauch an und stellt dann evtl. zuviel verbrauchten Strom nachträglich in Rechnung.
Nun wird in einem Jahr der Kunde NICHT angeschrieben um dem Stromanbieter den aktuellen Zählerstand mitzuteilen, dafür schätzt der Stromanbieter einfach den Zählerstand und zwar völlig überhöht. Daraus resultiert dann eine Nachzahlung von z.B. 650 Euro!! Angenommen der Kunde hat tatsächlich gar keinen Mehrverbrauch gehabt und teilt dem Stromanbieter dies auch mehrmals schriftlich und telefonisch mit, der Anbieter reagiert aber nicht auf die Mitteilungen des Kunden, sondern schickt einfach mehre Mahnungen und schaltet sogar ein Inkasso-Unternehmen ein.
Sollte sich der Kunde dann einen Anwalt nehmen (was dann Kosten für den Kunden versuracht) oder sollte der Kunde erstmal einfach nichts bezahlen (weil er hat den Strom ja tatsächlich nicht verbraucht) und abwarten wie es weiter geht?
Wie würde es denn überhaupt weiter gehen, wenn der Kunde nichts macht?
Der Kunde hätte doch als Beweis den Stromzähler.
Es kann doch nicht sein, dass eine Firma einem Kunden einfach eine Rechnung über eine Leistung zuschickt, die er aber NACHWEISLICH nicht erbracht hat und dann damit bis vors Gericht zieht. Und der unschuldige Kunde wird nun genötigt Geld und Zeit in die Hand zu nehmen um sich zu wehren.
Was haltet ihr von einem solchen Fall? Was würdet ihr einem solchen Kunden raten?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Roland