Mir stellt sich die Frage wie denn hier nun der Strom gemessen wird.
Kanal 2 des Oszi ist direkt an der Spannungsquelle noch vor dem kondensator angeschlossen und zeigt wohlmöglich die unverfälschte Spannung vom Funktionsgenerator.
Nun soll man den Strom anhand des Spannungsabfalls über den 10 Ohm-Widerstand bestimmen können …und zwar den realen Strom, also nix mit Phasenverschiebung durch den Kondensator.
Wie kann ich den das verstehen?
Der Spannungsabfall berechnet sich U=R*I
das bedeutet ja, je größer der Strom, desto größer auch der Spannungsabfall am Widerstand, oder?
Und da das Oszi nur Spannungen messen kann, wird wohl in Wahrheit nur der Spannungsabfall angezeigt, oder?
und dieser ist Phasenverschoben, weil der Strom voreilt.
Habe ich das bis hier so richtig verstanden?
Wie soll man den jetzt aber auf den Stromwert kommen, der am Oszi angezeigt wird?
Nach der Formel U=R*I kann man wohl R und U einsetzen und erhält dann I
Kanal 2 des Oszi ist direkt an der Spannungsquelle noch vor
dem kondensator angeschlossen und zeigt wohlmöglich die
unverfälschte Spannung vom Funktionsgenerator.
Ganau.
Nun soll man den Strom anhand des Spannungsabfalls über den 10
Ohm-Widerstand bestimmen können …und zwar den realen Strom,
also nix mit Phasenverschiebung durch den Kondensator.
Ach richtig.
Wie kann ich den das verstehen?
Der Spannungsabfall berechnet sich U=R*I
So isses.
das bedeutet ja, je größer der Strom, desto größer auch der
Spannungsabfall am Widerstand, oder?
Genau.
Und da das Oszi nur Spannungen messen kann, wird wohl in
Wahrheit nur der Spannungsabfall angezeigt, oder?
Richtig. Das ist aber bei vielen Messgeräten so. Auch dein DVM misst nur den Spannungsabfall an einem bekannten Widerstand.
ANders sieht es bei den elektomechanischen Messgeräten aus. Hier können die meisten Typen eigentlich nur den Strom messen (ein Magnetfeld ist prportional zum Strom) dafür aber keine Spannung.
Aber zum Glück war da mal Herr Ohm !!
und dieser ist Phasenverschoben, weil der Strom voreilt.
Habe ich das bis hier so richtig verstanden?
Jau, du machst dich langsam )
Wie soll man den jetzt aber auf den Stromwert kommen, der am
Oszi angezeigt wird?
Nach der Formel U=R*I kann man wohl R und U einsetzen und
erhält dann I
Richtig !!
Dazu nimmt man dann, der Einfachheit halber, wenn es geht auch einen Widerstand mit runden Werten, also z.B. i Ohm, dann ist das Umrechnen recht einfach.
Vielen Dank fürs Lesen und beantworten der Frage,
Bitte, es macht auch mehr Spass, wenn man sieht, dass unsere Antworten etwas bewirken. Diesmal hast du ja alles selber gewusst !!
Nun soll man den Strom anhand des Spannungsabfalls über den 10
Ohm-Widerstand bestimmen können …und zwar den realen Strom,
also nix mit Phasenverschiebung durch den Kondensator.
Ach richtig.
Nicht richtig. Der Kondensator verschiebt natürlich die Phasenlage des Stroms, und genau diesem phasenverschobenen Strom ist die Spannung am Widerstand proportional - was dann das Oszilloskop auch richtigerweise anzeigt.
Nur erzeugt der Widerstand selber natürlich keine zusätzliche Verschiebung.
Man könnte sogar behaupten: der Strom durch den Widerstand erzeugt eine Spannung, und nicht: die Spannung am Widerstand erzeugt einen Strom. Vielleicht macht es das deutlicher.
Gruß
loderunner
Nur erzeugt der Widerstand selber natürlich keine zusätzliche
Verschiebung.
Du weisst es bestimmt: Der Widerstand bewirkt eine leichte Verschiebung der Phasenlage, so dass insgesamt keine rein kapazitive Verschiebung von 90° mehr vorliegt.
Richtig. Das ist aber bei vielen Messgeräten so. Auch dein DVM
misst nur den Spannungsabfall an einem bekannten Widerstand.
Wie? Wird an meinem Flukemultimeter auch nur der Strom über den Spannungsabfall an einem bekannten Widerstand gemessen?
Wie soll des das gehen, wenn doch der Widerstand in einer Schaltung dem Meßgerät gar nicht bekannt ist?
