da man üblicherweise ja nicht nur wissen will, dass der Strom weg war, sondern für diesen Fall auch Vorkehrungen trifft/treffen will, bietet sich ggf. an, das Thema dabei gleich mit zu erschlagen. Wenn also z.B. ein PC abgesichert werden soll, dann kann man eine USV einsetzen, die genau diesen Part miterledigt. Z.B. die Modelle der Smart-UPS Reihe von APC erledigen das Logging diverser Parameter der externen Stromversorgung gleich mit, und liefern mit PowerChute-Plus auch gleich die passende Software mit.
Gruß vom Wiz
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Wir nutzen KBR Geräte http://www.kbr.de/ (Energiemesstechnik). Diese erfüllen die o.g. Anforderungen. Jedoch sprengt so ein Gerät wahrscheinlich deinen Preislichen Rahmen.
Aternativ den guten alten Papierschreiber mit USV Versorgung (Verwenden wir gelegentlich auch noch) - da hat man es dann sofort schwarz auf weiß.
Noch eine Möglichkeit: Multimeter mit Computeranschluß und Software. Damit könnte man den Ausfall auch mit schreiben. Der Netzausfall sollte jedoch nur so lang sein, wie auch der Akku vom Schlepptop hält.
HC
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nach den Datenloggern werde ich mal ausgiebig googlen.
USV’s haben wir natürlich, aber trotzdem Probleme - besonders wenn der Notstromdiesel anspringt/anspringen sollte…
Speichern die USV’s eigentlich auch noch Werte, wenn der Akku leergelutscht ist und die Server schon runter gefahren wurden?
was die KBR-Teile angeht: preislicher Rahmen spielt keine soooo große Rolle, solange sich das nicht 5-stellig wird. Aber dazu bräuchten wir wieder die Haustechnik, der wir ja grade durch unabhängige Protokollierung nachweisen wollen, dass die uns keinen sauberen Strom liefern.
nach den Datenloggern werde ich mal ausgiebig googlen.
USV’s haben wir natürlich, aber trotzdem Probleme -
besonders wenn der Notstromdiesel anspringt/anspringen
sollte…
Es gibt zur Notstrom oder Ersatzversorgung verschiedene Systeme. In Sicherheitsrelevanten Bereichen läuft eine Schwungmasse mit, die im Falle eines Falles durch eine Kupplung den Diesel anschmeißt. Die andere Lösung ist eine Batteriepufferung die dazwischen geschaltet ist, bis das Aggregat hochgelaufen ist.
Speichern die USV’s eigentlich auch noch Werte, wenn der
Akku leergelutscht ist und die Server schon runter gefahren
wurden?
was die KBR-Teile angeht: preislicher Rahmen spielt keine
soooo große Rolle, solange sich das nicht 5-stellig wird. Aber
dazu bräuchten wir wieder die Haustechnik, der wir ja grade
durch unabhängige Protokollierung nachweisen wollen, dass die
uns keinen sauberen Strom liefern.
Fällt das unter das Betriebsgeheimnis oder um was für eine Firma handelt es sich?
Es gibt auch „richtige“ USV´s die auch mal zwei Stunden mehrere Rechner am kacken halten können! http://www.masterguard.de/page/ger/1060/index.cfm
nach den Datenloggern werde ich mal ausgiebig googlen.
Hier in CH, kann man Logger zur Netzqualitätsbestimmung ausleihen.
Die Messen dann die Spannung, Spannungsspitzen, Netzeinbrüche, HF-Störungen, Phasenverschiebungen im Drehstromnetz, Potenzialverschiebung des Sternpunktes uns weiss ich nicht mehr was alles.
Kann man dann am PC anschliessen und hübsch graphisch Auswerten lassen.
Zuerst muss man das Ding natürlich erst noch programmieren.
Allerdings muss man schon etwas Ahnung haben, was da gemessen und ausgewertet wird. Ein einfacher Elektriker ist damit meist schon überfordert.
Es gibt zur Notstrom oder Ersatzversorgung verschiedene
Systeme. In Sicherheitsrelevanten Bereichen läuft eine
Schwungmasse mit, die im Falle eines Falles durch eine
Kupplung den Diesel anschmeißt. Die andere Lösung ist eine
Batteriepufferung die dazwischen geschaltet ist, bis das
Aggregat hochgelaufen ist.
Keine Ahnung! Wir als EDV’ler merken nur, dass uns bei jedem turnusmäßigem Lasttest diverse Geräte um die Ohren fliegen - trotz vorgeschalteter USV’s. Wir vermuten, dass entweder beim Anlaufen des Diesels oder beim Wiederanschalten des EVU-Stroms der Übergang derart „unsauber“ ist, dass unsere Geräte die Grätsche machen. Und genau das wollen wir messen und protokollieren.
