Die Leiterströme sind ca 100A
Am N fliessen >150A !!
Der N ist beim Trafo auf Erde gelegt, sonst ist keine Verbindung findbar.
Der Trafo ist ein „altes Stück“ er wird ziemlich war, verbrät also selbst ca 10KW.
Die dritte Oberwelle ist ziemlich stark vertreten.
Wo beginnt man zu -vermuten-, wie krig ich’s raus was da los ist?
Wie ist der Trafo den belastet? Optimal wäre ja gleicher Strom bei gleichem cosPhi an alles drei Wicklungen.
Sobald eine der Wicklungen eine andere Phasenlage/Belastung hat passt die geometrische Addition nicht und es kommt zu Ausgleichströmen über den Sternpunkt.
Wie ist der Trafo den belastet? Optimal wäre ja gleicher Strom
bei gleichem cosPhi an alles drei Wicklungen.
AndreK09, er hängt an einer Hochspannungsleitung.
Ungleiche Last ist schon OK, sollte aber nicht so enorm sein das es gleich so viel Amp aufn N werden.
Es fällt auf das die dritte Oberwelle sehr stark reinspielt, nur weiss ich nicht ob das -Hausintern- ist oder von Aussen kommt.
Der Generator kann auch Inselbetrieb fahren, jedoch momm ich nicht an den Trafo auf der H-Seite ran. Ist auch viel zu gefährlich!!
Welches Vorgehen ist da sinnvoll um zu verstehen woher das kommt?
Wenn es nur vom Netz kommen würde dann sollten Tagezeitliche Unterschiede auftreten, ist aber anscheinend nicht.
Wenn die Oberwellen an jedem Außenleiter anliegen dürft das ja nicht diese Schieflast verursachen…
Wenn der Trafo i.O. wäre könnte man durch eine Messung der Phasenlage und Ströme im Eingang mal nachrechnen/zeichnen ob der hohe Sternpunktstrom berechtigt ist. Dies wäre doch mit einem ordentlichen Zangenamperemeter zu lösen…
Habe zwar in der Meisterschule was über Trafos gelernt… aber dies ist nicht mein berufliches Betätigungsfeld…
Wenn die Oberwellen an jedem Außenleiter anliegen dürft das ja
nicht diese Schieflast verursachen…
Eigentlich nicht, es könte aber auch nur eine Phase betroffen sein.
Wenn der Trafo i.O. wäre könnte man durch eine Messung der
Phasenlage und Ströme im Eingang mal nachrechnen/zeichnen ob
der hohe Sternpunktstrom berechtigt ist. Dies wäre doch mit
einem ordentlichen Zangenamperemeter zu lösen…
Die Ströme in den Aussenleitern sind ziemlich gleich wenn man sie mit einem Zangenamp-meter misst.
Es wurde auch schon eine Messung mit einem -höherwertigem- Gerät gemacht.
Dabei ist die 3-Oberwelle aufgefallen.
Da sieht man das der Strom nicht sinusförmig ist.
Ich kenn mich da zu wenig aus um sagen zu können „wirf deinen Trafo raus“.
Ich werd versuchen rauszubekommen ob das bei allen Phasen gleich stark auftritt/auftrat.
Das Diagramm war nur von einer.
Die Ströme der Wandler auf der Hochspannungsseite (EVU-Zähler) haben keinen Unterschied gezeigt.
War aber nur das Zangenampermeter.
Vielleicht häng ich mal einen Oszi mit dran, dann müsste man mehr erkennen können.
Wenn die Oberwellen an jedem Außenleiter anliegen dürft das ja
nicht diese Schieflast verursachen…
Das ist auch keine Schieflast, das ist einfach nur Physik. Ströme der 3. Harmonischen addieren sich im Neutralleiter. Also jeweils 30A auf L1, L2 und L3 mit 150Hz (cos(phi)=1) machen im N mal eben 90A.
Das macht sie so gefährlich. Da wird im Trafo nichts defekt sein, der alleine kann keine Harmonischen erzeugen.
Es werden halt ne Menge Schaltnetzteile (Frequemzumirchter u.Ä.) dran hängen.
Du kannst Dir ja mal die 3. Harmonische in eine Sinuskurve der Grundschwingung einzeichnen, dann siehst Du, dass bei allen 3 Außenleitern die Berge und Täler der 3.Harmonischen exakt aufeinander liegen, sich also glatt addieren und nicht auslöschen.
Du hättest dir mit einem Geodreieck selber den Sternstrom ausmalen können… vom Startpunkt aus den Strom zeichnen mit dem Winkel cosPhi (je nach cap. oder ind. den Winkel add. oder sub.) jetzt jweils versetzt um 120° die anderen ströme (jeweils mit der Wikelverrechnung der Phasenlage). Vom Endpunkt des letzten Stromes zum Startpunkt wäre dein Sternstrom gewesen!
Ansonsten einfach ein Zangenamperemeter in jeden Außenleiter halten, Strom und Phasenwinkel messen… sind diese fast gleich dann liegt es wohl an den Oberwellen (wovon man wohl ausgehen kann).
Ansonsten einfach ein Zangenamperemeter in jeden Außenleiter
halten, Strom und Phasenwinkel messen… sind diese fast
gleich dann liegt es wohl an den Oberwellen (wovon man wohl
ausgehen kann).
Hallo AndreK09,
ich beginne zu verstehen woher der N-Stron kommen könnte.
Gerade die dritte Oberwelle ist ja in der Lage durch Addition der dabei auftretenden Ströme diese N-Belastung zu erzeugen.
Und diese kann eigentlich nur von -aussen- kommen.
Denn im Bereich des Generators ist keine mächtige, eigentlich gar keine Kompensation vorhanden.
Halt, vielleicht doch.
Irgendjemand hat mal was von alten Kondensatoren gesagt, vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer.
Wenn ich wieder hinkomme werd ich mir die Anlage dahingehend mal etwas genauer anschauen.
Kondensatoren an sich erzeugen keine Oberwellen… nur wenn sie halt häufig geschaltet werden. Die Summe von geschaltenten Lasten erzeugt auf der Sinuskurve des Stromes Schwankungen die dann wieder als gesamtes die Oberwellen ergeben.
Kondensatoren an sich erzeugen keine Oberwellen… nur wenn
sie halt häufig geschaltet werden. Die Summe von geschaltenten
Lasten erzeugt auf der Sinuskurve des Stromes Schwankungen die
dann wieder als gesamtes die Oberwellen ergeben.
Ja schon, sie können aber, wenn die Anregung vorhanden ist, durchaus als Resonanzkreisbildend in Erscheinung treten.
Erst muss ich nachschauen ob überhaupt welche vorhanden sind.