Frau X hat für ihr gutes Herz einen ziemlichen Schlag ins Gesicht bekommen!
Weil Sie ein ungenutztes Haus nicht leerstehen lassen wollte, stellte Sie einem Beinahe- Wohnsitzlosen (Trennung von der Ehefrau) aus Ihrem Bekanntenkreis ebenjenes ungenutzte Haus vorübergehend als Wohnsitz zur Verfügung.
Das Haus hat Ofenheizung und eine 40 Jahre alte Elektroinstallation. Allerdings waren dem Hausnutzer (es gab nur eine formlose Mietvereinbarung mit geringem Entgelt) offensichtlich Holzhacken, Kohlentragen, Hausputz und Straßenreinigung zuviel Arbeit.
Weil das Haus und die Außenanlagen komplett vermüllt und verlottert waren, setzte Sie den Bekannten nach drei Monaten kurzerhand vor die Tür. Der Schock kam in Schüben:
- volle Müllsäcke in allen Räumen,
- Kohle-Aschehaufen in den Zimmerecken,
- eimerweise Zigarettenkippen
- das Obergeschoß ohne Strom
- die Küchenspüle meterhoch mit schimmligen
Geschirr und Essensresten zugebaut
Nachdem Asche und Müll durch Frau X und ein paar Helfer entfernt wurden, tauchte der Grund für die Stromlosigkeit im Obergeschoß auf: Die Elektroinstallation war komplett weggebrannt, weil es für den vorübergehenden Nutzer wohl bequemer war, alle Räume mit Ölradiatoren, Heizgebläsen und Induktionsheizern aufzuwärmen. Deshalb wurde kurzerhand die betreffende Sicherung durch eine Stahlschraube ersetzt, bis die Aluminiumkabel in den Wänden das Zeitliche segneten. Kosten für die notwendige Erneuerung der E- Anlage ( Bestandschutz für das ganze Haus ist weg, also Alles mit Kupfer!, neuer Zählerschrank etc.) - ca. 2.400 Euronen.
Dann kam die Rechnung des Energieversorgers:
572 Euro für 3 Monate! Natürlich auf den Namen von Frau X, weil der Herr Nutzer sich selbstredend (trotz ausdrücklicher Aufforderung beim Einzug) nicht beim Energieversorger angemeldet hat. Sie hat dem Energieversorger Mietvertrag, Zählerstände bei Ein- und Auszug und sogar die neue Adresse des „Mieters“ mitgeteilt, aber E.On bleibt stur und droht sogar mit Vollstreckung. Die Rechnungen vor dem Chaoten bewegten sich im Bereich von 45 Euro/Monat, selbst der Hinweis auf die unverhältnismäßige Erhöhung und des bewiesenen Nichtverschuldens verhallen ungehört im Äther. Was kann mein Frau X tun, damit E.On sie zumindest mit DIESEN Kosten unbehelligt läßt?