Wie funktioniert so eine Widerstandsmessung an so einem Meßgerät. interne Spannungsversorgung sind4 Batterien a 1,5V ->6V
hast du dafür ein paar links wo ich mir das in Ruhe durchlesen kann?
ANders sieht es bei den elektomechanischen Messgeräten aus.
Hier können die meisten Typen eigentlich nur den Strom messen
(ein Magnetfeld ist prportional zum Strom) dafür aber keine
Spannung.
Aber zum Glück war da mal Herr Ohm !!
und dieser ist Phasenverschoben, weil der Strom voreilt.
Habe ich das bis hier so richtig verstanden?
Jau, du machst dich langsam )
Wie soll man den jetzt aber auf den Stromwert kommen, der am
Oszi angezeigt wird?
Nach der Formel U=R*I kann man wohl R und U einsetzen und
erhält dann I
Richtig !!
Dazu nimmt man dann, der Einfachheit halber, wenn es geht auch
einen Widerstand mit runden Werten, also z.B. i Ohm, dann ist
das Umrechnen recht einfach.
Vielen Dank fürs Lesen und beantworten der Frage,
Bitte, es macht auch mehr Spass, wenn man sieht, dass unsere
Antworten etwas bewirken. Diesmal hast du ja alles selber
gewusst !!
MfG Peter(TOO)
Ja Peter, wenn man ständig am Ball bleibt wird es in der Regel irgendwann mit dem Verständnis immer besser und ich merke aber leider auch beim Lernen, dass die Elektrotechnik sehr sehr komplex ist und man recht lange braucht, bis man halbwegs gut einen Überblick hat.
Meine Einstellung bei wer-weiss-was fragen zu stellen ist auch diese, erstmal so weit es geht selber über das Thema nachzudenken bevor man die anderen fragt.
und dann auch die eigenen Darstellen wie weit man mit seinen Überlegungen schom gekommen ist. So merken die Antwortenden auch, das sie nciht nur einfach vom dem Fragesteller ausgenutzt werden, weil dieser sich das Thema nicht selbst erarbeitet.
Richtig. Das ist aber bei vielen Messgeräten so. Auch dein DVM
misst nur den Spannungsabfall an einem bekannten Widerstand.
Wie? Wird an meinem Flukemultimeter auch nur der Strom über
den Spannungsabfall an einem bekannten Widerstand gemessen?
Wie soll des das gehen, wenn doch der Widerstand in einer
Schaltung dem Meßgerät gar nicht bekannt ist?
Der Widerstand ist im Fluke eingebaut und somit bekannt.
Übrigens steht in der Bedinungsanleitung irgendwo der Widerstand indirekt sogar drinn. Da steht irgendwo wie gross der Spannungsabfall bei einem bestimmten Strombereich ist !!
Bei vielen (günstigen) DVM sind es 200mV, weil das die eigentliche Empfindlichkeit des AD-Wandlers ist. Also wird der Messwiderstand (Shunt) so berechner, dass z.B. bei 2A der Spannungsabfall 200mV ist und im Display wird dann einfach das Komma an der richtigen Stelle eingeblendet und eigentlich die SPannung angezeigt )
Wie funktioniert so eine Widerstandsmessung an so einem
Meßgerät. interne Spannungsversorgung sind4 Batterien a 1,5V
->6V
Das ist jetzt aber eine neue Frage ?!
Meist verwendet man eine Stromquelle, die ist auf jeden Fall mal Kurzschlusssicher und die Batterie-Spannung hat keinen Einfluss.
Je nach Messbereich wird dann der Strom umgeschaltet.
Und dann misst man die Spannung über den Prüfling )
Besorg dir mal ein zweites DVM und miss dann Spannung und Strom im Wid-bereich des ersten DVM.
Vergiss beim Strom aber nicht, beim direkten messen des Stroms, dass da meist noch 200mV Spannungsabfall sind !!!
hast du dafür ein paar links wo ich mir das in Ruhe durchlesen
kann?
Meine Einstellung bei wer-weiss-was fragen zu stellen ist auch
diese, erstmal so weit es geht selber über das Thema
nachzudenken bevor man die anderen fragt.
und dann auch die eigenen Darstellen wie weit man mit seinen
Überlegungen schom gekommen ist. So merken die Antwortenden
auch, das sie nciht nur einfach vom dem Fragesteller
ausgenutzt werden, weil dieser sich das Thema nicht selbst
erarbeitet.
Zudem kann man dann auch oft erkennen WO der Fragesteller vom richtigen Weg abkommt, bzw. wo er seinen Denkfehler oder eine Wissenslücke hat. Dann kann man auch effektiver helfen.