Stromstärke - Solarmodul

Ich habe vor kurzem ein ca. 100 Watt Solarmodul mit einem 8 Ampere Laderegler und einer 130 Ah Moll Solarbatterie installiert.
Laut Anzeige des Ladereglers lädt er auch bei Sonnenschein.

Gibt es irgendeine günstige Methode den Ladestrom zu messen, ohne einen teuren Laderegler mit Display oder teure Messgeräte zu kaufen?

Ich habe zwar ein Multimeter, das eine 10 Ampere Messeinstellung hat, aber ich glaube bei dieser Einstellung wird das Modul kurzgeschlossen, was denke ich nicht besonders gut für das Solarmodul ist.

Und noch eine Frage: Inwieweit hängt die Batteriespannung von dem Füllstand der Batterie ab? Bei welcher Spannung kann man eine Batterie als leer bzw. voll bezeichnen ?

Für Tipps wäre ich dankbar!!

HALLO Fragewurm,

Gibt es irgendeine günstige Methode den Ladestrom zu messen,
ohne einen teuren Laderegler mit Display oder teure Messgeräte
zu kaufen?

Ich habe zwar ein Multimeter, das eine 10 Ampere
Messeinstellung hat, aber ich glaube bei dieser Einstellung
wird das Modul kurzgeschlossen, was denke ich nicht besonders
gut für das Solarmodul ist.

Um den Strom zu messen musst du die Verbindung unterbrechen und dein Multimeter dazwischen schalten.

MfG Peter(TOO)

Das ist mir schon klar wie ich das Multimeter anschließen muss :wink:)

Ich dachte mir bloß, dass die zu messende Stromquelle dann IM Multimeter kurzgeschlossen wird, weil ich den Fall mal bei irgendeinem älteren Gerät hatte. Und das würde dem Modul doch nicht gut tun oder ?

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HALLO Fragewurm,

Das ist mir schon klar wie ich das Multimeter anschließen muss
:wink:)

Sorry, aber diesen Eindruck erweckst du bei mir nicht, ansonsten würdest du nicht eine solche Frage stellen !!

Ich dachte mir bloß, dass die zu messende Stromquelle dann IM
Multimeter kurzgeschlossen wird, weil ich den Fall mal bei
irgendeinem älteren Gerät hatte.
Und das würde dem Modul doch nicht gut tun oder ?

Dann hast du etwas falsch angeschlossen !!

Leider finde ich gerade keinen Link mit den Grundlagen der Spannungs- und Strom-Messung.

MfG Peter(TOO)

HALLO Fragewurm,

Das ist mir schon klar wie ich das Multimeter anschließen muss
:wink:)

Sorry, aber diesen Eindruck erweckst du bei mir nicht,
ansonsten würdest du nicht eine solche Frage stellen !!

Ok, ich versuchs mal zu erklären: Ich hatte mal ein Multimeter, bei dem in der Einstellung 10 Ampere der Plus und Minus Anschluss im Multimeter kurzgeschlossen waren mit einer etwas dickeren Eisenstange.
Deswegen hab ich mir gedacht ich frag erstmal, bevor ich das Solarmodul auf diese Weise kurzschließe und beschädige.
Ich glaub wir reden hier etwas aneinander vorbei, ich bin Physik Student und kenn mich mit solchen Sachen schon mehr oder weniger aus, allerdings halt nicht mit allen :wink:

Ich dachte mir bloß, dass die zu messende Stromquelle dann IM
Multimeter kurzgeschlossen wird, weil ich den Fall mal bei
irgendeinem älteren Gerät hatte.
Und das würde dem Modul doch nicht gut tun oder ?

Dann hast du etwas falsch angeschlossen !!

Ich hab bisher das Multimeter noch nicht in der 10 A Einstellung angeschlossen, sondern nur die Spannung gemessen.
Mir gings eigentlich drum ob es sein kann das manche Multimeter für eine Srommessung die Stromquelle kurzschließen!

Leider finde ich gerade keinen Link mit den Grundlagen der
Spannungs- und Strom-Messung.

