Guten Tag,
hat jemand Erfahrung mit dem Stromsparzähler von Yello, der eine Art „günstigeren“ Nachtstromtarif bietet ?
Man soll dadurch Stromkosten sparen können ?
Gute oder schlechte Erfahrung gemacht ?
Grundpreis ohne Stromsparzähler = 7,09 €
Grundpreis mit Stromsparzähler 15,35 € (!!!)
Arbeitspreis jeweils gleich = 0,2114 €,
aber mit Stromsparnachttarif nur 0,1924 € zwischen 22 Uhr und 6 Uhr
Hallo Fragewurm,
hat jemand Erfahrung mit dem Stromsparzähler von Yello, der
eine Art „günstigeren“ Nachtstromtarif bietet ?
Das sind zwei unterschiedliche Dinge, so wie das Aussieht.
Man soll dadurch Stromkosten sparen können ?
Nein, der Stromsparzähler spart da nichts, das ist nur ein Marketinggag mit dem Namen.
Das einzige, was dieser Zähler kann, ist die die Verbrauchswerte auf den PC zu übermitteln. DU kannst dann darauf reagieren.
Ich habe vor über 15 Jahren solche Messungen für Firmen gemacht und Ausgewertet. Ist ganz lustig, wenn man sehen kann, dass der Erste um 07:22 in den Betrieb kommt, durch die Hallen läuft und nach und nach das Licht anmacht …
In einem Fall fanden wir einen 30kW Ofen, bei dem die Schaltuhr verstellt war, sodass er nicht im Niedertarif gelaufen ist.
Das ganze ist anfangs interessant, weil man sein Verhalten erkennen und sein dieses verbessern kann. Auch kann man damit seine Stromfresser finden. Später macht das Beobachten nur noch Sinn, wenn man sich neue Geräte anschafft und so einmal im Monat um defekte Geräte/Steuerungen frühzeitig zu erkennen. Letzteres betrifft aber meist nur temperaturgesteuerte Geräte.
Arbeitspreis jeweils gleich = 0,2114 €,
aber mit Stromsparnachttarif nur 0,1924 € zwischen 22 Uhr und
6 Uhr
Wenn das regionale EVU Hoch/Niedertarif anbietet, dann kann Yellow das auch. Nur die Tarife ist „gelb“.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
Man soll dadurch Stromkosten sparen können ?
Nein, der Stromsparzähler spart da nichts, das ist nur ein
Marketinggag mit dem Namen.
Ich habe gehört, daß das für Neuanschlüsse bald sowieso Pflicht wird - stimmt das? Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht so ein Zähler einen Internetzugang - wer bezahlt das eigentlich? Schlimmstenfalls braucht doch in einem super optimierten Haushalt der Router, der dann dauernd am Netz sein muß, mehr als man sparen kann. Und vor allem, wie soll das gehen, falls kein DSL verfügbar ist - Modem wird ja per Zeit abgerechnet - dauernd online kostet also „viel“ Geld, auch wenn nur wenige Daten übertragen werden. Davon abgesehen, daß man dann eine Leitung dauernd belegt hat, unter ISDN also nicht wegkommt.
Cu Rene
Hi,
optimierten Haushalt der Router, der dann dauernd am Netz sein
muß, mehr als man sparen kann. Und vor allem, wie soll das
gehen, falls kein DSL verfügbar ist - Modem wird ja per Zeit
abgerechnet - dauernd online kostet also „viel“ Geld, …
Ohne es zu wissen, vermute ich mal so ins Blaue hinein, daß das direkt übers Stromnetz geht. Es gibt ja auch Internet über die Stromleitung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gerfrequenzanlage
Gruß S
Guten Tag,
hat jemand Erfahrung mit dem Stromsparzähler von Yello, der
eine Art „günstigeren“ Nachtstromtarif bietet ?
Weitaus weniger günstig als Nachtstrom bei Nachtspeicherheizungen ist.
Der liegt nämlichn unter 10c / kWh.
Man soll dadurch Stromkosten sparen können ?
Gute oder schlechte Erfahrung gemacht ?
