Strombegrenzung oder Softstart Halogenbirne

Hallo,
ich bastle gerade an einer Schaltung für eine 12V 100W Halogenbirne mittels Reedkontakt via Relais und weiss nicht weiter.

Nun habe ich ein Problem: Mir wurde gesagt, dass beim Kaltstart der Birne der Widerstand wesentlich höher ist, als im normalen Betrieb und das durch diese Hochohmigkeit ein starker Strom fliesst, der die Bauteile beschädigt bzw. die Lebensdauer der Birne stark herabsetzt.

Frage: Ist dem so? Wie kann ich das verhindert? Strombegrenzer, Softstart? Wie sieht das aus? Bitte so einfach und effektiv wie möglich? Schaltbild, Bestückungsliste?

D A N K E .

Fast richtig…

Hallo,
ich bastle gerade an einer Schaltung für eine 12V 100W
Halogenbirne mittels Reedkontakt via Relais und weiss nicht
weiter.

… aber etwas verdreht :wink:

Kaltstart der Birne der Widerstand wesentlich höher ist, als
im normalen Betrieb und das durch diese Hochohmigkeit ein
starker Strom fliesst, der die Bauteile beschädigt bzw. die
Lebensdauer der Birne stark herabsetzt.

beim Kaltstart ist der STROM höher, weil der Widerstand niedriger ist!

Frage: Ist dem so? Wie kann ich das verhindert?
Strombegrenzer, Softstart? Wie sieht das aus? Bitte so einfach
und effektiv wie möglich? Schaltbild, Bestückungsliste?

Aaalso…

  1. Keine Ahnung, was Du mit Reedrelais machen willst, beachte aber deren (niedrige) Strombelastbarkeit
  2. Auch keine Ahnung, von welchen Spannungen wir reden…Leistungen mal ganz abgesehen.

Allgemein mache ich das so:

Spannung kommt an… wieviel auch immer.

Dann gehts über einen Vorwiderstand zum Verbraucher.
Dessen Wert richtet sich nach den Daten deines Verbrauchers und der Versorgung. Ausserdem hängt parallel zum Verbraucher ein Relais mit ausreichend starken Kontakten und einer Nennspannung, die der des Verbrauchers ähnelt. Wenn Du mit Wechelspannung arbeitest, muss das Relais über Diode angeschlossen sein und mit Kondensator geglättet.
Dieses Relais besitzt einen Arbeitskontakt, der den Vorwiderstand kurzschliesst.

Effekt: Anlauf des Verbrauchers über Vorwiderstand, dann, wenn die Spannung hoch genug ist wird der Vorwiderstand kurzgeschlossen und der Verbraucher läuft auf voller Spannung!

Dimensionierung wegen fehlender Angaben derzeit nicht möglich :wink:

Gruss

Michael

Hallo,
ich bastle gerade an einer Schaltung für eine 12V 100W
Halogenbirne mittels Reedkontakt via Relais und weiss nicht
weiter.

… aber etwas verdreht :wink:

nix verdreht, nur falsch ausgedrückt: Ich schalte mit dem Reedkontakt ein 12V/10A Schaltrelais, welches letztendlich den Verbraucher, eine 12V/100W Halogenbirne, schaltet. Der Reedkontakt ist notwendig, weil dies eine Unterwasseranwendung in einem druckdichtem gehäuse ist.

Kaltstart der Birne der Widerstand wesentlich höher ist, als
im normalen Betrieb und das durch diese Hochohmigkeit ein
starker Strom fliesst, der die Bauteile beschädigt bzw. die
Lebensdauer der Birne stark herabsetzt.

beim Kaltstart ist der STROM höher, weil der Widerstand
niedriger ist!

OK

Frage: Ist dem so? Wie kann ich das verhindert?
Strombegrenzer, Softstart? Wie sieht das aus? Bitte so einfach
und effektiv wie möglich? Schaltbild, Bestückungsliste?

Aaalso…

  1. Keine Ahnung, was Du mit Reedrelais machen willst, beachte
    aber deren (niedrige) Strombelastbarkeit
  2. Auch keine Ahnung, von welchen Spannungen wir
    reden…Leistungen mal ganz abgesehen.

Wir reden von einer 12V-Blei-Gel-Batterie als DC-Spannungsversorgung mit den betriebsbedingten Spannungen zwischen voll(13,6V?) und leer (10,5V). Die abverlangte normale Betriebsleistung ergibt sich aus dem zu schaltendem Verbraucher, der Birne, mit einer VA von zwischen 50 und 100.

Allgemein mache ich das so:

Spannung kommt an… wieviel auch immer.

Dann gehts über einen Vorwiderstand zum Verbraucher.
Dessen Wert richtet sich nach den Daten deines Verbrauchers
und der Versorgung. Ausserdem hängt parallel zum Verbraucher
ein Relais mit ausreichend starken Kontakten und einer
Nennspannung, die der des Verbrauchers ähnelt. Wenn Du mit
Wechelspannung arbeitest, muss das Relais über Diode
angeschlossen sein und mit Kondensator geglättet.
Dieses Relais besitzt einen Arbeitskontakt, der den
Vorwiderstand kurzschliesst.

Effekt: Anlauf des Verbrauchers über Vorwiderstand, dann, wenn
die Spannung hoch genug ist wird der Vorwiderstand
kurzgeschlossen und der Verbraucher läuft auf voller Spannung!