MfG Peter(TOO)

Danke bisher für deine Bemühungen!

dann nochmal :wink:
Hallo Ralph,

nur damit Du nicht gleich denkst, der Peter versteht Dich nicht: Ich finde er hat ganz recht mit

Das ist mir schon klar wie ich das Multimeter anschließen muss
:wink:)

Sorry, aber diesen Eindruck erweckst du bei mir nicht,
ansonsten würdest du nicht eine solche Frage stellen !!

Ok, ich versuchs mal zu erklären: Ich hatte mal ein
Multimeter, bei dem in der Einstellung 10 Ampere der Plus und
Minus Anschluss im Multimeter kurzgeschlossen waren mit einer
etwas dickeren Eisenstange.

Ja, denn das Amperemeter schaltets du ja auch, wie Peter schrieb, zwischen Solarmodul und Batterie. Also trenne eine Leitung auf und schalte „die Eisenstange“ dazwischen. Der Strom (10A) muß ja auch fließen beim Messen (bei dieser Art) und ein Widerstand von z.B. >1 Ohm würde da schon 100 Watt verlustleistung bedeuten.

Deswegen hab ich mir gedacht ich frag erstmal, bevor ich das
Solarmodul auf diese Weise kurzschließe und beschädige.

Amperemeter niemals irgendwo drannstecken, sondern nur ANSTATT einer vorhandenen Leitung anschließen. Dann kann nichts passieren

Ich glaub wir reden hier etwas aneinander vorbei, ich bin
Physik Student und kenn mich mit solchen Sachen schon mehr
oder weniger aus, allerdings halt nicht mit allen :wink:

habe auch sowas studiert, am Ende ist man froh, wenn URI wirklich alle beherrschen (das ist nicht ironisch, sondern Erfahrung. Arbeite in der Elektronik-Entwicklung, und einen Spannungsteiler beherrscht dort nicht jeder.)

Gruß
achim

HALLO Fragewurm,

Ok, ich versuchs mal zu erklären: Ich hatte mal ein
Multimeter, bei dem in der Einstellung 10 Ampere der Plus und
Minus Anschluss im Multimeter kurzgeschlossen waren mit einer
etwas dickeren Eisenstange.

  1. Diese Stange nennt sich Shunt , das ist ein Widerstand an welchem, der dem Strom direkt proporzionale, Spannungsabfall gemessen wird.
  2. Diese Stange ist nicht aus Eisen, sondern meist aus Konstantan, einer Legierung mit einem sehr kleinen Temperaturkoeffizienten. Da, wie du wissen solltest, normale Metalle ihren Widerstand mit zunehmender Temperatur vergrössern (Kaltleiter) würde dies die Messung verfälschen, bzw. man müsste die Temperatur des Shunts messen und zusätzlich den Messwert korrigieren. Dies solltest du aber in einem deiner Praktika mal ausprobiert haben.

Deswegen hab ich mir gedacht ich frag erstmal, bevor ich das
Solarmodul auf diese Weise kurzschließe und beschädige.
Ich glaub wir reden hier etwas aneinander vorbei, ich bin
Physik Student und kenn mich mit solchen Sachen schon mehr
oder weniger aus, allerdings halt nicht mit allen :wink:

Ziemlich sicher habe ich schon mehr Zeit an einer Uni in der Physik zugebracht als du :wink:)

Ich bin jetzt seit über zwei Jahrzenten in der Elektronik-Entwicklung tätig, habe Lehrlinge ausgebildet und diverse Semester- und Diplomarbeiten betreut. Glaube mir, ich kann deinen Wissensstand beurteilen !

Ich hab bisher das Multimeter noch nicht in der 10 A
Einstellung angeschlossen, sondern nur die Spannung gemessen.
Mir gings eigentlich drum ob es sein kann das manche
Multimeter für eine Srommessung die Stromquelle kurzschließen!

Beim Messen von Strom ist das Instroment immer niederohmig, ideal wäre ein Widerstand von 0 Ohm, da ja der ganze Strom von der Quelle durch das Instrument zum Verbraucher fliessen muss.
Praktisch wird dein Multimeter einen Spannungsabfall von typisch 0.2V bei Full Scale haben. In der Anleitung und auf dem Instrument sollte angegeben sein ob du 10A dauernd messen darfst oder nur kurzzeitig. Manche Multimeter bekommen bei 10A etwas Probleme mit der Temperatur, wenn der Shunt anfängt zu heizen.