Grundpreis ohne Stromsparzähler = 7,09 €
Grundpreis mit Stromsparzähler 15,35 € (!!!)
Arbeitspreis jeweils gleich = 0,2114 €,
aber mit Stromsparnachttarif nur 0,1924 € zwischen 22 Uhr und
6 Uhr
Das ist einfach nachzurechnen. Du benötigst einen DSL Anschluss mit Dauerverbindung (der Router muss also immer an sein). Zusätzzlich fallen 8,26€ im Monat mehr an, um 1,9c /kWh nachts zu sparen. Das rechnet sich, wenn man mehr als 435 kWh nachts im Monat, also mehr als 5220 kWh nachts im Jahr verbraucht.
Fazit: Wer unbedingt jederzeit online sehen möchte, was er gerade verbraucht, kann sich gerne so etwas als „Spielzeug“ leisten.
Sparen kann man nur bei extremen Nachtverbräuchen, da bieten aber regionale Versorger bessere Preise.
Hallo,
bei gelb ist definitiv ein Internetanschluß notwendig. Im Prinzip würde mich das nämlich interessieren, daher habe ich mich da schon mal etwas umgesehen. Da ich hier aber kein DSL bekommen kann, ist das nicht sinnvoll, da bin ich lieber den konventionellen Weg über ein Energiekostenmeßgerät gegangen. Leider kommt man so an die fest verdrahteten Geräte nicht ohne Elektriker ran.
Warum man die Daten aber zuerst (!) zum Anbieter übertragen muß, um sie von dort wieder runterladen zu können, verstehe ich sowieso nicht. Das war dann der zweite Grund mich nicht dafür zu entscheiden.
Cu Rene
Danke, ich bin bereits auf ein ähnliches Ergebnis gekommen, und wollte
nur noch mal eine zweite Meinung hören.
Dazu kommt nämlich noch, dass Yello dann einen neuen Stromzähler einbaut und den alten stillegt.
Das bedeutet, wenn Du den Stromanbieter wechseln willst, hast Du ein zusätzliches Problem.
Schaut Euch mal die Website von Yello an, da wird das mit dem sogenannten Stromsparzähler genau erklärt.
Ich habe mittlerweile mehrere Szenarios durchgerechnet, und bin nur
in einem Fall (!!), wenn man nämlich mindestens 20% des JahreskwH verbrauchs zwischen 22 und 6 Uhr verbrauchen kann, weil eben nachts soviel läuft, auf eine theoretische (!!!) Ersparnis von ca. 100 € pro Jahr gekommen.
Das ist aber ziemlich unrealistisch, weil ein moderner Gefrierschrank + Kühlschrank lt. AEG 123 bzw 186 kwH im Jahr verbraucht. Selbst mit unseren insgesamt 4 Geräten komme ich also im Jahr auf nur 618 kwH.
Das sind nur 13 % meines Gesamtstromverbrauchs in 24 Std., wenn ich jetzt auch noch den reinen „Nacht-Anteil“ rausrechne, dann habe ich keinerlei Ersparnis mehr, weil die horrende Grundgebühr von 15 € pro Monat alles auffrisst.
Dazu kommt nämlich noch, dass Yello dann einen neuen
Stromzähler einbaut und den alten stillegt.
Das bedeutet, wenn Du den Stromanbieter wechseln willst, hast
Du ein zusätzliches Problem.
Nee, das ist glaub ich kein Problem mehr. In ihrer allumfassenden Weisheit hat doch die Bundesregierung beschlossen, dass man nunmehr nicht nur am X-Netz Y-Strom beziehen kann, sondern dass man sogar im X-Netz Y-Strom mit Z-Zähler bekommt. Verbindungsnetzbetreiber, Stromlieferant und Messstellenbetreiber dürfen also drei verschiedene Firmen sein.
Alles wird besser, sagt man.
Arbeitspreis jeweils gleich = 0,2114 €,
aber mit Stromsparnachttarif nur 0,1924 € zwischen 22 Uhr und
Extrem überteuert. Konventioneller Strom, selbst „richtiger“ Ökostrom ist da günstiger!