Stromrückzahlung von 4,5Jahren

Stromrückzahlung von 4,5Jahren

Hallo

Es wurde eine Garage angemietetim Jahre 2004.Im Mietvertrag steht Miete + zuzüglich Strom.

Es wurde jeden Monat die Miete überwiesen,aber kein Strom(Betrag war
auch nicht bekannt).

im November 2008 wurde die Garage gekündigt.
Jetzt kommt ein Schreiben mit der bitte Strom nachzuzahlen.
Die Vermieterin hat die Tage x 20Cent genommen für 4,5 Jahre = 316€
Stromrückzahlung.

Es gab in den 4,5 Jahren keine Abrechnung

Ist diese Forderung Verjährt ?

es wird mit einklagung gedroht

Mfg niknuk

Hallo Niknuk,

Garagen unterliegen nicht denselben Mieterschutzbedingungen wie Wohnraum, aber da Forderungen nach Ablauf von 3 Jahren verjähren, dürfte hier zumindest ein Teil unrechtmäßig sein.

Gruß!

Horst

Es bestand ein normaler wohnmietvertrag wie sieht es dann aus??
In den Nebenkosten Rubrik ist nichts eingetragen gewesen!

Jetzt kommt ein Schreiben mit der bitte Strom nachzuzahlen.
Die Vermieterin hat die Tage x 20Cent genommen für 4,5 Jahre =
316€
Stromrückzahlung.

Meiner Ansicht nach ist das ein Mondpreis. 20 cent pro Tag wäre ca. eine Kilowattstunde Strom! Wer im Schnitt zweimal am Tag ein- und ausfährt und dabei das Garagenlicht anmacht, verbraucht nie im Leben so viel Strom.

Mal angenommen, es existiert ein elektrischer Garagentoröffner. Dann haben wir vielleicht:

  • Standby-Strom für eine Funkbedienung:
    6W x 24h x 4,5 Jahre
  • 100W Leistung bei Betrieb, Betrieb 2x am Tag je 1 min:
    100W x (1/60)h x 4,5 Jahre
  • Dazu 2x60W-Glühbirne als Beleuchtung, 10 Minuten am Tag:
    120W x (1/6)h x 4.5 Jahre

Die Daten für den elektrischen Öffner habe ich btw. von einem real existierenden Gerät aus dem Internet. Der Standbystrom ist dabei noch der größte Posten! Also selbst wenn ich mehrmals am Tag ein- und ausfahre, ändert sich nicht viel.

Dann komme ich für 4.5 Jahre ca. auf 285 Kilowattstunden. Wenn man über die letzten 4,5 Jahre einen einem Kilowattstundenpreis von maximal 20ct im Schnitt ansetzt, wären das z.B. 57 Euro. Keine 300.

es wird mit einklagung gedroht

Ich würde das so mal vorrechnen und fragen, ob 50 Euro ok sind. Oder 60. Ansonsten soll sie ihre Stromverbrauchsschätzung mal genauer begründen, zur Not eben vor Gericht (wo dann, worauf man sie hinweisen könnte, ohnehin die Frage der Verjährung ins Spiel kommt)…

Grüße,
Sebastian

Dann komme ich für 4.5 Jahre ca. auf 285 Kilowattstunden.
Wenn man über die letzten 4,5 Jahre einen einem
Kilowattstundenpreis von maximal 20ct im Schnitt ansetzt,
wären das z.B. 57 Euro. Keine 300.

Und ausserdem, sehe ich gerade, habe ich aus Versehen mit 25h Standby pro Tag gerechnet, ist also noch ein wenig weniger :wink:.

Grüße,
Sebastian

Ja das denke ich auch das es zu teuer ist. Die Garage hat ein E-Tor mit schlüssel.

Das mit der Verjährung würde mich echt mal intressieren.

Ich weiß ja nicht wie das mit Garagen so ist. Der Mietvertrag war ein Wohnmietvertag und inhalt Garagen mit E Rolltor.

Mfg niknuk