Stromfluß als Potentalausgleich?

Hallo,

ich habe vor ein paar Tagen eine zufällige interessante Endeckung gemacht, die bestimmt auch für an Eelektrik interessierte Menschen von Interesse sein könnte.

http://www.directupload.net/file/d/892/EXJC9BH6_jpg.htm
Ich habe wie auf dem Bild zu erkennen meinen PDA gerade an der Steckdose zum aufladen gehabt und zufällig bin ich mit meinem linken Ellenbeogen gegen eine geerdete Schraube einer Druckmaschine gekommen.

Ich habe mich ein paar Sekunden lang gewundert was mich denn da so in meinem Arm pickt und habe auf einen nicht entgrateten Metallgegenstand getippt.

Es hat sich aber herausgestellt, das das kribbeln erst dann aufhörte, wenn ich das Netzteil aus der Steckdose gezogen habe.

Könnt ihr Experten bitte beim Erklärungsversuch helfen?

Vielleicht hat das etwas mit Induktiven oder kapazitiven Strömen zu tun aufgrund des Schaltnetzteiles in der Steckdose, denn das bringt die Wechselspannung ja auf elektronischem Wege auf eine sehr sehr viel höhere Frequenz, um Transformatoreisen einsparen zu können.

Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

Grüße, Matthias.

Hallo Matthias.

das die Maschine geerdet ist,davon kann man mal ausgehen–alleine schon durch die Metalldübel im Beton und den E-Anschluss–dein Netzteil für den PDA ist wenn du so willst ein Trenntrafo ohne Erdanschluss.Also durch das Teil in der Hand haltend–Kunststoff-
und mit dem Eingabestift darauf hin und her–statische Aufladung–
und dann an der Maschine abgeführt.
Der alte Kamm-oder Pullovertrick.
Grüsse Claus

statische Ladung eher nicht
Hallo,

das die Maschine geerdet ist,davon kann man mal
ausgehen–alleine schon durch die Metalldübel im Beton und den
E-Anschluss–dein Netzteil für den PDA ist wenn du so willst
ein Trenntrafo ohne Erdanschluss.Also durch das Teil in der
Hand haltend–Kunststoff-
und mit dem Eingabestift darauf hin und her–statische
Aufladung–
und dann an der Maschine abgeführt.
Der alte Kamm-oder Pullovertrick.

nein, das wird es kaum sein. Schon deshalb nicht, weil es ja
weg war, wenn er den Stecker zieht.

Es handelt sich eher um kleine Leckströme, die über das
Netzteil kommen. Die Kopplung kann auch kapazitiv oder induktiv
sein. Problematisch ist da aber nicht, solange diese Ströme
so klein sind, daß keinerlei Gefährdung entsteht. Daß dies auch
so ist, wird durch Messung des Isolationswiderstandes bei
hohen Spannungen nachgewiesen. Soweit ich mich erinnere muß
das Netzteil eine Spannung von 4kV zuverlassig aushalten.
Gruß Uwi

Hallo,

und mit dem Eingabestift darauf hin und her–statische
Aufladung–
und dann an der Maschine abgeführt.
Der alte Kamm-oder Pullovertrick.

Statische Aufladung kann es nicht sein, du kannst in dieser Konstellation gar keinen so großen Kondensator aufbauen, dass über einen längeren Zeitraum Strom fliesst, es bleibt bei dem kurzen Blitz, z.B. beim Kamm oder Pullover.

Weiter kann ein Kondensator keine Wechselspannung speichern, das Prickeln ist aber nur durch Wechselspannung zu erklären.

Es müssen also Leck- oder Kriechströme sein, wie schon geschrieben.

Gruß Volker