Wenn du einen Kurzschluss verursachst, hast du definitiv etwas falsch gemacht, nicht das Instrument.

MfG Peter(TOO)

HALLO Fragewurm,

Ok, ich versuchs mal zu erklären: Ich hatte mal ein
Multimeter, bei dem in der Einstellung 10 Ampere der Plus und
Minus Anschluss im Multimeter kurzgeschlossen waren mit einer
etwas dickeren Eisenstange.

  1. Diese Stange nennt sich Shunt , das ist ein
    Widerstand an welchem, der dem Strom direkt proporzionale,
    Spannungsabfall gemessen wird.
  2. Diese Stange ist nicht aus Eisen, sondern meist aus
    Konstantan, einer Legierung mit einem sehr kleinen
    Temperaturkoeffizienten. Da, wie du wissen solltest, normale
    Metalle ihren Widerstand mit zunehmender Temperatur
    vergrössern (Kaltleiter) würde dies die Messung verfälschen,
    bzw. man müsste die Temperatur des Shunts messen und
    zusätzlich den Messwert korrigieren. Dies solltest du aber in
    einem deiner Praktika mal ausprobiert haben.

Deswegen hab ich mir gedacht ich frag erstmal, bevor ich das
Solarmodul auf diese Weise kurzschließe und beschädige.
Ich glaub wir reden hier etwas aneinander vorbei, ich bin
Physik Student und kenn mich mit solchen Sachen schon mehr
oder weniger aus, allerdings halt nicht mit allen :wink:

Ziemlich sicher habe ich schon mehr Zeit an einer Uni in der
Physik zugebracht als du :wink:)

Ich bin jetzt seit über zwei Jahrzenten in der
Elektronik-Entwicklung tätig, habe Lehrlinge ausgebildet und
diverse Semester- und Diplomarbeiten betreut. Glaube mir, ich
kann deinen Wissensstand beurteilen !

Tschuldigung wenn Du dich in irgendeiner Weise kritisiert habe :wink: Ich hab erst das erste Semester hinter mir und habe bisher (fast) nur Erfahrungen im Hausbereich gesammelt.
Ich nehme alles zurück und ziehe den Hut vor Dir :wink:

Ich habe mich halt bloß etwas als „blöd“ dahergestellt gefühlt, deswegen habe ich möglicherweise falsch reagiert…

Mir gehts hier aber jetzt nicht um eine wer hat wieviel Ahnung Diskussion sondern allein um den Modul- bzw. Ladestrom erfpolgreich zu messen, ich hab bisher in dem Gartenhaus, um das sich das ganze spielt, erfolgreich Radio, Lampen, Batterie, Modul, Laderegler, Schalter,… eingebaut, dann werd ich hoffentlich auch irgendwie schaffen den Modulstrom zu messen :smile:

Ich hab bisher das Multimeter noch nicht in der 10 A
Einstellung angeschlossen, sondern nur die Spannung gemessen.
Mir gings eigentlich drum ob es sein kann das manche
Multimeter für eine Srommessung die Stromquelle kurzschließen!

Beim Messen von Strom ist das Instroment immer
niederohmig, ideal wäre ein Widerstand von 0 Ohm, da ja der
ganze Strom von der Quelle durch das Instrument zum
Verbraucher fliessen muss.
Praktisch wird dein Multimeter einen Spannungsabfall von
typisch 0.2V bei Full Scale haben. In der Anleitung und auf
dem Instrument sollte angegeben sein ob du 10A dauernd messen
darfst oder nur kurzzeitig. Manche Multimeter bekommen bei 10A
etwas Probleme mit der Temperatur, wenn der Shunt anfängt zu
heizen.

Wenn du einen Kurzschluss verursachst, hast du
definitiv etwas falsch gemacht, nicht das Instrument.

MfG Peter(TOO)

Also wenn ich jetzt den Ladestrom messen will, schließ ich dann das Multimeter zwischen beispielsweise + Modul und + Modulanschluss vom Laderegler an oder zwischen + Batterie und + Batterieanschluss am Regler an, oder ist das dann relativ egal, weil die beiden Ströme ziemlich gleich sein werden ?

Nochmals Danke für deine Antworten, die mir jetzt auch das Multimeter verstehen lassen.