Fällt das unter das Betriebsgeheimnis oder um was für eine
Firma handelt es sich?
Geplant ist, dass wir einen wunderbaren, maßgeschneiderten, brandneuen Serverraum mit toller Klimatisierung und allem Schnickschnack bei der Stromversorgung bekommen sollen. Eigentlich dieses Jahr - aber wie ich den Laden kenne wird das sicher 2008, eher 2009.
Und bis dahin müssen wir uns mit unseren „normalen“ USV’s behelfen, die für 30 Minuten Pufferung ausgelegt sind.
Keine Ahnung! Wir als EDV’ler merken nur, dass uns bei jedem
turnusmäßigem Lasttest diverse Geräte um die Ohren fliegen -
trotz vorgeschalteter USV’s. Wir vermuten, dass entweder beim
Anlaufen des Diesels oder beim Wiederanschalten des EVU-Stroms
der Übergang derart „unsauber“ ist, dass unsere Geräte die
Grätsche machen. Und genau das wollen wir messen und
protokollieren.
Welche Geräte ?
Das Problem muss nicht unbedingt von der Netzspannungseite kommen, Probleme kann auch der Potenzial-Ausgleich machen. Dann müssten eigentlich vor allem Geräte betroffen sein, welche miteinander verbunden sind, wie z.B. übers LAN.
Messtechnisch habt ihr den Vorteil, dass ja die Wartungstests zu einem vorher bekannten Zeitpunkt stattfinden und nicht rein zufällig auftreten. Ihr müsst also nicht über Wochen oder Monate messen um ein einziges Ereignis zu erfassen.
Es gibt zur Notstrom oder Ersatzversorgung verschiedene
Systeme. In Sicherheitsrelevanten Bereichen läuft eine
Schwungmasse mit, die im Falle eines Falles durch eine
Kupplung den Diesel anschmeißt. Die andere Lösung ist eine
Batteriepufferung die dazwischen geschaltet ist, bis das
Aggregat hochgelaufen ist.
Keine Ahnung! Wir als EDV’ler merken nur, dass uns bei jedem
turnusmäßigem Lasttest diverse Geräte um die Ohren fliegen -
trotz vorgeschalteter USV’s. Wir vermuten, dass entweder beim
Anlaufen des Diesels oder beim Wiederanschalten des EVU-Stroms
der Übergang derart „unsauber“ ist, dass unsere Geräte die
Grätsche machen. Und genau das wollen wir messen und
protokollieren.
Dazu solltest Du einmal nähere Infos geben! Wenn umgeschaltet wird geht fällt für kurze Zeit der Strom weg!
Oder der Notstromdiesel wird zum Netz synchronisiert d.h. er wird gleich zum Netz gefahren und es wird dann umgeschaltet. Dann merkt man es aber nicht. Bei einer direkten Umschaltung ohne Synchronisierung würde der Generator durch das Gebäude rollen!
Habt ihr eine eigene Trafostation im Haus?
Fällt das unter das Betriebsgeheimnis oder um was für eine
Firma handelt es sich?
Geplant ist, dass wir einen wunderbaren, maßgeschneiderten,
brandneuen Serverraum mit toller Klimatisierung und allem
Schnickschnack bei der Stromversorgung bekommen sollen.
Eigentlich dieses Jahr - aber wie ich den Laden kenne wird das
sicher 2008, eher 2009.
Und bis dahin müssen wir uns mit unseren „normalen“ USV’s
behelfen, die für 30 Minuten Pufferung ausgelegt sind.
Für einen Server? Wie groß ist die „normale“ USV denn?
Genau diese Infos fehlen mir. Die Gebäudetechnik hält sich bedeckt, eine Protokollierung gibt es (bisher) nicht - und außerdem kann man uns eh’ einen vom Pferd erzählen: Spannungen über 12V sind dem EDV’ler sowieso suspekt…
Habt ihr eine eigene Trafostation im Haus?
Keine Ahnung…
Das ist auch nicht meine Sache. Das sollen schön die Haustechniker klären, die dafür bezahlt werden. Unsere Sache ist dagegen, einen störungsfreien EDV-Betrieb sicher zu stellen. Im Augenblick können wir zwar Raumklima und Gerätetemperaturen überwachen, aber halt nicht, wie es bei der Stromversorgung aussieht. Und das stört mich!