Nochmal für Blöde, wie mich: Hinter mein Relais mit dem ich den Verbraucher schalte, baue ich einen Vorwiderstand (als eine Art Drossel?) ein, den ich mit einem weiteren Relais kurzschließe, sobald dessen Betriebsspannung erreicht ist. Richtig?

Dimensionierung wegen fehlender Angaben derzeit nicht möglich
:wink:

Reichen die Angaben jetzt für eine Dimensionierung?

Gruss

Michael

-)

Krischan

Hallo Krischan

Wir reden von einer 12V-Blei-Gel-Batterie als
DC-Spannungsversorgung mit den betriebsbedingten Spannungen
zwischen voll(13,6V?) und leer (10,5V). Die abverlangte
normale Betriebsleistung ergibt sich aus dem zu schaltendem
Verbraucher, der Birne, mit einer VA von zwischen 50 und
100.

Nochmal für Blöde, wie mich: Hinter mein Relais mit dem ich
den Verbraucher schalte, baue ich einen Vorwiderstand (als
eine Art Drossel?) ein, den ich mit einem weiteren Relais
kurzschließe, sobald dessen Betriebsspannung erreicht ist.
Richtig?

Richtig!

Reichen die Angaben jetzt für eine Dimensionierung?

JA!. Der Widerstand sollte in diesem Fall wohl besser ein Heißleiter sein. Der Kaltwiderstand des Heissleiters sollte kleiner oder gleich dem Warmwiderstand der Lampe sein, als ca. 1/2 bis 1 Ohm. Trotz Heißleiter muß dann aber nachher ein Relais den Heißleiter kurzschließen, wenn an der Lampe z.B. etwa 3V anliegen.

Beachte, dass der Heißleiter auch wirklich heiss wird, und du im Fehlerfall (Relais schaltet nicht) ein paar Watt wegkühlen mußt!

Gruß
achim

Hi,

ich hab auch Taucherlampen gebastelt, die hab ich direkt mit einem leistungsfähigen Reedkontakt geschaltet. Für die Leistungselektrik gibt es da ziemlich strombelastbare. Meine Lampen waren 50W Halogener, aber es hat nie irgendwelche Probleme mit den Reedkontakten gegeben. Sinnvoller wäre m.e. ohnehin eine Schaltung mt 2…3 getrennt schaltbaren Einzelleuchten. z.B. ein Drehschalter, der wahlweise 0…3 Magnete über entsprechende Reedkontakte bringt.

Vorteile:

  • Redundanz (Ausfall eines reedkontaktes oder Leuchmittels führt nicht zum Totalausfall)–> Sicherheit bei Nachttauchen u.a.!
  • Stromsparend (am Ufer oder langen Tauchgängen reichen 20-50 W voll aus und Du musst nicht so einen großen Akku nehmen), wenn man mal in der Pampas ist und nicht laden kann, reicht die Lampe dann notfalls bis 3 Tauchgänge
  • Dimmer sind dafür kein vollwertiger Ersatz, da bei Abdimmen um 50% z.B. die Lebensdauer der Leuchtmittel extrem abnimmt und das Licht rötlich wird.
  • mit 100 W Dauerlicht bekomst du ggf. ein Wärmeproblem an der Frontscheibe, diese muss dann aus Boroslikatglas sein. Bei mit ist mal eine Scheibe aus 12mm Fensterglas geradezu expoldiert wegen der therm. Spannung.

A.

Hi,

ich hab auch Taucherlampen gebastelt, die hab ich direkt mit
einem leistungsfähigen Reedkontakt geschaltet. …

**Einen leistungsfähigen Reedkontakt als Schalter zu nehmen wäre kein Problem. Aber was hast Du in Bezug auf die Schonung der Birne getan?
Wenn gar nichts: Was für Erfahrungen hast Du in Bezug auf die Lebensdauer der Birne gemacht?

Stromsparen ist bei mir Nebensache, es ist genug da.
Zur Redundanz: Auftauchen Lampenkopf tauschen, abtauchen.**

  • Dimmer sind dafür kein vollwertiger Ersatz, da bei Abdimmen
    um 50% z.B. die Lebensdauer der Leuchtmittel extrem abnimmt
    und das Licht rötlich wird.

Es sind sowieso 50W vorgesehen, will nur in Bezug auf die Elektronik sichergehen das sie im Falle einer Aufrüstung 100W ab kann.

  • mit 100 W Dauerlicht bekomst du ggf. ein Wärmeproblem an der
    Frontscheibe, diese muss dann aus Boroslikatglas sein.

Borosilikatglas ist sowieso aus Sicherheitsgründen vorgesehen.

A.

Krischan

1 Ohm zu viel
Nimm einen Widerstand, zwischen Batterie und Lampe.
Da die Lampe bei 100W ca. 8A schluckt, sollte Dein Vorwiderstand 0.22 Ohm haben. Dahinter, also parallel zur Lampe, schaltest Du ein kleines KFZ-Relais… die können viel Strom schalten und haben vertretbaren Eigenverbrauch.
Dieses Relais zieht erst an, wenn die Spannung an der Lampe gross genug ist, dass seine Aktivierungsspannung erreicht wird… ca. 8V

Das Relais schliesst dann den Vorwiderstand kurz, dann ist der Akku direkt mit der Lampe verbunden.

Der Widerstand sollte ein Drahtwiderstand mit 4…8W Belastbarkeit sein, er wird nur kurz (