Grüße,

Ralph

Ich denke bei mir war die Blödheit schuld. Es ist schon klar, wenn ich Das Multimeter driekt am Plus und Minuspol anschließe, dann verursache ich automatisch einen Kurzschluss. Wenn ich es einfach dazwischenschleife, wie mir jetzt klar ist, kann ja nix passieren.

Aber Leichtsinnsfehler passieren jedem mal, man sieht halt oft den Wald vor lauter Bäumen nicht!

Danke nochmal und Grüße,

Ralph

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Hallo Ralph

Also wenn ich jetzt den Ladestrom messen will, schließ ich
dann das Multimeter zwischen beispielsweise + Modul und +
Modulanschluss vom Laderegler an oder zwischen + Batterie und

  • Batterieanschluss am Regler an, oder ist das dann relativ
    egal, weil die beiden Ströme ziemlich gleich sein werden ?

Deine Anlage müsste im Prinzip so aussehen:

Modul Regler Batterie Verbraucher
+------+ +--------+ +-------+ +------+
| | | | | | | |
| + +---A1---+ + + +---A2---+ + + +---A3---+ + |
| | | | | | | |
| - +--------+ - - +--------+ - - +--------+ |
| | | | | | | |
+------+ +--------+ +-------+ +------+

A1 bis A3 sind die dazwischengeschalteten Amperemeter.

A1 = Modulstrom: Dieser wird mit sicherheit reiner Gleichstrom sein.

A2 = Hier musst du aufpassen, Hier kann der Strom auch gepulst sein, das hängt vom Laderegler ab. Mit deinem Multimeter wirst du dann etwas falsches messen, ausser du hast eines mit „True RMS“ (siehe weiter unten). Je nach Technik des Ladereglers können hier auch noch Frequenzanteile mit einigen 10 kHz dabei sein, welche möglicherweise auch zu falschen Messwerten führen.

A3 = Verbraucherstrom, sollte keine Messprobleme bereiten.

True RMS
Bei einfachen Messgeräten, wird die Messspannung gleichgerichtet, es wird also die Scheitelspannung gemessen. Unter Annahme einer sinusförmigen Spannungen wird dann durch SQR(2) geteilt, um die Effektivspannung (Im Prinzip das Integral innerhalb der Sinuskurve) zu erhalten.
Wenn die Messspannung nicht sinusförmig ist sind die angezeigten Messwerte falsch.
Messgeräte mit „True RMS“ berechnen das Integral der Messspannung und zeigen auch bei nicht sinusförmigem Spannungsverlauf den richtigen Effektivwert an. Diese Messgeräte sind aber einiges teurer.

MfG Peter(TOO)

Ich habe eh nur ein billiges Messgerät.
Aber ich denke wennn ich den Modulstrom messe, dann reicht mir das auch, weil zum Ladestrom dürfte sich dann effektiv nicht viel ändern. Mir gehts ja um die Größenordnung, was das Modul bei direkter Sonneneinstrahlung bringt, bei indirekter, usw…

Nochmal herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten!

Ralph

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Hallo,

Aber ich denke wennn ich den Modulstrom messe, dann reicht
mir das auch, weil zum Ladestrom dürfte sich dann effektiv
nicht viel ändern.

Das dürfte so auch nicht korrekt sein, weil Ladespannung und
Modulspannung kaum übereinstimmen werden.
Um die Sache richtig bewerten zu können, mußt Du jeweils
die Spannung und Strom messen.

Der Laderegler kann aus einer (fast) beliebigen Eingangsspannung
(z.B. 15…40V) die richtige Ladespannung machen.
Angenommen, das kommen 30V mit 3A rein (90W) dann transformiert
der Laderegler das auf z.B. ca. 14V/6A (Batterie mit12V Nennspannung).
Laderregler von Solaranlagen funktionieren prinzipiell wie
Schaltnetzteile und haben üblicherweise einen recht hohen
Wirkungsgrad (>90%).
Gruß Uwi

Mir gehts ja um die Größenordnung, was das
Modul bei direkter Sonneneinstrahlung bringt, bei indirekter,
usw…

Mein Tip:
Als Physikstudent sollte man sich auch schon ein wenig über
die Zusammenhänge Strom/Spannung und Leistung vertraut machen
und die Möglichkeiten zur Messung derselben kennen.
Das ist eigentlich schon Schulstoff und wird schon von
interessierten 8-Klässlern verstanden.
Gruß Uwi

Hallo,

Aber ich denke wennn ich den Modulstrom messe, dann reicht
mir das auch, weil zum Ladestrom dürfte sich dann effektiv
nicht viel ändern.

