Stromsparende Geräte?

Hallo zusammen,

nehmen wir mal an Mister X holt sich ein Strom-Messgerät, um den Stromverbrauch der gestellten Geräte des Vermieters zu „prüfen“.

Nun stellt Mister X beim Kühlschrank folgendes fest:

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Kann der Mieter jetzt vom Vermieter ein neues Gerät verlangen?

Grüße Alex

Nein, aber es steht ihm frei, eigene Geräte zu kaufen und die Geräte des Vermieters einzulagern.

Hallo zusammen,

nehmen wir mal an Mister X holt sich ein Strom-Messgerät, um
den Stromverbrauch der gestellten Geräte des Vermieters zu
„prüfen“.

Nun stellt Mister X beim Kühlschrank folgendes fest:

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Kann der Mieter jetzt vom Vermieter ein neues Gerät verlangen?

Hallo Alex,

nein. Der Vermieter hat es wohl so zusammen mit der Wohnung angeboten und Du hast es akzeptiert. Wie im Vorposting empfohlen kannst Du einen eigenen Kühlschrank beschaffen und beim Auszug wieder gegen den Mietschrank austauschen. Mir erscheint aber der gemessene Verbrauch sehr hoch, steht der Kühlschrank vielleicht neben einem Heizkörper? Ist die Messung über einen längeren Zeitpunkt gemacht worden oder wurde vielleicht nur ein Spitzenwert gemessen?

Bei diesen Verbrauchsverhältnissen würde sich allerdings ein neuer Kühlschrank nach etwa 1 Jahr amortisieren:

Einsparung ca. 0,8 kWh, Einschaltdauer 40 % = 3500 h/a; jährl. Stromersparnis = 2800 kWh x 0,2 €7kWh = 560 €/a, dafür sollte man u.U. schon einen geeigneten Schrank finden.

Wolfgang D.

Hallo,

Nun stellt Mister X beim Kühlschrank folgendes fest:

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Die 0,4 glaubst du doch hoffentlich selbst nicht?
Solche Werte sind wie viele verbrauchswerte geschönt. Ausserdem ist jetzt Sommer.
Wenn die Relation tatsächlich richtig sein soll, dann hast du ein offensichtliches Uraltgerät dastehen, derart, dass es dir beim Einzug eigentlich ins Auge gesprungen sein müsste.

Angesichts des generellen Anliegens von Mr. X frage ich mich ob dieser überhaupt richtig messen kann.

Gruss,
TR

Hallo,

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Womit gemessen? Verbrauch über welchen Zeitraum? Wie oft geöffnet in dieser Zeit? Wie viele warme Dinge neu hineingestellt? Wie oft muss das Gerät abgetaut werden, wie schnell bildet sich Eis? Wie alt ist das Gerät?
Gruß
loderunner

Hallo zusammen,

nehmen wir mal an Mister X holt sich ein Strom-Messgerät, um
den Stromverbrauch der gestellten Geräte des Vermieters zu
„prüfen“.

Nun stellt Mister X beim Kühlschrank folgendes fest:

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Kann der Mieter jetzt vom Vermieter ein neues Gerät verlangen?

Hallo Alex,

nein. Der Vermieter hat es wohl so zusammen mit der Wohnung
angeboten und Du hast es akzeptiert. Wie im Vorposting
empfohlen kannst Du einen eigenen Kühlschrank beschaffen und
beim Auszug wieder gegen den Mietschrank austauschen. Mir
erscheint aber der gemessene Verbrauch sehr hoch, steht der
Kühlschrank vielleicht neben einem Heizkörper? Ist die Messung
über einen längeren Zeitpunkt gemacht worden oder wurde

Nein, der Kühlschrank steht in einer ganz anderen Ecke (ca. 4m vom Heizkörper weg), der Wert wurde über 24h gemessen.

Bei diesen Verbrauchsverhältnissen würde sich allerdings ein
neuer Kühlschrank nach etwa 1 Jahr amortisieren:

Einsparung ca. 0,8 kWh, Einschaltdauer 40 % = 3500 h/a; jährl.
Stromersparnis = 2800 kWh x 0,2 €7kWh = 560 €/a, dafür sollte
man u.U. schon einen geeigneten Schrank finden.

Danke

Wolfgang D.

Grüße Alex

Hallo,

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Womit gemessen? Verbrauch über welchen Zeitraum?

Mit einem Messgerät vom Energieversorger

Wie oft geöffnet in dieser Zeit?

Ausnahmsweise sehr selten (2x)

Wie viele warme Dinge neu hineingestellt?

Keine

Wie oft muss das Gerät abgetaut werden, wie
schnell bildet sich Eis?

Eis bildet sich gar keins, da es nur ein einfacher Kühlschrank ist. Es bildet sich aber recht viel Kondeswasser, soviel dass es in die verpackten Käsepackungen und Tupperdosen einzieht.

Wie alt ist das Gerät?

Keine Ahnung, mindestens zwei Jahre.

