Hallo zusammen,
gibt es eine Möglichkeit abzuschätzen wieviel Strom ein Kupferleiter verträgt wenn mann den Strom gepulsed einspeißt. Z.B. Eine Sinuswelle mit ca. 200 ms Länge. Frequenz der Sinuswellen ca. 100 Hz (also 100 Wellen je s).
Oder anderstrum welchen Drahtquerschnitt braucht man für 1 A gepulste Sinushalbwellen f = 100 Hz? Kann der Querschnitt kleiner sein als wenn man DC Ströme betrachtet?
Gruss
Bromb
Hallo zusammen,
gibt es eine Möglichkeit abzuschätzen wieviel Strom ein
Kupferleiter verträgt wenn mann den Strom gepulsed einspeißt.
Ja, du kannst auf den RMS-Wert umrechnen.
Ob das allerdings nach Sicherheitsvorschriften für Produkte zulässig ist, kann ich dir nicht beantworten.
Z.B. Eine Sinuswelle mit ca. 200 ms Länge. Frequenz der
Sinuswellen ca. 100 Hz (also 100 Wellen je s).
Hmm. Verstehe ich nicht genau. Sind 200 ms die Wellenlänge oder die Dauer der 100 Hz-Sinuspakete. Und wie oft hintereinander kommen die dann. ???
Gruß
Stefan
Hi Stefan,
danke, war auch nur so interessehalber. Die Frage hat keinen aktuellen praktischen Bezug nur so als Gedankenspiel.
(Gemeint war es so: eine volle Sinuswelle, also eine PEriode mit 200 ms Perdiodenlänge, dann eine Pause und dann wieder eine solche Sinuswelle, eben 100 Sinusperioden je s)
GRuss
Bromb
Ich verstehe es immer noch nicht
, eben 100 Sinusperioden je s)
Das sind 100 Hz = 10 ms periodendauer
(Gemeint war es so: eine volle Sinuswelle, also eine PEriode
mit 200 ms Perdiodenlänge, dann eine Pause und dann wieder
eine solche Sinuswelle:
Eine Sinusschwingung mit 200 ms Periodendauer hat 5 Hz : 5 1/s.
Hallo Stefan,
er meint wahrscheinlich sowas…
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwingungspaketsteuerung
Kommt jetzt auf die thermische Zeitkonstante des Drahts an.
Wenn diese viel grösser als die Periode der Pakete ist, kannst du praktisch über das Tastverhältnis gehen.
Wenn also dein Draht für 10A zegelassen ist kannst bei 50:50 20A für die Einzeit nehmen.
bei 10:90 (Ein:Aus) wären dann 100A möglich, solange es der Widerstand der Leitung überhaupt zulässt.
Grundsätzlich geht es ja darum, dass die Verlustleistung im Draht nicht überschritten wird.
Wieterhin ist es ja auch so, dass bei Wechselstrom der mittlere Strom angegeben wird, der Spitzenstrom ist bei sinusförmiger Spannung sqrt(2) mal höher (wenn wir von einem ohmschen Verbraucher ausgehen).
Du solltest dir einmal die Charakteristiken von Sicherungen und Leitungs-Schutzschaltern ansehen.
Allerdings musst du den Draht entsprechend absichern, damit bei einer Störung da nicht zu leuchten anfängt 
MfG Peter(TOO)
Hi Peter,
danke für die Antwort, aber die Verlustleistung geht aber doch quadratisch mit dem Strom, also muss ich doch die Verlustleistung pro Puls mit dem Tastverhältnis verrechnen um zu einer besseren Abschätzung zu kommen, oder?
Eigentlich will ich nur meine Neugierde befriedigen, eine konkrete Aufgabenstellung habe ich nicht wirklich. Deine Infos sind allerdings wirklich höchstinterressant. Danke dafür
GRuss
Brombär
Hallo Brombär,
danke für die Antwort, aber die Verlustleistung geht aber doch
quadratisch mit dem Strom, also muss ich doch die
Verlustleistung pro Puls mit dem Tastverhältnis verrechnen um
zu einer besseren Abschätzung zu kommen, oder?
Hattu recht.
Ich war da wohl schon etwas müde gestern abend, war ein langer Tag gewesen.
Grundsätzlich musst du einfach Ieff nehmen, dann kannst du direkt mit dem Wert, welcher normal zugelassen ist vergleichen, da dies auch Ieff ist.
MfG Peter(TOO)
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