Das dürfte so auch nicht korrekt sein, weil Ladespannung und
Modulspannung kaum übereinstimmen werden.
Um die Sache richtig bewerten zu können, mußt Du jeweils
die Spannung und Strom messen.

Der Laderegler kann aus einer (fast) beliebigen
Eingangsspannung
(z.B. 15…40V) die richtige Ladespannung machen.
Angenommen, das kommen 30V mit 3A rein (90W) dann
transformiert
der Laderegler das auf z.B. ca. 14V/6A (Batterie mit12V
Nennspannung).
Laderregler von Solaranlagen funktionieren prinzipiell wie
Schaltnetzteile und haben üblicherweise einen recht hohen
Wirkungsgrad (>90%).
Gruß Uwi

Mir gehts ja um die Größenordnung, was das
Modul bei direkter Sonneneinstrahlung bringt, bei indirekter,
usw…

Danke für die Blumen :wink:

Leider muss ich dir widersprechen, ein Volldepp bin ich auch nicht *g*

Normale Solar Laderegler transformieren den Strom und die Spannung NICHT, wie du es gesagt hast, wenn z.B. 40 V / 3 A reinkommen, dann kommen 14 V Ladespannung und 3 A Ladestrom raus. Nur die Spannung wird runtergeregelt.
Kannst gerne bei Herstellern nachfragen. Und Laderegler, die diese Transformation beherrschen (nennt man MPP=MaximumPowerPoint Laderegler), aber die Mehrkosten für solch ein Modell rentieren sich meistens gar nicht (für meine Verwendung zumindest), weil man für die Mehrkosten evtl. gleich ein zweites Modul kaufen kann…

Mein Tip:
Als Physikstudent sollte man sich auch schon ein wenig über
die Zusammenhänge Strom/Spannung und Leistung vertraut machen
und die Möglichkeiten zur Messung derselben kennen.
Das ist eigentlich schon Schulstoff und wird schon von
interessierten 8-Klässlern verstanden.
Gruß Uwi

Die Zusammenhänge, von denen du meinst, dass ich sie nicht kenne, weiß ich meines Erachtens schon lange, glaub mir :wink:
Sonst hätte ich das Fach nicht angefangen zu studieren.
Kann sein dass meine Beiträge anderst rübergekommen sind als ich sie gemeint habe, aber leider ist das halt öfter so, wenn man nur was schreiben kann…
Für die Spannungsmessung war ich ja auch nicht zu doof, beim Strommessen hatte ich halt einen Denkfehler, ein Denkfehler ist Dir in deinem Leben bestimmt auch schon mal passiert…

Grüße,

Ralph

Hallo,

Danke für die Blumen :wink:
Leider muss ich dir widersprechen, ein Volldepp bin ich auch
nicht *g*

habe ich nicht behauptet. Allerdings waren Deine Äußerungen
hier nicht so berauschend. Nimm’s also einfach hin.
Nächtens wird’s evtl. irgendwann mal besser.
Diesmal hat es leider auch noch nicht geklappt :frowning:

Normale Solar Laderegler transformieren den Strom und die
Spannung NICHT, wie du es gesagt hast, wenn z.B. 40 V / 3 A
reinkommen, dann kommen 14 V Ladespannung und 3 A Ladestrom
raus.
Nur die Spannung wird runtergeregelt.

LOL :smile:
Von 40V/3A auf 14V/3A ist also „Strom“ runterstransformiert.

Zugegeben, in Realität ist ein Laderegler eher eine Stromquelle
mit Spannungsbegrenzung, aber so wie Du es darstellst, wird es wohl hoffentlich nicht sein. Das macht nähmlich jeder poplige
Längsregler so (und muß dabei gar nix transformieren).

Was sind „normale Solarregler“ ?