Gruß

Grüße

loderunner

Alex

Hallo,

Es bildet sich aber recht viel Kondeswasser, soviel dass
es in die verpackten Käsepackungen und Tupperdosen einzieht.

das weist darauf hin, dass die Türdichtung nicht in Ordnung ist oder (besonders häufig bei einem Einbaugerät) die Tür nicht mehr richtig schließt.
Du solltest erstmal prüfen, ob die Tür überhaupt richtig zu geht. Man sollte einen leichten Ruck beim öffnen spüren, wenn sich die Dichtung vom Gerät löst. Ggf. muss man die Tür neu einstellen.

Danach könntest Du mal versuchen, einen Streifen Papier unter der Dichtung durch zu schieben - ggf kann man diese Dichtung tauschen.

Gruß
loderunner

Hallo,

interessant! Du schaffst es, eine Einsparung mit Werten zu berechnen, die eine solche Berechnung gar nicht zulassen.

Einsparung ca. 0,8 kWh, Einschaltdauer 40 % = 3500 h/a; jährl.
Stromersparnis = 2800 kWh x 0,2 €7kWh = 560 €/a, dafür sollte
man u.U. schon einen geeigneten Schrank finden.

Dir ist aber der Unterschied zwischen kWh und kW bekannt? Das eine ist eine Energiegröße, das andere eine Leistungsgröße. Du rechnest mit einer Energiegröße wie mit einer Leistungsgröße.

Ausgehend davon, dass der Poster meinte, der Kühlschrank würde pro Tag 0,8 kWh mehr verbrauchen als das Referenzgerät, kommt dann mit folgender Rechnung

0,8 kWh/d * 365 d/a * 0,2 Euro/kWh = 58,4 Euro

schon ein ganz anderer Wert heraus und die Amortisation dauert ein klein wenig länger. Leider hat der Poster nicht geschrieben, in welchem Zeitraum die 0,8 kWh anfallen und auch auf loderunners Frage diesbezüglich nicht geantwortet. Somit bleibt obige Rechnung eine Vermutung.

Gruß, Niels

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Hallo,

Es bildet sich aber recht viel Kondeswasser, soviel dass
es in die verpackten Käsepackungen und Tupperdosen einzieht.

das weist darauf hin, dass die Türdichtung nicht in Ordnung
ist oder (besonders häufig bei einem Einbaugerät) die Tür
nicht mehr richtig schließt.
Du solltest erstmal prüfen, ob die Tür überhaupt richtig zu
geht. Man sollte einen leichten Ruck beim öffnen spüren, wenn
sich die Dichtung vom Gerät löst. Ggf. muss man die Tür neu
einstellen.

Danke für den Tipp, ich habe das Gefühl dass die Tür tatsächlich etwas „leicht“ aufgeht.

Danach könntest Du mal versuchen, einen Streifen Papier unter
der Dichtung durch zu schieben - ggf kann man diese Dichtung
tauschen.

Diesen Test habe ich leider nicht machen können, dass geht nicht so ohne weiteres, da das Gerät ein Einbaukühlschrank ist.

Gruß

Grüße

loderunner

Alex

Hallo zusammen,

nehmen wir mal an Mister X holt sich ein Strom-Messgerät, um
den Stromverbrauch der gestellten Geräte des Vermieters zu
„prüfen“.

Nun stellt Mister X beim Kühlschrank folgendes fest:

Verbrauch auf Stufe 1 - 1,13 kWh
Verbrauch auf Stufe 2 - 1,50 kWh
Verbrauch als Vergleichswert (vom Energieversorger) - 0,4 kWh

Kann der Mieter jetzt vom Vermieter ein neues Gerät verlangen?

Hallo Alex,

nein. Der Vermieter hat es wohl so zusammen mit der Wohnung
angeboten und Du hast es akzeptiert. Wie im Vorposting
empfohlen kannst Du einen eigenen Kühlschrank beschaffen und
beim Auszug wieder gegen den Mietschrank austauschen. Mir
erscheint aber der gemessene Verbrauch sehr hoch, steht der
Kühlschrank vielleicht neben einem Heizkörper? Ist die Messung
über einen längeren Zeitpunkt gemacht worden oder wurde

Nein, der Kühlschrank steht in einer ganz anderen Ecke (ca. 4m
vom Heizkörper weg), der Wert wurde über 24h gemessen.

Hallo Alex,
nach Deinen ergänzenden Angaben sieht die Sache natürlich anders aus, wenn die Arbeitsangaben sich auf einen Tag beziehen. Niels hat insofern recht, dass bei einem Minderverbrauch von 0,8 kWh/Tag die Einsparung nur 58,4 Euro beträgt, da lohnt sich natürlich kaum ein neues Gerät.

Bei diesen Verbrauchsverhältnissen würde sich allerdings ein
neuer Kühlschrank nach etwa 1 Jahr amortisieren:

Einsparung ca. 0,8 kWh, Einschaltdauer 40 % = 3500 h/a; jährl.
Stromersparnis = 2800 kWh x 0,2 €7kWh = 560 €/a, dafür sollte
man u.U. schon einen geeigneten Schrank finden.