Nach einem Serverausfall will ich halt sagen können „Aha! Da und da war die Nennspannung unterschritten, da war das Netz ganz weg, „prellte“ dann für ein paar Sekunden, und war dann wieder da. Und trotz USV ist der Server XYZ down gegangen“. Dann kann ich nämlich der USV-Wartungsfirma und/oder der Haustechnik vors Schienbein treten - und werde nicht selber getreten…
Für einen Server? Wie groß ist die „normale“ USV denn?
Bunt durch den Gemüsegarten, abhängig von Alter der USV und dem damaligen Finanzpolster. Das geht los bei uralten 2200VA’s, die meist nur einen Server versorgen, bis zu neuen 5000 und 8000er Modellen, die mehrere Server/Router/Switches speisen. Auf jeden Fall ein gutes Dutzend alleine in diesem Serverraum.
Das Problem muss nicht unbedingt von der Netzspannungseite
kommen, Probleme kann auch der Potenzial-Ausgleich machen.
Dann müssten eigentlich vor allem Geräte betroffen sein,
welche miteinander verbunden sind, wie z.B. übers LAN.
Wir reden hier vom Core-Bereich -> LWL
Messtechnisch habt ihr den Vorteil, dass ja die Wartungstests
zu einem vorher bekannten Zeitpunkt stattfinden und nicht rein
zufällig auftreten. Ihr müsst also nicht über Wochen oder
Monate messen um ein einziges Ereignis zu erfassen.
Jo, leider gibt es außer den Lasttests auch noch „normale“ Stromausfälle. Nein, ich will schon eine permanente Überwachung. Habe heute zufällig erfahren, dass die Haustechnik uns in den Serverraum eine Lastanzeige für die unterschiedlichen Phasen einbauen wollte. Da habe ich natürlich gleich „Stop!“ geschrieen und meine Wünsche angemeldet. Ich meine, wenn die eh „basteln“ wollen…
Mal gucken, was die so dazu sagen!
Keine Ahnung…
Das ist auch nicht meine Sache. Das sollen schön die
Haustechniker klären, die dafür bezahlt werden. Unsere Sache
ist dagegen, einen störungsfreien EDV-Betrieb sicher zu
stellen. Im Augenblick können wir zwar Raumklima und
Gerätetemperaturen überwachen, aber halt nicht, wie es bei der
Stromversorgung aussieht. Und das stört mich!
Und alle diese Geräte haben nur ein EINZIGES Kupferkabel zur
Steckdose und ALLES andere ist über LWL angeschlossen ??
Naja, nicht 100%ig. Ein Modem oder eine TK-Anlage hat üblicherweise noch einen Anschluss an das Telefonnetz mit Kupfer. Aber die Geräte, die uns abgek*ckt sind, waren teilweise dicke Unix-Kisten, die wirklich neben dem Strom nur noch die LWL-LAN-Anschlüsse haben.
Aber wie schon gesagt: alles Spökenkiekerei! Solange wir nicht messen/protokollieren/nachweisen können, wie „sauber“ der Strom ist, der uns geliefert wird, werden wir immer ein Problem haben.
Daher werden wir auch nicht (wie weiter oben vorgeschlagen) uns die Dienstleistung temporär einkaufen.
Und alle diese Geräte haben nur ein EINZIGES Kupferkabel zur
Steckdose und ALLES andere ist über LWL angeschlossen ??
Naja, nicht 100%ig. Ein Modem oder eine TK-Anlage hat
üblicherweise noch einen Anschluss an das Telefonnetz mit
Kupfer.
Eben
Aber die Geräte, die uns abgek*ckt sind, waren
teilweise dicke Unix-Kisten, die wirklich neben dem Strom nur
noch die LWL-LAN-Anschlüsse haben.
OK, das spricht für eine versaute Netzspannung.
Eine Gute USV sollte das aber vom Server fernhalten !
Aber wie schon gesagt: alles Spökenkiekerei! Solange wir nicht
messen/protokollieren/nachweisen können, wie „sauber“ der
Strom ist, der uns geliefert wird, werden wir immer ein
Problem haben.
Im Minimum solltet ihr dann folgendes messen/loggen:
Ueff
Transienten. Das sind schnelle Spannungsspitzen, typisch im 10µs Bereich, welche aber schon mal 10kV und mehr haben können. Typisch enstehen diese bei Schaltvorgängen im Netz.
HF-Störungen, Klirrfaktor. Führt zwar meist nur zu abstürtzen.
Grundsätzlich würde ich einer mobilen Lösung den Vorzug geben, damit man auch z.B. hinter einer USV messen kann. Sinnvoll ist es auch extra Prüfstecker in der Verteilung einzubauen.