Wenn es so ist, wie Du hier beschreibst, dann halte ich das eher
für Verarschung. Solarenergie ist so ziehmlich die teuerste
Energieform. Da mehr als die Hälfte im Regler zu verheizen
ist IMHO technischer Schwachfug.

Kannst gerne bei Herstellern nachfragen. Und Laderegler, die
diese Transformation beherrschen (nennt man
MPP=MaximumPowerPoint Laderegler),

Damit ist dann aber wohl doch was ganz anderes gemeint.
Jeder normale Schaltregler macht aus 40V/3A ca. 6A bei 14V .

MPP hat einen dabei noch einen ganz anderen Hintergrund.
Da wird das Lastverhalten zusätzlich so angepasst, daß das
Solarmodul selbst immer die max. Leistung abgibt.
Informationen dazu lassen sich mit Google leicht finden.

aber die Mehrkosten für
solch ein Modell rentieren sich meistens gar nicht (für meine
Verwendung zumindest), weil man für die Mehrkosten evtl.
gleich ein zweites Modul kaufen kann…

Das mag die Marketingstrategie einiger Hersteller sein. Aber
auf diese Art und Weise den Leuten das Geld aus der Tasche
zu ziehen, indem man einerseits mit dem guten Wirkungsgrad
Werbung macht und dann billigste Elektronik anbietet, um infolge
dessen möglichst gleich noch mehr teure Module an den Mann zu
bringen, ist Geldschneiderei.

Evtl. ist das aber gar nicht so kritisch (habe ich mich nicht
mit vertraut gemacht).
Auf alle Fälle ist es ein ganz anderes Ding, eine Längsregler
zu nehmen (mit 40% Wirkungsgrad) als einen Schaltregler mit
80% Wirkungsgrad, selbst wenn diese nicht MPP beherrscht.

Mein Tip:
Als Physikstudent sollte man sich auch schon ein wenig über
die Zusammenhänge Strom/Spannung und Leistung vertraut machen
und die Möglichkeiten zur Messung derselben kennen.
Das ist eigentlich schon Schulstoff und wird schon von
interessierten 8-Klässlern verstanden.
Gruß Uwi

Die Zusammenhänge, von denen du meinst, dass ich sie nicht
kenne, weiß ich meines Erachtens schon lange, glaub mir :wink:
Sonst hätte ich das Fach nicht angefangen zu studieren.
Kann sein dass meine Beiträge anderst rübergekommen sind als
ich sie gemeint habe, aber leider ist das halt öfter so, wenn
man nur was schreiben kann…
Für die Spannungsmessung war ich ja auch nicht zu doof, beim
Strommessen hatte ich halt einen Denkfehler, ein Denkfehler
ist Dir in deinem Leben bestimmt auch schon mal passiert…

Na ja, vorerst bleib mein Tip stehen.

Gruß Uwi

Hallo,

Danke für die Blumen :wink:
Leider muss ich dir widersprechen, ein Volldepp bin ich auch
nicht *g*

habe ich nicht behauptet.

Aber du denkst es, gell ? :wink:

Allerdings waren Deine Äußerungen
hier nicht so berauschend. Nimm’s also einfach hin.
Nächtens wird’s evtl. irgendwann mal besser.
Diesmal hat es leider auch noch nicht geklappt :frowning:

Ich denke nicht dass du in mir noch Hoffnung hast, oder ?
Mich wundert ja, dass du auf solche unqualifizierten Beiträge, wie ich sie bringe, überhaupt noch antwortest…

LOL :smile:
Von 40V/3A auf 14V/3A ist also „Strom“ runterstransformiert.

Was ist „stransformieren“? :wink:
Wo habe ich was von "Strom runtertransformieren geschrieben?
Siehe da:

Nur die Spannung wird runtergeregelt.

oder da:

den Strom und die
Spannung NICHT, wie du es gesagt hast

Zugegeben, in Realität ist ein Laderegler eher eine
Stromquelle
mit Spannungsbegrenzung, aber so wie Du es darstellst, wird es
wohl hoffentlich nicht sein. Das macht nähmlich jeder poplige
Längsregler so (und muß dabei gar nix transformieren).

Was sind „normale Solarregler“ ?