Danke

Wolfgang D.

Grüße Alex

Hallo,

interessant! Du schaffst es, eine Einsparung mit Werten zu
berechnen, die eine solche Berechnung gar nicht zulassen.

Einsparung ca. 0,8 kWh, Einschaltdauer 40 % = 3500 h/a; jährl.
Stromersparnis = 2800 kWh x 0,2 €7kWh = 560 €/a, dafür sollte
man u.U. schon einen geeigneten Schrank finden.

Ja, ich habe den Fehler gemacht, die dürftigen Angaben von Alex falsch interpretiert zu haben. Und zwar habe ich den Verbrauch pro Stunde interpretiert, dass Alex dies auf einen Tag bezogen hat konnte ich nicht wissen und das hat er gerade erst jetzt in diesem Posting präzisiert.

Dir ist aber der Unterschied zwischen kWh und kW bekannt? Das
eine ist eine Energiegröße, das andere eine Leistungsgröße. Du
rechnest mit einer Energiegröße wie mit einer Leistungsgröße.

Danke für die Belehrung, Herr Oberlehrer!

Ausgehend davon, dass der Poster meinte, der Kühlschrank würde
pro Tag 0,8 kWh mehr verbrauchen als das Referenzgerät, kommt
dann mit folgender Rechnung

0,8 kWh/d * 365 d/a * 0,2 Euro/kWh = 58,4 Euro

Diese Rechnung war erst durch Alex’ 2. Beitrag möglich. So präzise war er in seinem Ursprungsposter leider nicht.

schon ein ganz anderer Wert heraus und die Amortisation dauert
ein klein wenig länger. Leider hat der Poster nicht
geschrieben, in welchem Zeitraum die 0,8 kWh anfallen

Alex schrieb doch, dass die angegebenen Verbrauchswerte über 24 h ermittelt wurden, also auf Stufe 1 = 1,13 kWh/Tag. und wenn ein sparsames Gerät nur 0,4 kWh/Tag verbraucht, dann ist die Einsparung eben rd. 0,8 kWh/Tag. Nun kannst Du einwenden, dass die Dimension kWh/Tag kein Verbrauch sondern eine Leistung ist. Richtig, die durchschnittlich gefahrene Leistung.

und auch
auf loderunners Frage diesbezüglich nicht geantwortet. Somit
bleibt obige Rechnung eine Vermutung.

Da will ich gar nicht widersprechen. Solche Überschlagsrechnungen zeigen aber, ob es sich lohnt eine Sache in einer bestimmten Richtung weiter zu verfolgen. OK, meine Rechnung lag wegen der unvollständigen und interpretationsbedürftigen Angaben daneben, aber keine Antwort kann präziser sein als die Frage.

Wolfgang D.

Gruß, Niels

Ja, ich habe den Fehler gemacht, die dürftigen Angaben von
Alex falsch interpretiert zu haben. Und zwar habe ich den
Verbrauch pro Stunde interpretiert,

das ist doch auch unlogisch. Wieso multiplizierst Du dann noch mit 0.4?

dass Alex dies auf einen
Tag bezogen hat konnte ich nicht wissen und das hat er gerade
erst jetzt in diesem Posting präzisiert.

ein Verbrauch von über 1 kWh pro Stunde? Ich kenne keinen normalen Kühlschrank, der einen Kompressor in dieser Leistungskategorie besitzt. Und angesichts der produzierten Wärme würde ich meinen, dass Alex unter diesen Umständen von anderen Problemen berichten würde (zB von einem Kühlschrank, der heizt ohne Ende).

Dir ist aber der Unterschied zwischen kWh und kW bekannt? Das
eine ist eine Energiegröße, das andere eine Leistungsgröße. Du
rechnest mit einer Energiegröße wie mit einer Leistungsgröße.

Danke für die Belehrung, Herr Oberlehrer!

Bitte, bitte. ich bin immer gern bereit, mein Wissen zu teilen.

Diese Rechnung war erst durch Alex’ 2. Beitrag möglich. So
präzise war er in seinem Ursprungsposter leider nicht.

Man hätte aber auch ohne das 2. Posting darauf kommen können. Tatsächlich habe ich das gar nicht gelesen. Deshalb auch mein Satz:

Somit bleibt obige Rechnung eine Vermutung.

Alex schrieb doch, dass die angegebenen Verbrauchswerte über
24 h ermittelt wurden, also auf Stufe 1 = 1,13 kWh/Tag. und
wenn ein sparsames Gerät nur 0,4 kWh/Tag verbraucht, dann ist
die Einsparung eben rd. 0,8 kWh/Tag.

wie geschrieben: Ich habe es nicht gelesen.

Nun kannst Du einwenden,
dass die Dimension kWh/Tag kein Verbrauch sondern eine
Leistung ist. Richtig, die durchschnittlich gefahrene
Leistung.

Na, ganz so pingelich bin ich dann auch wieder nicht.

Gruß, Niels

Zur Erinnerung: Dieses Forum firmiert unter dem Begriff „Mietrecht“.
Nur so.

Gruß