Stromanbieterwechsel mit Schwierigkeiten

Guten Tag,

meine Frage hatte ich zuerst auf einem anderen Board gestellt, was aber lt. Mod falsch war. Ich hoffe, ich schreibe allgemein genung für dieses Board, um nicht wieder gelöscht zu werden :wink:

Nehmen wir einmal an… wir wollten zum Jahresanfang den Stromanbieter wechseln und kontaktierten via Internet einen neuen Anbieter (Fa. XYZ). Im Bestellausdruck stand, dass die Bearbeitung nun noch ca. 8 Wochen dauern würde. Um sicher in Bezug auf die Übergangsphase zu gehen, rief ich noch im Servicecenter an. Dort sagte mir eine freundliche Person, dass wir kündigen sollten und sich die Stromanbieter untereinander absprechen würden zum Wievielten genau der neue Vertrag zustande käme.

Wir kündigten unserem alten Anbieter (Düsseldorfer Stadtwerke) dann auch direkt. Prompt erhielten wir eine Bestätigung und die Endabrechnung des zum 31.01. d.J. kam dann wenige Wochen später. Immer noch lag keine Abschlagszahlungsbenachrichtigung von XYZ vor und wir bekamen leichte Panik.

Mehrere Anrufe bei XYZ brachten hervor, dass wohl durch einen Systemfehler unsere Bestellung komplett untergegangen wäre und wir gar nicht bei denen im System vorhanden seien. Der Ausdruck der Bestellung brachte ebenfalls nix und wir bekamen immer mehr den Eindruck, dass diese Firma total unfähig ist. Haben uns dann einen anderen, ebenfalls günstigen Anbieter M. herausgesucht und dort tel. unseren Fall geschildert. Man sagte uns, es wäre kein Problem zu wechseln, wir sollten auf der Bestellung schriftlich den Sonderfall kurz beschreiben - was wir auch taten.

Ein paar Werktage später erhielten wir eine Bestellbestätigung von M. und die Info, dass der Wechsel ca. 6-10 Wochen dauern würde. Nach 6 Wochen haben wir dann angerufen und nach diversen Weiterleitungen erfahren, dass wohl etwas schief gegangen sei, wir aber zum 01.05. Kunde sein würden, dafür würde die Dame, deren Namen wir dann notierten, persönlich sorgen.

Mitte Mai und immer noch keinerlei weitere schriftliche Info ein weiteres Telefonat mit netter obiger Dame der Fa. M.: Sie teilte mit, dass sie nachgeforscht habe. Gut - nur sei dabei leider heraus gekommen, dass der örtliche Anbieter R. inzwischen 6 Anfragen seitens Fa. M. abgelehnt habe mit dem Hinweis, dass die Wohnung leer stünde. Ha ha… Seit wann fragt ein fremder Stromanbieter leere Wohnungen an? Aber gut, ich bin ja ein Laie.

Gesetzt den Fall, all das wäre so passiert und wir würden uns jetzt bei R. melden und höchstwahrscheinlich eine Rechnung von mehreren hundert Euro erhalten, müssten wir dieses Geld dann auf einmal berappen, oder könnten wir darauf bestehen, dieses auch in Raten zu zahlen? Immerhin ist/wäre es ja nicht unsere Schuld, dass wir bisher keine Abschläge leisten konnten.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße!

Da der Fall zu persönlich egschildert wurde, kann ich leider nichts dazu schreiben.
Nach dem Posten eines (anderen) Besipielfalles werden sich wahrscheinlich viele User zu Wort melden.
(Werde diesen Beitrag wohl schon nachher als gelöscht in meinem Postfach finden, da der Ursprung falsch formuliert wurde :wink: )

Dort sagte mir eine freundliche Person, dass
wir kündigen sollten und sich die Stromanbieter untereinander
absprechen würden zum Wievielten genau der neue Vertrag
zustande käme.

Die bewußte Person mag freundlich gewesen sein, mit Kompetenz
geglänzt hat sie jedenfalls nicht. Die Kündigung wird nämlich durch
den neuen Versorger ausgesprochen, der Abnehmer selbst sollte
sich nach Möglichkeit heraushalten. Dann klappt es normalerweise
auch mit dem Wechsel.

Die Stadtwerke scheinen die verbraucherseitige Kündigung für
einen Umzug gehalten zu haben, d.h. die seitdem abgenommene
Strommenge dürfte wohl dem Vermieter zugerechnet werden (es
könnten ja fleißige Handwerker am Werkeln sein), bis sich ein neuer
Mieter unter dieser Verbrauchsstelle anmeldet.

Dennoch verblüfft es, daß die Stadtwerke die Übernahme mit der
Begründung ablehnen, die Wohnung sei unvermietet. Der neue
Mieter könnte ja seine Brille von Anfang an bei Fielman kaufen
wollen, wie es so schön heißt.

Vielleicht hülfe es ja, sich einfach nur beim gewählten Versorger
anzumelden, als sei man soeben erst eingezogen?

Der Stichtag hat übrigens nur nominellen Charakter, abgerechnet
wird mit dem Zählerstand, den der Beauftragte des lokalen Ver-
sorgers irgendwann abliest.