Wenn es so ist, wie Du hier beschreibst, dann halte ich das
eher
für Verarschung. Solarenergie ist so ziehmlich die teuerste
Energieform. Da mehr als die Hälfte im Regler zu verheizen
ist IMHO technischer Schwachfug.

Es ist so: Normalerweise bringt ein Solarmodul, das für eine 12 Volt Solarbatterie ausgelegt ist, so um die 20 Volt Leerlaufspannung, wennst dann ne Batterie dranhängst, fällt die Spannung ungefähr auf die benötigte Ladespannung von ca. 14 Volt. Für was brauch ich dann einen Laderegler, der dann den Strom maximal macht, wenn ich sowieso scho bei der benötigten Spannung bin?

Kannst gerne bei Herstellern nachfragen. Und Laderegler, die
diese Transformation beherrschen (nennt man
MPP=MaximumPowerPoint Laderegler),

Damit ist dann aber wohl doch was ganz anderes gemeint.
Jeder normale Schaltregler macht aus 40V/3A ca. 6A bei 14V .

MPP hat einen dabei noch einen ganz anderen Hintergrund.
Da wird das Lastverhalten zusätzlich so angepasst, daß das
Solarmodul selbst immer die max. Leistung abgibt.
Informationen dazu lassen sich mit Google leicht finden.

Hier eine Quelle: http://www.oeko-energie.de/solarladeregler.htm
Ein bisschen runterscrollen und unter „PPT-/ MPP-/ MPT- Laderegler“ schauen

aber die Mehrkosten für
solch ein Modell rentieren sich meistens gar nicht (für meine
Verwendung zumindest), weil man für die Mehrkosten evtl.
gleich ein zweites Modul kaufen kann…

Das mag die Marketingstrategie einiger Hersteller sein. Aber
auf diese Art und Weise den Leuten das Geld aus der Tasche
zu ziehen, indem man einerseits mit dem guten Wirkungsgrad
Werbung macht und dann billigste Elektronik anbietet, um
infolge
dessen möglichst gleich noch mehr teure Module an den Mann zu
bringen, ist Geldschneiderei.

Ich hab mal bei dem Hersteller von ziemlich viel verkauften Solarladereglern angefragt (Steca), ob ihre Laderegler eine solche Strom/Spannungs Transformation beherrschen.
Zitat: "Leider nicht,
wenn Sie an eine 12V Batterie einen Laderegler anschliessen erkennt dieser
ein 12V System und stellt die Spannung am Modul auch auf etwa 14V ein, d.h.
es fliessen maximal ca. 4A bei 14V, also nicht mehr als 56W obwohl Ihr Modul
theoretisch ueber 100 leisten koennte.
"

Evtl. ist das aber gar nicht so kritisch (habe ich mich nicht
mit vertraut gemacht).
Auf alle Fälle ist es ein ganz anderes Ding, eine Längsregler
zu nehmen (mit 40% Wirkungsgrad) als einen Schaltregler mit
80% Wirkungsgrad, selbst wenn diese nicht MPP beherrscht.

Mein Tip:
Als Physikstudent sollte man sich auch schon ein wenig über
die Zusammenhänge Strom/Spannung und Leistung vertraut machen
und die Möglichkeiten zur Messung derselben kennen.
Das ist eigentlich schon Schulstoff und wird schon von
interessierten 8-Klässlern verstanden.
Gruß Uwi

Die Zusammenhänge, von denen du meinst, dass ich sie nicht
kenne, weiß ich meines Erachtens schon lange, glaub mir :wink:
Sonst hätte ich das Fach nicht angefangen zu studieren.
Kann sein dass meine Beiträge anderst rübergekommen sind als
ich sie gemeint habe, aber leider ist das halt öfter so, wenn
man nur was schreiben kann…
Für die Spannungsmessung war ich ja auch nicht zu doof, beim
Strommessen hatte ich halt einen Denkfehler, ein Denkfehler
ist Dir in deinem Leben bestimmt auch schon mal passiert…

Na ja, vorerst bleib mein Tip stehen.

Gruß Uwi

Ich denke wir sollten uns einfach mal im Real-Life treffen, einiges kommt hier anscheinend anders rüber als ich es wirklich meine…
Tschuldigung für jegliche Provokationen in meinen Beitrag.

Frohe Ostern!

Ralph